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Mckr Mueste Nachnchtm

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

DonnersLaq, 5. Mai 1927

Nummer 104. Amtliches Organ ver Stadt Kassel.

Amtliches Organ der Stadt Kassel. 17. Jahrgang

fln$eigtnpre:fe: (Stnbetmtfdx »efd>dft8amftflen Seile 4. au«markige <3eWlt6. antetaen Seile 21) 4 »amilienait». Seile 2<i 4. KUÄnz. aus Kastel d. Wort 4 4. ausw kl. «ni. Seile 20 4 Reklamen Seile 75 4. Lhengebubr M 4 (bei Suf. an CMerten 5n 4 iHedjnunaebeiräqe innert). 5 Tagen zahlbar ftüt d. Richtig, teil aller durch kern'nre-ber au«aeaedenen »In,eigen sowie «ü, istu'natrmedaien und Pl-ive kann nubt »aranner: werden Mi flnwtaen nttt befonbej* tdmne. rtaem Latz ll» Pro,en, Auttchlag. Trudcrei: Lchl >-6ihofftrafte > *>.

fteffe- Kdlnitche Strifie 5. aeaenstder der Lvobrstratze ltzerntnrecher 9M und »52

£ie Kastele»Jieueften Rachnchien erscheinen wdcheuilich «echsmal nachmittags Bei Äbonnemenisvrei» beträgt füi den Mona, 8. * bei kreier Sustellung ne HauS. in der (Sekchdt,«stelle abaedoli LW 4. Dur» die Po» monatlich 2.- 4 au-schlietzlich SusteNiinaSaebüdr Vertag und ReSakrton Lchlachttio'ftraste SSiSil ternft>red)er »51 und »52 itzür nnoerlangi eingeiandie Be-irSae kann die Re- »akrion eine Verantwortung oder »emäbt in keinem Kalle übernehmen Rua- "Mnna des kternaSaeldeS oder klniorüche wegen e'wriaer n**' -^--»nabmätztgei '2-eiernna -st an«a-rchiosten Posttchechkonio Ännffnri am Main Nummer stni«.

Macht die Weltivirtschaft und Völker frei!

Gin aller Sünder.

Poincures Locarnoattacke. Belgien baut sich ein.

Nach Dem sonst gewohnten Donntagsrede- schwulst Poincares hatte sich dieser Wortspiel- meister in letzter Zeit in allen Sprachen der Neuzeit ausgeschwiegen und halte es seinem Außenminister Briand überlassen, die Fragen der auswärtigen Politik in Reden oder Kund­gebungen zu behandeln. Dieses Versahren Hai sich durchaus bewährt, auch wenn Die deutsch- französische Annäherung trotz der Zurückhal­tung des MinistervrSstdenten keine Fortschritte macht. Nun aber hat Poincare mit dem löb­lichen Brauch des Stillschweigens gebrochen und er hat vor dem Generalrat eine Rede ge­halten, die an schlimmste Zeiten seines Deut­schenhasses erinnert. Wenn man über dieses monströse Bekenntnis auch nicht gleich das Motto setzen möchte: Von Locarno zurück nach Versailles, so zeigt es doch, daß die Ent­wicklung der letzten Jahre ziemlich spurlos an Poincars voröbergegangen ist, daß seine Pa­role auch heute noch lautet: der Vertrag. Mit großem Nachdruck hat nämlich Poincarö erneut betont, daß Frankreich außerstande sei, Die Rechte und Garantien, die es aus dem Versailler Vertrag habe, zu opfern, was na- türlich nichts anderes bedeutet, als daß Der Pariser Lindwurm sich mit allen Krallen ge­gen eine frühere Rheinräumung zur Wehr setzt, umso mehr als er auch vergaß, wie sehr Frankreich um die militärische Ausbildung seiner eigenen fugend bemüht ist und ttne be­trächtliche Mittel es zum Ausbau seiner Festungsanlagen und seines Heeres anwendet. Dabei hat es der Locarnopartner nicht einmal für nötig befunden, die Trupepnzahl am Rbein auf die .Normal,ifser" herabzuietzen Jedenfalls dürsten die beiden Außenmini­ster bei der Lektüre dieser Rede nicht gerade sehr erbaut gewesen fein. Aehnliche Zwischen­fälle soll es angeblich auch in anderen Kabi- netten geben, denn auch Minister ssnd Menschen und entgleisen bei ihren Reden zuweilen. Trotzdem wird man aber guttun, die weitere Entwicklung recht aufmerksam zu verfolgen, da sich sehr bald wird zeigen müssen, ob diese Rede PoincaröS tatsächlich die Rückkehr zu den alten Methoden bedeuten soll, oder ob die Rücksicht aus das Grenzdepartement den Redner veranlaßte. Worte zu wählen, die bes­ser ungesagt geblieben wären.

Fast noch mehr konnte aber die wahren Friedensfreunde daS Rüstungssieber bestur- ,en. womit Paris auch den belgischen Nachbar angesteckt hat. Man höre und staune: An der belgischen Ostgrenze soll ein neuer Festungs- Gürtel entstehen. Nicht weniger als siebzig kleinere, aber sehr stark ausgebaute mo- deine Festungen sollen längs der Lime Arlon- Lüttich aufgeworfen werden. Das bedeutet die Errichtung einer militärischen Zone tn einer Tiefe von nahezu hundert Kilometern. Außer­dem sollen die großen Festungen Namur, Lüt­tich, Antwerpen und Diest, von Grund aus um­gebaut werden, damit sie auch dem gewaltig­sten Ansturm eines Gegners begegnen können. Aehnliche Profekte bestehen auch für die Nord- grenze, was nun Holland nicht gerade beru­higen dürfte. Die belgisch-holländischen Ge- gensätze sind bekannt. Der neu zu errichtende belgische Festungsgürtel an der Nordgrenzc lehrt, daß Brüssel kriegerische Komplikationen auf Grund dieser Gegensätze zum mindesten nicht außer dem Bereich der Wahrscheinlichkeit hält. .

Diese belgische .Aufrüstung' hat ein Gutes für sich: sie demonstriert überzeugender als Worte eS vermögen, die Unhaltbarkeit der heu­tigen völligen militärischen Abrüstung Deutsch­lands im Gegensatz zu feinen Nachbarn. Ein eiserner Festungsgürtel sperrt die deutsch-fran­zösische Grenze. Ihm schließt sich ein nicht minder .unbezwinglicher' Gürtel an der deutsch-belgischen Grenze an WaS sich hinter den Grenzpfählen. Die Deuttchland von Polen trennen, abspielt, dürfte nicht ganz unbekannt sein. Unsere Nachbarn. die auf ihre Art Io sorgsam für die .Garantien- des europäischen Friedens wirken, werden zwar alle behauv- ten, daß diese geplanten Sicherheitsmatznih- men an ihren Grenzen lediglich einen 6efen. siven Cbirakter hätten, daß ihnen Ag­gressive fernläge, sie nur d-n Zweck batten dgs Land vor Drohenden .Invasionsgefahren zu schützen. Wenn man sich vergegenwärtigt daß unsere Nachbarn unter dieser drohenden InvasionSgesahr sick immer noch ein deutsche- Heer, ein wehrfähiges deutsches Bott, ein. revanchelüsterne deutsche Regieritna vorstellig so kann man sich vielleicht ein Bild ran D<- Lächerlichkeit der nachbarlichen Begrundunc r achen. Und überhaupt: Festungsgürtel, wie sie Frankreich und Belgien planen, sind keine Maßnahmen defensiver Natur. Ermöglichen

Enzland löscht den Ballandwnd.

Ein Selzweig für Rom-Belcrad, Berlins Platz im Balkanlonzert / Corner Kommnnisten-Besen in Frankreich / Wird Stresemann Poinear tz belehren -

Belgrad, 4. Mai.

Die demnächst beginnenden Verhandlungen zwischen Italien und Jugoslawien sollen auf Der Grundlage des englischen Vermittlungs­vorschlages durchgeführt werden, wonach Ju- goslavien die Konvention von Rettuno rati­fiziert, Italien aber eine befriedigende In­terpretation des Vertrages von Tirana gibt.

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Immr noch BlMonschwAe.

Berlin vertröstet Belgrad aus später. lEigener JnformallonsDtenft.»

Berlin, 4. Mai.

In Belgrad wurden gestern im Ministerrat die alarmierenden Gerüchte über den von Ita­lien ins Werk gesetzten SlurzdcS albanischen Präsidenten Zaglal Pascha zwecks Jnterven- tion beraten. Außerdem sind diplomatische Bor- besprechungen zwischen Rom und Sofia über Den Abschluß eines militärischen Bündnisses tm Gange. Die Verhandlungen darüber sollen be­reits so weit fortgeschritten sein, daß mit Der baldigen Unterzeichnung des Abkommens gerech­net werden kann. BiS zum Zusammentritt Kleinen Entente am 15. Juni will Jugoslawien von Rom endgültige Klarheit haben. Zw'fchen Berlin und Belgrad schweben nun z. Zt. Ver­handlungen über den Abschluß eines deutsch- jugoslawischen Freundschaftsver­trages. Das Auswärtige Amt hat zwar tm Prinzip zugeftimntt, jedoch gleichzeitig durch­blicken lassen, daß ein solches Abkommen z. Zt. in Rom als eine offene Sumvathi>--Knndgebung Berlins zu Jugoslawien und als eine.un­freundliche Haltung der Reichsregierung gegenüber Italien ansgelegt werdenn könnte. Deshalb werden die Verhandlungen erst später wieder fortgesetzt werden.

Kommunisten-Abrechnung.

Gefängnis für Cachin. Die vierte Presseanklage. (Eigener Drahtbericht.)

Parts, 4. Mai.

Bon dem Appellationsgericht in Rennes wur- de gestern der Abg. Cachin (Komm.) zu fünf­zehn Monaten Gefängnis verurteilt, weU er Mlitärpersonen zum Ungehorsam aufgefor- dert haben soll. Gegen daS Kommuniftenblatt wurde erneut Strafantrag wegen Aufrei- z u ng von Militärpersonen zum Ungehorsam in zwei Artikeln gestellt. Das ist die v i e r t e Anklage dieser Art, wegen der sich daS of­fizielle Organ der französischen k o m m u n i st i. schenParteizu verantworten haben wird.

Das Spiel beginnt.

48 Weltwirtschaftsführer am grünen Tisch.

Genf, 4. Mai. Bei Eröffnung der Weltwirt- schaftskonlerenz sagte Präsident Theunis heute Vormittag vor dem einzigartigen Grenium der Weltwirtschaftler von 48 Ländern, daß es bis heute noch keine derartige Versammlung zur

Prüsung des gesamten W-'ltwirtschasts - Pro­gramms gegeben habe. Der Präsident umschrieb das Programm und marine Vorschläge für das Arbe!tsverfahr-n, wobei er vor Ueberstnrzung. aber auch vor Verschleppung der Arbeiten warnte, um weiteren Wirtschaftskonferenzen den Boden zu bereiten. Der Roformationssoal war schon liegen 11 Uhr fast twllzählig besetzt, nur nie Bänke für die russische Delegation waren noch leer D-m Erscheinen der einzelnen Delegierten hauptsächlich der Vertreter der großen Industrie und WirtschaftslSnder wurde Schranken behindern den Produktionsgang.

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Necht die Schranken nieder?

Gegen den heiligen Wirtschafts-Egoismus.

Genf, 4. Mai. Präsident Theunis wies u. a auf das Mißverhältnis zwischen Produktion und Absatz in her Nachkriegszeit und auf die Unterbrechung und die Hemmnisse Der in- rernationalcn Wirtfchiftsbeziehungen und aus die «ch-itterigkeilsn ter neu zu schaffenden 'öaudelSweae hi.», durch die neue nnavyängigr Handelszeutrecn entstanden seien. Unter Hin­weis auf die Vera rntu n g eines beträchtli­chen Teiles von Europa und auf die unsicheren '"liste oer Nachkriegszeit sprach Theunis auch von den territorialen Grenz- Veränderungen, die für das internatio­nale Wirtschaftsleben große ernste Folgen hat­ten. Immer mehr verbreitet sich unter den Völkern der Wunsch, wirtschaftlich auf sich allein gestellt zu fein und sich gleichzeitig neue Absatzmärkte zu schaffen. Zwei offenkundig entgegengesetzte Strömungen hätten diese anor­malen und künstlichen Maßnahmen und schließlich als Endergebnis dazu geführt, daß die Anstrengungen zur Vermehrung der Produktton immer »erfolgloser wurden. Die gegen den Handel aufgerichteten Schranken haben alS erste Wirkung ausge­glichene Produktionsverwendung zu behindern und selbst zu verhindern.

Schwelgt Stresemann?

Für PoinearL ist Locarno . .. Luft.

fPrivat-Telegramm.1

Berlin, 4. Mai.

Die Auswirkung der PoincarLschcn Rede, in der er gegen Abrüstung und Räumung auf dem Versailler Vertrag besieht, zeigt sich erst heute. Die Blätter aller Parteischattierungen verlangen, daß Deutschland zu den Poincarö'- schen Beschuldigungen amtlich Stellung neh­men soll. Der Traum von Locarno zer­rinnt immer mehr, damit aber auch in gewis- fern Sinne die Außenpolitik Strese- manns, die auf Versöhnung und B e r st ä n - digung mit Frankreich aufgebaut war.

Sparen tut not!

Fort mit den RcichstagS-Bagatellen!

Ruf 825 Druckseiten bat der Minister kürzlich Anträgen und ..tLntlckliebnngen" des Reichs­tags und deren Keantwarinngen durch die Re­gierung zusammengeftellt, die den ungeheu­ren Leerlauf und die Auswüchse des mo­dernen Parlamentarismus kratz dokumentieren. DerSvardieust" schreibt deshalb:

In insgesamt etwa sechshundert Fällen hat der Reichstag in verhältnismäßig kurzer Zeit die Regierung ersucht, ihm Gesetzentwürfe, Denkschriften oder Uebersichten vorzulegen, Aus­gaben zu leisten. Arbeiten vorzunehmen, Beamte oder Angestellte anzustellen, zu befördern oder nicht zu entlassen, Besoldungen zu erhöhen, Er­hebungen zu veranstalten, kurz:Maßnahmen" aller Art zu treffen. Die Fülle der Anregungen und Aufträge kann erschöpfend gar nicht aufge­zählt worden. Dabei wird nicht selten die Re­gierung aus der einen Seite zu immer neuen Ausgaben gedrängt, andererseits zur Sparsam­keit ermahnt. Hier mischt sich also die gesetz­gebende Körperschaft ohne Notwendig- leit und unter Außerachtlassung des Grund­satzes der Teilung der Gewalten in die Exeku­tive, kümmert sich um Bagatellen und zwingt zu Antworten, die Den Ministerien samt ihren nachgeordneton Behörden eine ungeheuerliche und kostspielige, meist nutzlose

Arbeit verursachen.. Was soll man beispiels­weise dazu lagen, wenn der Reichstag feicrlia, die Regierung au'fordert. »Der Selbstversor­gung Deutschlands mit Bastfaser erhöhte Auf­merksamkeit zuzuwenden?' Rur wenige ahnen, welche Muhe und welcher Aufwand an Gehäl­tern durch derartige ^-tschließungen der Par­lamente fahraus, fahre«» verursacht werden. Es bandelt sich dabei ja nicht nur um den Reichstag allein. In den Länder- und Kommu­nalparlamenten i st es nicht anders. Und wozu eigentlich? In dem Verlangen all dieser Denkschriften nach Auskünften. Uebersichten usw. liegt schließlich doch ein Mißtrauen gegen Die Vertrauensmänner der Parteien in der Re­gierung, das, sollte man meinen, gegenüber den eigenen Parteifreunden nicht berechtigt ist. Und für agitatorische Zwecke ist dieses Verfahren nur sehr kostspielige Propaganda.

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3n der schwarzen Krise. Bergarbriterlos im Landtag.

Berlin, 4. Mai.

Im wiedcrcröffneten Landtag forderte gestern Abg. O st e r o t h (So$.) beim Bergetat u. a. die Vorlage eines Reichsberggesetzes, in dem die Arbeitszeit unter Tage auf sieben Stunden, die über Tage auf acht Stunden gesetzlich festqe- legt werden soll. Abg. Pieck (Komm.) wandte sich scharf gegen die fristlose Entlassung seines Kollegen Abel aus seiner bergbaulichen Tätigkeit, weil er seinen Arbeitgeber und Di­rektor der .Preußag', Abg. Osten oty, tätlich be­leidigt haben soll. Abg. Harsch (Ztr.) mein­te. da der preußische Staat acht Millionen für den Umbau der Staatsoper auswenden könne, so muß er auch sechzehntausend Mark Mehrauf- wand für die Bergarbeiter tragen können. Abg. Pinkernetl (Vp.) forderte wegen der Koh­lenabsatzkrise nur wirtschaftlich tragbare Lohnerhöhungen Verschiedene Städte, tote Köln und Frankfurt, erwerben jetzt Gruben-

Start zum Szean-Wettreuuen.

felder, obschon sich die Doppelschacktanlage auf 75 Millionen RM. Kosten stelle. Es Wüt- den wieder einmal ans Kosten der Steuerzahler Kommunalbetriebe ausgemacht, die nichts einbringen.

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Flieger rette« die Miffiffippi-Opfer,

Paris, 4. Mai.

Schulz schlägt alle Segelflieger, lieber vierzehn Stunden in den Lüsten.

Es wird mitgeteilt, daß das Flugzeug Run- gefserSam Freitag zum Ozeanslug bereit fein wird. Die amerikanischen Flieger Ber- trand und Chamberlain sollen schon am Donnerstag bereit sein. Der Abflug wird von den Witterungsverhältniffen abhängig fein.

* Rossttten, 4. Mai.

Der Westpreuße Ferdinand Schulz hm auf feinem SegelflugzeugWestpreutzcn" mn einer Flugdauer von vierzehn Stunden adu Minuten den Weltrekord im Dauerflug für ein fciae genelflimieime um mehr als Stunden

überboten, der von dem Franzosen Maffanz mit 10,19,43 Stunden gehalten wurde. Schulz wurde nach der Landung begeistert empfangen. Auch der Flieger Kegel- Kassel, hielt sich auf dem ApparatKassel" viele Stunden in der Lust.

Flugzeuge al« Lebensretter.

Heber Den Sintflutwüsten am Mississippi.

Rewhork, 4. Mai.

Zwölf weitere Flugzeuge werden von Flo­rida zur Hilfeleistung in das Ueberschwem mungsgebiet entsandt werden. Wegen zweier neuer Durchbrüche mußten schleunigst ein Waf- kerflugzeuggefchwader in diesen Bezirk ent­sandt werden, um die Bevölkerung in Sicher­heit zu bringen. Fünfzehn Wasserflugzeuge üud bereits in Batonruge angckommen.

sie es Doch Den Mttuärbehörden m Pans untf Run turnten alleroings Die b e l a ij d) e n s o» Brüssel hinter Dem Schutzwall Dieser eiseriftni, ialisten diesen NationalistenhanDstreich ^verrc tn vollster Ruhe ungehindert gegen licht lächelnd hinnehmen, zumal sie beute noch einen ahnungslosen .Feind' auszumarschieren.ioier Slinifterito in der Regierung innehaben, diesem Vorgehen gegeben hat. Tas Rück

Raubbau unter 6er Erbe

Wie sie die Saar von uns loßreitzen wollen.

Handelsminister Dr. Schreiber betonte als­dann zur Absatzktise im Berssbau: Feierschich­ten und Entlassungen auf einer Reihe von Gruben dürsten nicht ohne weiteres alS Zei­chen einer ungünstigen Lage bewertet werden. Ter Minister ging dann aus die Besorgnisse wegen eines Uebergreisens des französischen Bergbaues von Lothringen aus in das Saar­gebiet ein. Tatsächlich sind in der letzten Zeit an mehreren Stellen Französisch-Lothringens dicht au der Grenze des Saargebietes umfangreiche Schachtanlagen errich­tet worden und es werden zur Zeit Steinkoh­lenflöze des Saargebietes in größerem Um­fange von Schächten, die aus französischem Bo­den liegen, abgebaut. Daß diese Art des Be­triebes das Saargebiet und seine Bevölkerung in erheblichem Maße schädigt, ist zweiselssre:. Unter allen umständen ist es sehr überraschend, daß die Regierungskommission des Saarge­biets als Treuhänder, ihr Einverständnis zu