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Kasseler Neueste Nachrichten

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Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 14. Amtliches Organ der Stabt Kaffel Dienstag, 17. Januar 1928. Amtliches Organ der Stabt Kassel 18. Jahrgang

Riesen-Ausstand der Metallarbeiter?

Die Stunde ist da.

Wer Auge» hängen an Berlin.

Die heute zusammentretende große Länder* konferenz hat Staatssekretär Dr. Pünder kürz­lich mit den Worten begrüßt:Das Datum vom 16. und 17. Januar 1928 wird sich vermutlich später einmal als daS äußere Zeichen des Be­ginns einer neuen Periode deutschen staatlichen Lebens in den Geschichtswerken über die deutsche Nachkriegszeit finden, vielleicht sogar in den Schulbüchern". Ob diese Prophezeiung zutrifft, muß sich erst zeigen. An dem ernsten Willen dem Reiche neue Formen zu geben, und alles abzuwerfen, was sich als Hemmschuh für die na­tionale Wiedergeburt unseres Volkes erwiesen hat, kann nicht gezweifelt werden. Pessimistisch gestimmt und über daS Programm enttäuscht sind namentlich die Anhänger deS Einheitsstaa­tes. Sie erinnern daran, daß der preußische Mi­nisterpräsident Braun und der Hamburger Bür­germeister Petersen nicht von kleinen Reformen, sondern von der Notwendigkeit des Einheits­staates gesprochen hätten. Nun sehe man aber, daß doch nur Kleinkram erledigt werden solle. So legt zum Beispiel ein Kölner Blatt dar, daß wenig Hoffnung auf ein entscheidendes Ergebnis vorhanden sei, daß sogar starke Kräfte am Werk seien, um einen positiven Erfolg dre Reichsreform zu sabotieren. DaS Blatt spricht vongeheimen Abmachungen" zwischen einzel­nen Länderregierungen, die darauf abzielen, ge­wisse Fragenkomplexe überhaupt aus der Aus­sprache auszuschalten. Bayern solle bei diesen Bestrebungen die Hauptrolle spielen. Die Hal­tung einer Reihe von deutschen Ländern und ihrer Regierungen entspreche der Haltung des Reichskanzlers Dr. Marx, dessen Bemühungen darauf hinausliefen, eine Neuordnung des Rei­chesvon unten her" zu erereichen, was auch Bayern bezwecke. Die große Mehrzahl der deutschen Länder würde eine Neuordnung der Verhältnisse im Sinne deS demokratischen StaatsefnheitSgedankenS ablehnen.

Dieser letzte Satz trifft zweifellos zu. Gerade in der letzten Zeit haben war eine Reihe von Kundgebungen, insbesondere auS dem deutschen Süden vernommen, aus dem klar hervorgeht, daß die süddeutschen Staaten an ihrer geschicht­lich gewordenen Eigenstaatlichkeit nicht rütteln lassen wollen. Nüchterne realpolitische Erwä­gungen legen eS deshalb nahe, diese Haltung alS gewichtigen politischen Faktor in Rechnung zu stellen, wie eS dann überhaupt fraglich ist, ob das gewaltige Tagesproblem Einheitsstaat oder Föderativsystem mit einen» Schlage von einer Ministerkonferenz zu lösen ist. Jedenfalls ha­ben wir aber bereits heute viele leistungs­schwache Kleinstaaten die selbst den Wunsch ge­äußert haben, ihre Eigenstaatlichkeit auszugeben. Es gibt zahlreiche Zwergstaaten, die auch heute nur ein Scheindasein führen und derenEigen­staatlichkeit" nur eine Fiktion ist. Unitaristen und Föderalisten sind sich des weiteren unein­geschränkt darüber klar, daß die Hunderte von Enklaven von der deutschen Landkarte verschwin­den müssen. Weitgehends Meinungsüberein- stimmung besteht auch darin, daß die Aufgaben und Zuständigkeitsverreilungen zwischen Reich und Ländern einer Neuordnung bedarf. Auf all diesen Gebieten kann eine Länderkonfe­renz fruchtbringende Arbeit leisten. Erfüllt sei hier die ihr gestellten Aufgaben, so ist eine nicht zu unterschätzende Vorarbeit getan für die Lösung des großen staatsrechtlichen Problems der äußeren und inneren Struktur Deutschlands.

An erster Sl'll, steht namentlich daS überaus schwierige Problem das sich in drei Worte fas­sen läßt: Reich und Preußen. Wir haben in unserer Berliner Wilbelmstraße z w e i R e g i e * r ungen, die tatsächlich regieren. Nun kann« man miteinander, nebeneinander und gegenein­ander regieren. All daS haben wir erlebt. Wir werden es auch weiter erleben, wenn die ver­fassungsrechtliche Struktur des Reiches nicht ge­ändert wird. Es stieße Vogel-Strauß-Politik, wenn die Januar-Konferenz sich mit diesem An- gclproblem unserer Innenpolitik nicht befassen würde Dennoch gibt es keinen ernst zu nehmen­den Politiker, der von der Konferenz eine end­gültige Lösung dieser Frage erwartete. Daß es- daneben Länder gibt, die w i e W a l d e ck in Preußen anfgehen wollen, ist bekanntlich nicht ollen Leuten angenehm. Selbst der Staatssekre­tär Dr Pünder beschäftigt sich mit dem Gedan­ken, vielleicht sogar du*ch ein oersassungsänderv- deß Reichsaeseh die Mindernug des vrcnßischen Einflusses im Reichstag zu Verbindern. Eine Säuberung der deutschen Landkarte liegt doch im Zuge der Zeit Kommt hier die Länderkon- screnz wirklich zu praktischen Ergebnissen, dann wird dos' deutsche Volk ihr für jeden Erfolg

Noch drei Tage Ministerkrise.

Der Kanzler kann nicht vertrete«. Aber wer svll Gehler ersetzen»

Berlin, 16. Januar. Wegen der heute begin­nenden Länderkonserenz ist laut Pressenotiz erst Mitte der Woche eine Entscheidung über die Be­setzung des Wehrministeriums zu erwarten. Ein Tcmokratenblatt hält es für wahrscheinlich, daß der Reichskanzer die Vertretung übernehmen werde. ES fei nicht anzunehmen, daß eine sofortige Neubesetzung des Postens sich ermöglichen lasse. Aehnlich äußert sich ein Volksparteiblatt, meint jedoch, daß Reichskanzler Marr die Stellvertretung im Hinblick aus seine Doppeltätigkeit als Kanzler und als Minister für die besetzten Gebiete ab lehne. ES stehe aber noch keineswegs fest, ob nicht auch eine definitive Neubesetzung in Frage komme. Für die Stellvertretang spreche die Erwägung, daß eSsokurzvordenNeuwahlen kaum möglich sein werd», eine definitive Wahl zu tref­fen. Der Reichspräsident soll den Wunsch ge­äußert haben, vor seiner Entscheidung noch ein­mal Dr. Geßler zu empfangen. Es wird jedoch versichert, daß Keßler sich körperlich völlig außerStande sieht, fein Amt weiter zu ver­sehen. Er habe auch einen längeren Erholungs­urlaub abqelchnt, da er dann nicht formell die Verantwortung für daS Wehrminisierium tra­gen könne

* * *

Vas Gebot -er Stunde.

Einigkeit tut auch dem Balkan not.

Belgrad, 16. Januar.

Auf dem Demokratenkongretz erklärte der Parteiführer Owitsch u. a.: Nur durch eine Ver­ständigung kann der Balkan den Balkanvölkern verbleiben. Dieses Einvernehmen müsse selbst mit den Bulgaren zustaudegebracht werden, aber nicht mit dem promazedonischen Komitee, denn dies sei der Wunsch der Bulgaren und eine Not­wendigkeit für sie. Wenn der Balkan die Brü­der nicht alS Brüder annehmen wolle, so sei zu befürchten, datz ste gezwungen wären, Fremde als Herrn anzunehmen. Autzenminister Marinko- witsch führte dann u. a. aus: Wir werden alle Garantien wahren, die der Völkerbund unS für

den Frieden bietet. Sozialer Friede sowie die Aufrechterhaltung der bestehende» Verhältnisse bilden He Grundlage unserer auswärtiger Po- litik und wir wünschen eine Entwicklung der internationalen Sage auf dieser Basis. Unser zweites grotzeS Prinzip ist der Grundsatz:Der Balkan den Balkanvölkern. Südslavien fordert weder Priorität noch Hegemonie.Wir wün­schen Brüderlichkeit, werden jedoch daS Prinzip Der Balkan den Balkanvölkern" und die Un­abhängigkeit der Balkanvölker selbst bann ver­teidigen müssen, wenn wir allein stehen sollten."

Streikkrise in Sachsen.

50 000 Metallarbeiter im Ausstand?

Halle a. d. S-, 16. Januar.

Die Metallarbeiterkonferenz lehnte den Schiedsspruch deS Schlichters ab und empfahl den Organisationen, mit sofortiger Wirkung In den Streik zu treten Sollte es zu einer Arbeits­niederlegung kommen, so wären in bet Provinz Sachsen etwa 50 000 Metallarbeiter beteiligt. Soweit sich bis jetzt übersehen läßt, ist in ben Halleschen Betrieben bie Streikbeteiligung all­gemein.

Dicht vor dem 2lusvruch.

Magdeburg, 16. Januar. (Privattelegramm.) In bet hiesigen Metallindustrie wirb zur Zeit noch nicht gestreikt. ES finbet zur Zeit eine Ur­abstimmung statt. Man rechnet mit bem Aus­bruch bes Streiks, ba bereits verschiedene Be­triebsräte erklärt haben, daß die Belegschaften heute Nachmittag 3 Uhr die Werke verlassen würden. In Dessau, Zerbst, Bernburg und Statzfurt ruht in den meisten Betrieben der Me­tallindustrie seit heute Vormittag die Arbeit.

Smven streik« bei den Schweden.

Stockholm, 16. Januar. Im Anschluß an den Konflikt in der schwedischen Grubenindustrie be­schlossen heute die Arbeiter bet Exportfekder in ro--'nneSbern unb ber Gruben in Kiruna am 23 Januar zu streiken. De, Grubenstreik wirb von ^.eiem Tage an 8250 Mann umfassen.

Festere Bande um Groß-Amerika

Der iS.Sonuar.

ReichsgrünbungSseier in Kassel.

Bte alljährlich, f« beging auch am gestrige« Sonntag bet Kreis-Krieger. Verband Raffel» Stadt den Grüuduugstag des Deutschen Reiches mit einer würdigen Feier.

Der große Saal der Stadthalle war mit den Farben des alten und neuen Reiches und denen der Bundesstaaten geschmückt. Nach einem von der Kasseler Reichswehrkapelle un­ter Leitung von Obermusikmeister Steinkops flott gespielten Marsche werden unter den Klan­gen des Preußenmarsches die Fahnen und Standarten ber Kasseler Kriegervereine in den Saal gebracht. Wirkungsvoll übermittelte Konrad Berndt einen Vorspruch, eine Erneu­erung deS Gelöbnisses unwandelbarer Liebe zum Vaterlande. Verbandsvorfltzender Rechts­anwalt Dr. Schneider begrüßte die Vertreter der Zivil- und Militärbehörden. Unter ihnen Präsident Volkhardl als Vertreter des Ober- Präsidenten, Regierungsdirektor von Leutze, der tm Auftrag des Regierungspräsidenten gekom­men, Kirchenrat Eisenberg vom Landeskirchen­amt, Geh. Rat Zuschlag vom Landeskulturamt, den Standortältesten Oberst Hoegner, Haupt­mann Fleischhauer von bet

Traditionskompagnie ber allen 83er

9. Konchagnie deS Kasseler Jägerbataillons, sowie bie Generäle Preßler und von Hülsen, beide vom Kurhesstschen Kriegerverband. Nie würde vom deutschen Voll der Reichsgrün­dungstag vergessen und der Einheitsgedanke, ben daS Volksheer der Vorkriegszeit in das Volk hineingetragen habe, beseele die Mitglie­der der Kiiegerveine auch heute. Sei auch das Heer, daS der Ertüchtigung der Jugend ge­dient durch den verlo renen Krieg um seinen Erfolg gekommen, die Leistungen, die es vol- bracht, waren gewaltig. Im Geiste der Wehr- Hastigkeit deS alten Heeres begrüße et die Ka­meraden. Präsident Polkhardt überbrachte die Grüße des Oberprästdenten Dr. Schwandet und mahnte

den einigenden Gedanken

allem anderen voran zu stellso. Exzellenz von Hülsen alS Ehrenvorsitzender des Kurhessischen Kriegervorstandes feierte die gute Kamerad- fckaft im alten Heere. Nur wenn Deutschland sich einig, würden die Franzosen ben Rhein verlassen Nicht die Parteien, sostvern der Frontgeist, der unS dem Feinde gegenüber eine, könne Deutschland wieder frei machen Nach einem gemeinsam gelungenen Lied hielt bann

Oberst e. D. Immanuel,

SBie Goolibge bie Völker und Staaten gewinnen will.

Newyork, 16. Januar. Auf bet heute begin­nenden panamerikanischen Konferenz sollen u.a. erörtert werden: 1. Ein Plan, wodurch ber panamerikanischen Union eine ständige legale Grünblaue gegeben wirb, ber bisher lediglich in Entschließungen bestand. 2. Juristische pan­amerikanische Fragen. 3. Behandlung des Ber- kehrsproblems. 4. Fragen des intellektuellen Austauschs. 5. Wirtschafts- und soziale Fragen.

Als Cooli-ge Kam.

Riesen-Auflauf unb Lärm in Havanna.

Newyork, 16. Januar.

AuS Havanna wirb gemelbet, batz bei ber Ankunft bes Präsidenten Coolibge etwa brei- hunberttausenb Neugierige versammelt waren. Der Präflbenten-Kreuzer feuerte einundzwanzig Kanonenschüsse ab, worauf bie Hasen- unb- tenbotterien, sowie bie Sirenen ber Fabriken antworteten, was zusammen mit bem Jubel bet Bevölkerung einen unaussprechlichen Lärm ver­ursachte. Die Zeitungen weisen herauf hin, daß ber Kreuzer Texas am gleichen Orte ankere, wie

bet amerikanische Kreuzer Maine, ber 1898 von ben Spaniern in bie Lust gesprengt würbe, was zum spanisch-amerikanischen Kriege führte.

Nicht daran rühren!

Nicaragua als Achillesferse CoolidgeS.

Washington, 16. Januar.

In der Umgebung CoolidgeS wurde aus ber Reise erklärt, datz daS Weisse HauS in Havanna keine egoistischen Ziele verfolge, unb datz baS Eingreifen in Nicaragua im Einverständ­nis mit beiden Parteien erfolge unb lediglich ber Stabilisierung des Regierungssystems in Nicaragua bienen solle, was ben Bereinigten Staaten burch ben Fünfmächtevertrag von 1925 zur Pflicht gemacht worden sei. Befriedigend sei die Erklärung des kubanischen Präsidenten, die Konferenz sei n i ch t b e f u g t, über bie Ni- caraguapolitik zu Gericht zu sitzen. Durch bie versöhnliche Haltung Mexikos fei bie Gefahr ei­ner Opposition Mexikos unb der zentralamerika­nischen Staaten ausgeschaltet.

Marburg a. d. L bie Festreve. Wenn et in Kassel spreche, so versetze er sich in der Erinne­rung zurück in die gewaltige und stolze Zeit deS Landgrafen und Kurfürsten in Hessen und in die Zeit, wo Napoleon III. alS Gefangener auf Schloß Wilhelmshöhe gesessen. Unverständ­lich sei es ihm, wie gesagt werden könne, eS befände heute keine Berechtigung mehr, deS Reichsgründungstages keierlich zu gedenken. Die Einheit sei das Kostbarste was Deutschland besessen, dieses Erbstück gelte es zu verwahren, immer würde, müsse das deutsche Volk hieran erinnert werden. Redner ließ dann die Feier­lichkeiten deS 18. Januar 1871 in Versailles vor dem geistigen Auge der Anwesenden vor- übetziehen. Unsere Kraft fei damals

die nationale Einheit gewesen, von der Segen und Wohlfahrt auSge- gangen sei. BiSmarck habe alle Hindernisse, bte bestauben aus dem Weg räumen können Wie mit einem Schlage, sei plötzlich die Einigkeit hergestellt gewesen, aber einen wesentlichen Einfluß auf die Geschickte hätte die Uneinigkeit gehabt. Heute sähen wir waS auS bem von Bismarck geschaffenen Reick geworben. Ein neuer Staat sei erlauben, ber auch von ihm

Km Krösus durch... Sklavenhandel

Peinliche Verhaftungen in bet Tropen-Metropole.

Lonbon, 16. Januar.

ter ben Verhafteten befinbet sich ein hochauge- sehenes Mitglied des Jockeiklubs, ber brei be- bkgen Sklavenhandels wurden tn Buenos kannte Rennställe besitzt. Der Fall hat die größte Aires mehrere Vctyastnngcn votgenommcn. Un- Sensation hervotgetusen.

anerkannt würde. Ibn zu hegen und zu schüt­zen sei heiligste Pflicht. Und wenn beute Plä­ne gehegt würben, ben Staat in Stücke zu zer­reißen, so müsse biefen mit aller Kraft entgegen getreten werden Gerade der 18. Januar mahne, nickt bas wieder aufzugeben, w"s dnrck eine tausendjährige Geschickte geweiht. Der glte Staatshalt müffe erhalten bleiben und der Reickssvitze eine Mackt gegeben werden, eine politische Mackt u diese sei und bleibe Preußen

Wir branckten Charastetc,

die aus dem Volke kämen Jeder könne hier

aus diesem Gebiete dankbar sein. Mit größter Spannung sehen alle Kreise der Wirtschaft, namenclich unser schwer leidender Mittelstand, dem Ergebnis ber Sparmaßnahmen ent­gegen Die allgemeinen Erwartungen sind um so größer, als sämtliche Fincmzminister mit ihren

Plänen hinter dem Berge halten und nichts von dem verrieten, was sie letztlich planen und er­streben. Die Vertreter des Reichs und der Län­der haben jetzt wiederum Gelegenheit, deutscke Geschichte zu macken. Sind sie die Männer da­zu? Wir werden eS erleben.

mithelfen und selbst ein Stückcken he8 großen Mannes sein, nackdem immer gerufen würde Wehrhaft muhten wir wieder Serben Keine waflenftarke Wehrhaftigkeit hranrhe es zu fein, wohl aber eine sifllicke Wehrhaftigkeit, wie wir sie zur Keit des Freiherrn von Stein schon ein­mal besessen haben Alles andere fände sich