Kasseler Neueste Nachrichten
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Kasseler Abendzeitung
Sesstsche Abendzeitung
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DienStag, 13« MSrz 1923.
Amtliche- Organ bet Stadt Kassel 18. Jahrgang
Nummer 62. Amtliches Organ der Stadt Kassel
Holens Diktator siegt zum zweitenmal.
Klingelzeichen.
Frankreich wählt. — Die Pleite in Gens.
w
as bringt uns dieses Frühjahr noch?
zehntausendWahabiten marschbereit
Bor dem ersten Wassengang mit den Engländern
Warschau, 12. März.
Die zweite polemvahl.
PilsudSki wieder in der Uebermacht.
Ein Erdbeben nach dem andern. —
London, 12. MSrz.
Dir Berichte von Observatorien über ein großes Erdbeben werden anS Teheran be- stäligt. Hiernach ist die Stadt Ne banden an der persisch-afghanischen Grenze von zwei Erdbeben heimgesucht worden. Eine große Anzahl Gebäude wurden vollständig zerstört. Die Einwohner flohen panikartig auf die Straßen. Eine Anzahl Menschen fanden den Tod.
Wie lange noch die schwarze Schmach ?
Speyer, 12. März. Auf einer Station sprang ein marokkanischer Soldat der ledigen Katharina Selle nach, überfiel sie in einer einsamen Waldstelle, brach den verzweifelten Widerstand des Mädchens durch Fau st schlüge und vcr-- gewaltigte sie, inden, er ihr die Kleider zerriß. Die deutschen Behörden gehen der neuen Schandtat nach.
Um 10 Uhr vormittags lag aus zwölf von siebzehn Wahlbezirken folgendes vorläufiges Gesamtergebnis der polnischen Senatswahlen vor: »egierungsliste 24 Mandate, Nativ- aalkatholischer Block 9, WitoS Gruppe und Christliche Demokraten 2, Korfanty Liste 1, Ra- ttonale Minderheiten 9, Ukrainer 1,
weitert wird. Damit Hai man Rumäniens frü- her anerkanntes Enteignungsrecht an Un» garn insofern wieder gutgemacht, als man den „grünen Bolschewismus' nicht sanltto- nierte. Aber eine Entscheidung ist damit keines. Wegs getroffen. Sie wird dem Schiedsgericht überlassen. Außerdem ist es sehr zweifelhaft, ob die rumänische Regierung die Kompetenz des Schiedsgerichts nicht doch noch nachträglich bestreiten wird. Fast die gesamte Pariser Presse gießt ihren Spott über die „Narrenposse' und Wer die angstvollen Gesichter der RatS. Herren aus. Auch die JnvestigationSfrage gegen Ungarn ist noch keineswegs bereinigt. Das Dreierkomttee ist nur so weit, daS es berichten kann, in dieser Session keinen Bericht mehr einreichen zu können. Mso Vertagung auf Juni. Dann kann wieder ein Kampf darüber entbrennen, ob der etwaige Beschluß des Komi- teeS, eine zivile oder militärische Kommission nach dem Szent Gotthard zu entsenden, für Ungarn tragbar ist oder nicht. Das einzig Jmpo- nterende in der nur allzu deutlichen allgemei- nett Hilflosigkeit ist der 82jährige ungarische Staatsmann Graf Appo- n y i, der den Beweis geliefert hat, daß auch ein keiner, besiegter Staat in Genf einen Erfolg erzielen kann, wenn er nur unerschrocken und wit Würde und Geschicklichkeit seine Interessen verficht.
In Frankreich ist der Wahlausmarsch bereits vollendet. Der Kampf wogt hin und her, doch läßt sich zur Zeit sein Ausgang noch keineswegs feststellen. Just das gleiche Wahlsystem, das wir vor dem Weltkriege bei den Wahlen zum deutschen Reichstag besaßen, haben sich jetzt die Franzosen wiederum beigelegt. Die Entscheidung liegt somit bei seiner Majestät dem Wähler und bei den ungekrönten Hoheiten der Parteiführer, die für die Stichwahlen entscheidende Sonderabkommen mit den Nachbarparteien treffen werden. Der Franzose ist durchgehends Individualist. Jeder Wähler in Frankreich will seinen Kandidaten nach Möglichkeit persönlich kennen lernen, et will ihn sehen und hören und wissen, auf welches Programm er eingeschworen ist. Da erscheint in diesem Wahlkamps die Nationale Union, das große Fragezeichen am diesjährigen Wahlhorizonte. Den Linkswählern ist von den letzten Maiwahlen her der Begriff des natiyna- lew Blocks durchaus verdächtig. Vom Block spricht man jetzt nicht mehr. Man sagt nationale Einheit. Sie wird auch in überaus plausibler Weise begründet. Und zwar mit der Stabilisierung, der Regelung der Amertka-Schulden und kraftvoller Vertretung der außenpolitischen Belange.
PoincarL setzt die ganze Macht seiner Persönlichkeit dafür ein, daß der nationale Block im Wahlkampf zum Siege gelangt. Aus der großen radikal-sozialistischen Partei ist Franklin- Bouillon, einer der zugkräftigsten Agitatoren, ausgetreten, um für die Nationale Union zu werben. Vom Süden bis zum Norden der Republik durcheilt er Konferenzen und Versammlungen, um für sie zu werben. Aber die französischen Wähler scheinen dieser Nationalen Union nicht recht trauen zu wollen, zumal ihnen zwei, drei Kandidaten im gleichen Wahlkreis... dasselbe versprechen. Die französischen S o z i a l i st e n haben dieser Parieigruppierung den schärfsten Kampf erklärt. Nicht nur das! Auch ihre Taktik ist darauf eingestellt, der Nationalen Union größten Abbruch zu tun und bei der Stichwahl wollen sie dem am wenigsten reaktionären Kandidaten ihre Stimme geben. Die Kommunisten hatten den Sozialisten die Bildung einer Einheitsfront vorgeschlagen, fanden indessen bet Blum und Genossen keinerlei Gegenliebe. Darüber erbost, beschlossen sie, in allen Wahlkreisen kommunistischeKandi- baten aufzustellen, ober aber die ihnen am meisten zuneigenden Sozialisten zu wählen. Mit dieser Taktit versuchen sie die Spaltung im sozialdemokratischen Lager zu verstärken, eine Taktik, die ja auch bei uns beliebt ist. In Frankreich bekämpfen sich deswegen die beiden radikalen Arbeiterparteien mit äußerster Schärfe, indem sie sich gegenseitig vorwerfen, daß sie mit ihrer Taktik nur die Geschäfte der Reaktion besorgen. Darüber herrscht im bürgerlichen Lager begreislicherwetse ungetrübte Freude. Am meisten Gefallen an der kommunistischen Wahltaktik haben indessen die Radiaklsozialisten die jetzt nicht mehr den Moskowitern .tachzulaufen brauchen.
— Panik in der Perserstadt.
Zweihundert Fischer verloren.
Tokio, 12. März.
Seit Tagen wüten an der japanischen Küste schwere Schneeftürme. Ein Dampfer ist überfällig. Fünf kleinere japanische Schiffe sind im Sturm bereits mit Mann und MauS untergegangen, wobei zweihundert Personen um das Leben kamen. Flugzeuge und Zerstörer nd zur Hilfe abgesandt.
London, 12. März.
Au» Jerusalem meldet ein Blatt, daß sich zehntausend Wahabiten bei Tebue, südöstlich von Akaba zum Angriff aus Transjordanien versammelt haben. Die Wahabiten seien mit Proviant für einen Monat ausgerüstet. Der Emir von Transjordanien habe den englischen Oberkommissar um Brrteidigungsmatznahmen gebeten. ,
Hinter Moskaus Rücken.
Auch das Ausland stark kompromittiert.
Moskau, 12. März.
Rach einem Bericht Rykoffs in Sowjet sind an dem Komplott im Donez-Kohlengebiet auch ausländische Staatsbürger verwickelt: Ich wage nicht anzunehmen, daß deutsche oder englische Firmen, die mit uns arbeiten, sich selbst mit solchen Dingen befaßten. ES ist jedoch festge- stellt, daß unter den Angestellten und Agenten Bnslandssirmen sich birette Teilnehmer
in Warschau noch in Lodz oder im Dvmbrowaer Kohlengebiet ein Mandat erhalten. ES fehlen noch alle neu erworbenen Wahlbezirke.
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Wieder durch Druck und Terror.
Warschau, 12. März. fPrivattelegramm.! Die Wahlen find im allgemeinen ruhig verlaufen und dürfte« an dem Bild, wie es durch die Sandtagswahlen geschaffen wurde, nicht viel ändern. Schon die ersten Teilergebnisse zeigen, daß der Regierungsblock wieder große Erfolge errungen hat. In dem teilt unkrainischen Wahlbezirk Wolhynien ist eS dem Regierungsblock infolge der bereits von den Sejmwahlen her bekannten Machenschaften gelungen, von fünf Mandate« vier zu erhalten.
Es wir- nichts mit Moskau.
Strefemann reift schon heute abend ab.
Genf, 12. März.
Außenminister Strefemann sollte nicht mit dem russischen Außenminister Litwinoff sondern nur mit dem russischen Beobachter im Sicherheitskomitee Boris Stein eine Unterredung haben, die jedoch im Augenblick in Frage gestellt ist» da Herr Stein seit gestern leider mtt F i e b e r das Bett hüten muß und Dr. Strefemann nach seiner langen Abwesenheit nunmehr durch dringende Geschäfte nach Berlin zurückgerufen wird. Während er am heutigen Montag Abend ab- reist, trifft Litwinoff erst im Laufe des Dienstag nachmittag hier ein.
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Bringt er einen rumänischen Happen heim >
Genf, 12 März. Privattelegramms Nach der gestrigen dreistündigen Unterredung Stresenranns mit dem rumänischen Außenminister über wirtschaftspolitische Fragen nimmt inan an daß letzterer zur Fortsetzung der Verhandlungen nach Berlin kommt. Ter Zeitpunkt steht jedoch noch nicht fest. Dr. Sfreie- mann, der den gestrigen Abend beim deutschen Generalkor.suk verbrachte, trifft am Dienstag nachmittag wieder in Berlin ein.
Inzwischen haben die „großen Vier' den Schauplatz ihrer Ohnmacht im schwülen Glassaal zu Genf Hals über Kopf verlassen und Wärmen sich wieder in der fröstelnden Heimat an flackernden, molligen Kaminen. Soll doch noch am Sonnabend über den ungarisch-rumw Nischen Optantenstreit im Ratssaal eine der- artige Aufregung geherrscht haben, daß man zu zwei Beruhigungsmitteln greifen mußte, bte einer Komik nicht entbehren, nämlich erstens die Pressevertreter zu entfernen und Menens zur Beruhigung der Gemüter Tee und Kuchen ferneren zu lassen Die Schwierigkeit bestand darin, Herrn TituleScu die bitter-süße Empfehlung so schmackhaft zu machen daß er sie wenigstens nicht mit einem kategorischen Rein zurückwies. Dazu war eS notwen- big, daß Chamberlain den Rumänen mit erhobener Stimme aufforderte, sich Wohl zu überlegen, den einstimmigen Beschluß deS Rats abzulehnen, daß Briand zunächst öffentlich auf Titulescu förmlich einschrie und dann bei Tee und Kuchen noch zwanzig Minuten lang aus ihn wie auf ein krankes Kind einredete Sehr geschickt hat bann auch noch Strefemann sein nicht unerhebliches Gewicht in die Wagschale geworfen. Endlich nach der Tee-Pause gelang es, eine Resolution zusarnmenzusetzea, durch die ____ . ... __________ _,
ein gemischtes Schiedsgericht eingesetzt radikale Bauernpartei 2, Wyswolnie-Bauern wird, oder besser gesagt, durch die dar frühere Partei 3, Sozialisten 7, Rationale «rbeiterpar- SchiedSgericht um zwei neutrale Angehörige er- tel 2 Mandate. Die Kommunisten haben weder
Goldsucher auf dem Meeresgrund.
Wie wird Italien die Hundertausende verschmerzen.
März. Bei der Verschiffung Ijede hunderttausend Dollar enthielt, insWaffer galten bestimmten Geldsendung sind gefallen. Alle Nachforschungen durch Taucher am Freitag zwei Goldkisten, von denen• sind ergebnislos geblieben.
an dieser gegenrevolutionären Berschwörung befinden. Einige Ingenieure, darunter auch iech» Deutsche, sind bereits den Gerichten übergeben worden.
Sine Pariserin Moniert für Moskau
Paris, 12. März. Hier wurden in einer Spionage - Affäre zugunsten Sowjetmtzlands mehrere Berhaftungen vorgenommen. Eine Angestellte der lufttechnifcken Schule »en Versailles hatte militärische Dokumente entwendet und sie einem Steuereinnehmer ansgehändigt, der sie nach dem Auslande geschafft haben soll.
So wird man reich.
Amerikas Warenhausgenie tot Bon Fred C. Vitlinger.
WareabanSkönig Robman Wanamaker gestorben. — Sei« Beter wer mich erteilet. — Geniale GeschSftsibee«. — fünf Millionen Umsatz. — Die Anzeige
Wir lerne« nnb ... mache» es bester.
Erst vor Jahresfrist haben unsere deutschen Warenhauskönige auf einer Studienreise durch Amerika (die Kasseler Neuesten Nachrichten haben damals über ihre Eindrücke und Belehrungen eingehend berichtet. D. Red.) sich ungeeignet, was seit dem Kriege dort an Neuerungen ein- geführt worden ist. Unter den Unternehmen, die bahnbrechend für die Gestaltung des modernen Warenhauses gewirkt haben, ragen im wahrsten Sinne des Wortes — die gewaltigen Wolken- krayer hervor, die John Wanamaker in Newyordk und Philadelphia bauen ließ. Wana- maker's Warenhaus, das sechzehn Stockwerke hoch ist, ist das höchste in Newyork. Jede Etage bedeckt einen Flächenraum von 150 000 Quadratmetern. Die gesamte Inneneinrichtung dieses Warenhauses ist aus Mahagoni angefertigt; in einem zweiten, älteren Bau der Firma werden neben Manufakturwaren und sonstigen Damenartikeln auch Juwelen, Bücher und Kunstgegenstände verkauft, während der Neubau alle übrigen Branchen beherbergt. Allein die Baulichkeiten dieser Warenhausfirma haben einen Wert von zwölfeinhalb Millionen Dollars, also von dreiundfünszig Millionen Mark, und an einem eiizzigen Tage werden in den drei Geschäftshäusern in Rewyork und Philadelphia bis zu eineinviertel Millionen Dollars umgesetzt. DaS sind Ziffern, die in
Europa geradezu phantastisch erscheinen müssen und von anderen Warenhäusern nur in Amerika erreicht ober vielleicht sogar noch ein wenig übertroffen werden. Das größte Warenhaus in den Vereinigten Staaten steht nämlich nicht inNewvork, sondern in Chica- g o und gehört der Firma Marshall Field und Co.; es beschäftigt zehntausend Angestellte und hat einen jährlichen Umsatz von mindestens 150 Millionen Dollars, also über sechshundert Millionen Mark. Sehr bedeutend sind auch die Warenhäuser von Altmann, dessen Baulichkeiten etwa sechzehn Millionen Mark wert sind, von Gimbel Brothers der über siebentausend Angestellte usw. beschäftigt. Fast jedes dieser Warenhäuser nimmt einen ganzen Straßenblock ein. Das Erstaunlichste an diesen riesigen Unternehmungen ist, daß sie sich in einer verhältnismäßig sehr kurzen Zeit ous kleinen Anfängen em- Vorgearbeitet haben. Der 1838 von deutschen Eltern geborene Wanamaker hat sein Unternehmen sozusagen aus dem Nichts geschaffen. Sein Vater besaß eine sehr kleine Ziegelei, von der eine sehr große Familie leben sollte. John, der Aelteste von Sieben, mußte von frühester Jugend an
alS einfacher Arbeiter in der Ziegelei seines Vaters tätig sein. Mit dreizehn Jahren schichtete er die Ziegel auf Schubkarren und verrichtete ähnliche einfache Dienste. Dann ge, sang es ihm, seine Position erheblich zu verbessern: er wurde nämlich Verkäufer in einem Kleidergeschäft. Die neue Stellung war fein Glück: denn er fand einen tüchtigen Chef, der es verstand, feinem Angestellten etwas bei- inbringen, und der ihn auch gut bezahlte, sodaß er — natürlich bet sparsamster Lebensführung — mit einundzwanzig Jahren schon ein kleines Vermögen von zweitausend Dollars erspart hatte. Damit machte sich John Wanamaker selbständig, und diese zweitausend Dollars wurden der Grundstock seine» Vermögens. Er erfand dazu die Idee des „Ser« viee', des „Dienstes am Kunden', den Henry Ford später in seinem berühmten Buch „Mein Leben' auch in Europa volkstümlich gemacht hat. In WanamakerS Geschäft durfte kein Kunde „angeschnauzf werden, bei ihm hatte sich jeder Angestellte nach den Wünsche» der Käufer zu richten,
stets höflich und guter Laune zu sein. Und Wanamaker batte noch einen neuen Gedanken: sobald er über größeres Sapi- ml verfügte, begann er einen Reklameseld- lug, wie man ihn so großzügig bi» dahin noch nicht gekannt hatte. Er inserierte in den Zeitungen grundsätzlich nur auf ganzen Seiten und scheute nicht vor den Ausgaben zurück, die viel größere Firmen bis zu jener Zeit geschenth atten. Solch ein Inserat, da» Wananmker stets persönlich verfaßte, sah ganz anders aus al» die Annoneen, die man bi» dahin in amerikanischen Zeitungen gesehen hatte.
soeie« 3Ä macht's.