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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

England hat nichts für Sicherheiten übrig

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worden seien.

*

Kragenhof

Die Reise von England nach

soll achtundvierzig Stunden, um-

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LebenslSngliche Zwangsarbeit

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Paris, 11. Januar Aus Moskau verlautet: Trotzkv hat in Begleitung einer Eskorte MoS- <au bereits verlassen. TrotzkyS ZwangSaufent- hakt für den Rest seiner Tage ist der »JSvestia' zufolge TobolSk. RakowSki und Kaminew find nach Irkutsk abtransportiert.

gehe die Moskauer Regierung nicht in Bausch und Bogen gegen die Opposttion vor, nament­lich nicht, soweit sie widerrufen habe (!). ES handle sich nnr um die Entfernung u n z u - verlässiger Elemente auS dem Mos­kauer Gebiet. (S. a. den Leitartikel. D. Red.)

Jede Opposition ist ein Staatsverbrechen »Der Staat bin ich," soll emst Frankreich- absoluter

Es schwelt im Osten.

Was wird aus dem Grenzkonflikt?

Warschau, 11. Januar.

Bei einer Aussprache über die letzte Grenz- schießerei forderte der litauisch: Vertreter, daß die Grenzpfähle über den Affani-See hinaus- gerückt würden, da dieses Gewässer noch zu Litauen gehöre. Der polnische Offizier kündigte dagegen an. daß in diesem Falle die polnischen Grenzschuhsoldaten entsprechend reagie­ren würden. Der litauische Vertreter bleibt je­doch dabei, daß die litauische Grenzwache die Grenzpfäble versetzen werde. Darauf wurden die polnischen Grenzposten verstärkt.

wer sich entschrtl-igt...

Sibirien nur für die Moskauer Sündenböcke.

Zur Verbannung von Oppositionsführern in Rußland erfährt ein Blatt, daß allerdings mit den schärfsten Mitteln gegen alle hartnäcki- gen Mitglieder vorgegangen wird. Dagegen

Otach Sibirien

Auch eine Revolutionstragödie.

Amtliches Organ der Stadt Kaffel 18. IahrgavA

Vsröächtige Ladung.

Beschlagnahmte Muinition für Norwegen.

Siel, 11. Januar. Während der Verladung von angeblichen Maschinenteilen auf einem nor­wegischen Dampfer stellte ein Zollbeamter fest, daß es nicht um Maschinenteile, sondern int wesentlichen um Gewehrmunition handelte Daraufhin wurde die Verladung unterbrochen und die Gewehrmunition beschlagnahmt. Man vermutet, daß die Munition ausländischen Ur­sprungs ist und für Oslo bestimmt war. Der Dampfer Ala, der auch eine Teilladung Berg­bau-Sprengstoffe an Bord geführt haben soll, ist nach Oslo ausgelaufen.

Ueber eine halbe Milliarde.

... verschenkten wir in vier Monaten.

Berlin, 11. Januar.

Rach dem letzten Reparationsbericht belief sich der gesamte Transfer vom September bis Dezember 1927 einschließlich auf 521,7 Millionen Reichsmark. In diesen Summen sind an Bar- Überweisungen 87,4 Millionen und an Sachlie­ferungen 261,0 Millionen Reichsmark enthalten, die an die vier Ententemächte verteilt wurden. Der Kafleubestand betrug am 31. Dezember 1927 rund 140,6 Millionen Reichsmark.

Nur von Land zu Land.

Auch Schweden-Norwegen wollen nichts anderes.

London, 11. Januar. (Gig. Drahtbericht.) Zum Sicherhettsmemorandum verlautet weiter, auch die kürzlich bekanntgewordenen Vorschläge der norwegischen und der schwedischen Regie­rung bewegten sich im Rahmen des Vertrages, der zwischen diesen Staaten und anderen euro­päischen Staaten abgeschlossen sei. Auch Schweden habe kein Interesse an der Vermeh­rung der militärischen Sanktionspflichten. Ein Blatt befürwortet gleichfalls die regio­nalen Abmachungen zwischen den Staaten, die untereinander ihre gegenseitige Sicherheit er­höhen wollen.

nicht in Frage. Di« britische Regierung berei­tet gewisse Memoranda vor, die den britischen Standpunkt über die Arbeit der Sicherheit tomitees und die zu erörternden Fragen zeigen

Rümmer 10. Amtliches Organ der Stadt Kassel Donnerstag, 12. Zannar 1928

Paris, 11. Jan. Durch falsche Angaben des wahren Wertes von auf Reparationskonto be­zogenen Waren sollen laut Pressenotiz die bei­den kontrahierenden Parteien, Deutsche wie Franzosen fich beträchtliche Vorteile zu sichern gewußt haben. Bei diesen betrügeri­schen Manipulationen sei auch der nicht gestat­tete Transfers von Bargeld von Deutschland nach Frankreich die Folge gewesen. Rach einer amtlichen Untersuchung wurde beschlossen, eine gerichtliche Untersuchung in allen Fällen einzu Leiten, in denen strafbare Handlungen sestgestellt

Wie sie sich gesund machen

Mit deutschen Lieferanten unter einer Decke?

Paris, 11. Januar.

Bei der Sachlieferungsbetrugsaffäre soll es sich um Betrügereien handeln, die ein Meh r- foches von zehn Millionen betragen. Die Regierung sei entschlossen, volle« Licht in die Angelegenheit zu bringen, da andernfalls die französische Loyalität diSgualifiziert werden könnte. Etwa zwölf Personen in Paris und anderen Städten seien in die Ange­legenheit verwickelt und wahrscheinlich feien die französischen Käufer mit den deutschen Sie- feranten hinsichtlich der Fälschung einig gewesen, sich namentlich Zollfreiheit für die Einfuhr der auf Reparationskonto beliefer­ten Waren zu beschaffen.

in der großen Fuldaschleife. Dort ist die Stadt Kassel bereits Gutsbesitzerin. Sie besitzt auch die Rechte an der Fulda. Bemerkenswert ist die Aufforderung an dte Stadt Kassel, ihrerseits zu versuchen, eine UeberbrückUng der Fulda da- durch zu erreichen, daß dem Biadukt der Eisenbahn ein Kußgängersteg anaegliedert wird. Bisher ist daS merkwürdigerweise immer abge­lehnt worden »Schwieriger al- eine Revo­lution' ist allerdings dir Walderholungsstätte Kragenhof von der Provinz Hannover zu tren­nen, aber . . . versucht soll rS werden! Die An- sicht des LandratS geht nach dem, waS wir hör­ten, vollkommen eins mit den Bestrebungen der Stadt Kassel, abgesehen von Freienhagen und er ebnet auch den Weg zu einer gedeihlichen Entwicklung der am 1. April in Kraft ttetenben

Hohen GraseS

an die Stadt Kassel zu erwirken. Größere Kopfschmerzen bereitet der Gutsbezirk Freien. Hagen, weil im Bereiche des Fischerschen Be­sitzes bereits ein großer Teil Niederzwehrener Boden liegt. Der Landrat ist hier für Einge­meindung in die Gemeinde Niederzwehren, tröstet aber damit, daß später doch das ganze Fuldabecken in die kommunale VerwÄtung von Kassel überführt werden muß und . . . damit rechnet auch er! Größte- Entgegenkommen be­weist der Landrat dagegen der Forderung auf

sich, auch keine Gottheiten, nicht einmal Mei­nungsverschiedenheiten in taktischen Frage Jede Opposition ist ein StaatsverbrechenTi

König, Ludwig der Vierzehnte, von sich gesagt haben. Kommunistenzar Stalin der Erste be- hauptet von sich da- gleiche durch die Tat. Er schickt die Staatsv'rbrecher, die fich erkühnten, anderer Ueber zeuguna als er zu sein, kurzer Hand na» Sibirien Stalin der Erste macht mit der »gebildeten' Opposition kurzen Prozeß Er weiß die Gefahren des Intellektualismus zu bannen auf einsamen Bauernhöfen, fünfhun­dert Kilometer von der nächsten Bahnstation

8n zwei Tagen nach New Hark

Im größten Luftriesen der Welt. Zurück nur achtunddreißig Stunden.

Planungsstelle.

Diese ist übrigens, wie Bürgermeister Fladung, der vor übereilter Eingemeindung Niederzweh­ren- warnte, ein Werk des Landrats. Wofür der Landrat eintritt, ist eine einheitliche Regelung des Vorortverkehrs und zwar in öffentlicher Hand, etwa in Form einer G- m. b. H von Reichsbahn, Straßenbahn und ihrer gesunden Konkurrenz, Auto-Peter! Ne Peripheriebahn, darin ist dem Landrat unbedingt zuzustimmen, muß geschaffen werden, denn . . da- Interesse des Neinsten Manne- an der Peripherie ist genau so zu werten wie da- de- Anwohners etwa der Königsstraße. Wenn auch von einer Verquickung der großen Eingemeindungsfrage mit der jetzt im Flusse be» findlichen Einbeziehung der Gutsbezirke in den Stadtkreis Kassel abgeraten wird, der Anfang

London, 11. Januar. I eines zwischen England, Kanada und den Ber-

DaS Lenkluftschiff R 100, das mit fünf Mil einigten Staaten einzurichtenden Luftverkehrs Honen Kubiksutz GaSinhalt das größte bisher gestellt werden. ------ «baute Luftschiff fein wird, soll im Juli Probe- Nordamerika soll achtundvierzig Stunden, um- flüge unternehmen. Dann soll e8 in den Dienst'gekehrt nur 38 Stunden in Anspruch nehmen.

. London, 11. Januar. Dir Kenya Kolo-lein neun Meter langer Erdspalt gebildet, nie (Lstafrika) wurde wieder von drei Erd-IdaS Gebäude einer katholischen Mission beben heimgesucht. Im Baringo-Gebiet hat'ständig zerstörte, ebenso daS deS Kommissars.

Seile io *.

Ai. iHedinunaSbeträae innerhalb 5 lagen zahlbar Adr bte 'JtWigfeii aller durch Fernsprecher aukgeaebenen Snarigen sowie für Aulnabmebaten tt"d Piave kann nicht garantiert werden. Kür Anzeigen ®efon^8 Imrotertgem 100 Prozent Ausschlag Druckerei: SLlachthokstr. 88'30. AeschastSstelle: Kölnischeste. 6.

Ausrottung derSchwarzen Hand" auf Sizilien

Rom, 10. Januar. Rach dreimonatiger Pro-1 Angeklagte wurden zu lebens-

zeßdauer wur^ ^ute in « AFA, ^nb gie Trigen mit* einigen Aus- toonnaen fcatten3« »ahmen, zu Zuchthausstrafen zwischen sünsund- ren zahlreiche Verbrechen begangen hatten, flt'liroint$ig und fünf Jahren verurteilt.

Nur eilt Sicherheitsbluff.

Was könnte auch auS London Gutes kommen.

Loudon, 11. Januar. Wie halbamtlich ver­lautet, kommt die Unterbreitung irgend eines neuen Planes bezüglich der Sicherheit oder Abrüstung seitens Großbritanniens in Genf

edem Gemeiuschasts- oder Kulturleben.

Darin liegt eine tiefe Tragik. Die Revo­lution nährt und frißt ihre eigenen Kinder. So war es immer noch. Die heißblütigen Franzosen arbeiteten mit unheimlicher Ge­schwindigkeit. DaS Köpfen war ihnen viel zu langweilig. So erfanden sie denn in ihrer gro­ßen Revolution die Guillotine. Auch andere Erfindungen jener Tage, um Menschen massen­haft und fchleunigst ins Jenseits zu befördern, find im Buche der Geschichte verzeichnet. Nicht als ob die Sowjetrussen das Menschenleben höher werteten! Ganz im Gegenteil. Aber die Revolution der Russen hat ihre eigene Note und ihr eigenes Charakteristikum. Zar Niko­laus, der Herrscher aller Russen, wurde durch den Kommuni st enzar Lenin au^etöft. Als dieser unerwartet früh starb, ftritfen sich die Diadochen um seine Nachfolgerschaft. Nicht alle kommunistischen Großfürsten zeigten sich in diesem Kampfe als gleich edel, gut und schön ES war ein häßlicher Kamps um die Macht, und der brutalste Kraftmensch Stalin trat die Nachfolgerschaft deS Zaren an. Rußland lebt von Ueberlieserungen. Wie der Selbstherrscher aller Russen*seine politischen Gegner, soweit sie Landeskinder waren, nach Sibirien verbannte, so machte es jetzt auch der Kommunistenzar Stalin I. Von Archangelsk bis nach Hinter- asien ist viel Platz. Orte und Gehöfte, die 500 Kilometer von der nächsten Bahnstation ent­fernt liegen, sind sehr zahlreich. Die Verbann­ten, alles Köpfe, mögen sich dort zu Tode lang­weilen! Was liegt daran? DaS ist ja der Zweck der Uebung.

Dir ehemaligen Märtyrer des Zarismus und Helden des Kommunismus sind jetzt auch zu Märtyrern threr kommunistischen Ueberzeugung geworden. Die herrschende kommunistische Cli­que hat sie dazu gestempelt. Gewiß nicht ohne Not. Trotzki und seine Freunde besaßen viele Sympathien im Volke und bildeten schon des- halb eine Gefahr für den Paneiapparat. Ob Stalin glaubt, mit der Verschickung von dreißig Oppositionssührern sie endgültig beschworen zu baden? Gewiß!! Die Opposition ist in Mos­kau und im Lande ihrer Führer beraubt, ist ausgeschaltet und ohnmächtig. Ohnmacht pflegt aber kein Dauerzustand zu fein, sie ist eine Kri­sis, die mitunter zum Tode sühn, in sehr vielen Fällen aber zu neuem Leben. Hier handelt eS sich um politische- Leben. In Rußland gibt eS nur politischen Tod. Einzig dte Kommunistische Partei lebt Alle anderen Politischen Ueberzeu gungen besitzen nur eine Freiheit, nämlich die Gedankenfreiheit. Damit ist auch gleichzeitig die ganze Freiheit zu Ende. Freiheit deS Worte-, Freiheit der Schrift, Freiheit der Ver- sammluna und Vereint anng. alle diese Dinge gibt eS nicht. DaS russische Volk ist heute viel unfreier unter dem Kommunistenzar Stalin, al- unter Zar RtkolauS. Die Männer deS Kreml ditlden keine fremden Götter neben

Den Warnungen Stalins an die Opposition um Trotzki sind sehr rasch die Taten gefolgt, und zwar gleich so radikal, wie eS in Sowjet- Rußland üblich geworden ist, obwohl der oberste Sowjet-Machthaber erst nach langem Zögern und auf den Druck entschlossenerer Pf" teifreunbe hin, sich für die schärfere Tonart enu schieden hat. Zuerst wurden die Lpposttions- zünder aus der Partei verstoßen. Jetzt hat man den fähigsten Kopf der Partei, Trotzki selbst, zwei Sowietbotschafter, die noch vor we­nigen Monaten ihres Amtes walteten, mehrere Journalisten, durchgehends Männer, die in chwerster Zeit ihr Leben für die Partei ein- etzten, rund 30 an der Zahl, in die furchtbar- ten Einöden Sibiriens weitab, weitab von

Wenn die Erde fich spaltet

MisfionS- und Regierungsgebäude in Trümmer.

Blühender Reparationsschwindel

Die füllen sich auf unsere Kosten die Taschen.

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Das größere Kassel.

Landrat von Pappenheim überläßt ...

Die Eingemeindung der GutS- und Forstbe­zirke in benachbarte Land- oder Stadtgemein­den, die durch preußisches Gesetz angeordnet ist, um dem Grunde nach den Angehörigen dieser Bezirke das kommunale Wahlrecht zu geben, hat auch Kassel mobil gemacht. Die Stadt hat, wie schon mitgeteilt wurde, ihre Ansprüche an- gemeldet auf die Gutsbezirke Wilhelmshöhe, den Habichtswald, Kragenhof und Freienhagen ttnb zugleich ist auch die große Frage der Einge­meindung von Vororten aufgerollt worden. Was zunächst die Gutsbezirke anbetrifft, so hat der betreffende Landrat einen Plan auszuarbei­ten, der vom Kreisausschuß zu genehmigen ist. Dann geht dieser Plan Wer den Regierungs- und Oberpräsident an das die letzte Entscheidung treffende preußische Staatsministerium. Bei einer Pressebesprechung im Kasseler Landrats- amt entwickelte nun Landrat Rabe von Pappenheim seine Ansicht. Danach wäre eS ein Unrecht, Kassel

Wilhelmshöhe vorzuenthalten, denn . . . Kassel bedarf unbe­dingt, schon aus Prestigegründen, seiner Krone, der stolzen Wilhelmshöhe und . . . was Kassel haben muß, das soll es haben! Ta wir wissen, daß auch der preußische Staat gegen eine Ueberlassung von Wilhelmshöhe an Kassel nichts einzuwenden hat Gärten und Baulich­keiten bleiben sein Eigentum! wäre also die Eingemeindung von Wilhelmshöhe so gut wie gesichert. Weiter hat auch der Landrat nicht- einzuwenden gegen bte

Eingemeinbung des HabichtswaldeS.

In diesem Falle also deS ForstgutsbezirkS Kirchditmold, allerdings mit Ausnahme bei Baunsbergs, her zu Nordshausen falle» soll unb des nördlichsten, für Harleshausen bestimm­ten Zipsels. Ausschlaggebend ist zweifellos, daß im Habichtswald 18 Kilometer befestigte Stra­ßen sind, die sich bei Kassel in dessen eigenstem Verkehrsinteresse in guten Händen befinden, während eine Aufteilung an verschiedene Ge­meinden diesen unerträgliche Lasten bereitete. Die Forstbehörde steht ebenfalls der Ueberwei- sung an Kassel sympathisch gegenüber, denn sie hat dann nur mit einer Verwaltung statt mit mehreren zu tun. Dabei sagte der Lanorat auch Unterstützung der Kasseler Bestrebungen zu, vom Kreise Wolfhagen die Ueberweisung des