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Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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18. Jahrgang
Dienstag, 15. Mai 1928.
Einzelpreis: SonntagS 20 Pfennig.
Nummer 114.
Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.
engerer Zusammenschluß Mitteleuropas?
In Rlesen-Zeppeiinen nach Newnork / Wtntermäechen im Mai.
Reklame machte.
Wahlrummel an Münchener Plakatsäulen.
Von unserem Münchener Berichterstatter.
München, 14. Mat.
„Reklame ist alles!' So lautete der Refrain eines vor ein paar Jahren viel gesungenen Brettlliedes. Dabei hat sich die Reklame inzwischen mit Riesenschritten weiterentwickelt. An erster Stelle steht oft die Reklame, die Ware selbst ist ziemlich nebensächlich geworden! Zugkräftige Reklame wollen deshalb heute auch die Parteien im Wahlkamps nicht mehr entbehren. Eine merkwürdige Spekulation aus die Reife des Staatsbürgers!--
An Größe und Zdhl der Plakate, sowie an Kraftausdrücken stehen die Nationalsozialisten an erster Stelle. Sie haben anscheinend den besten Propagandachef. Um Stofs zu liefern, dazu ist Dr. Stresemann gerade gekommen. Er wird immer noch nach Noten heruntergerifien. Aus diese Angriffe hat die Deutsche Volkspartei in einem An- schlag geantwortet, der in den ersten Tagen viel Aufsehen erregte und in dem Sündenregister der Nationalsozialisten aufgezählt wird und die Verdienste Stresemanns geschildert werden. Auch die Sozialdemokratie hat ein Plakat gegen Hiller losgelaflen. Danach sind die Nationalsozialisten „blutdürstige' Gesellen, was die Reden und Vorgänge um 1923 beweisen sollen. Hier muß Epp herhalten. „Frühere Soldaten, erspart Herrn Epp die Blamage, auf dem Narrenseil Hillers tanzen zu müssen!' Die Sozialdemokratie macht im allgemeinen noch recht wenig von sich reden. Ein Bildplakat hat sie neuerdings angeschlagen. Man sieht ein großes aufgeschlagenes Buch, auf der einen Seite steht „Bürgerblock', auf der anderen die Namen „Marx, Keudell, Hergt, Schiele'. Beide Seiten sind durchstrichen. Ein weibliches Wesen, ganz in Rot gekleidet, mit Jakobinermütze, zieht mit der Linken einen Federhalter heraus, um aus der nächsten Seite die neue Konstellation einzutragen.
Ziemlich wenig haben bisher die Komm«- n i st e n angeschlagen. Ein Plakat rief nur aus, Liste 5 zu wählen. Darüber wird Ernst Thälmann in einer Masienversammlung sprechen. Ein Bildplakat fordert Arbeit und Brot für das Volk. Daneben pappen die Parteimitglieder selbst kleine Zettelchen meist aus die Plakate anderer Parteien an — ein billiges Vergnügen. Vor allem wird gegen die Kirche agitiert und die Jugend zur Wahl der Kommunisten ausgefordert mit dem Versprechen: „Von allen Ketten macht euch frei die kommunistische Partei'. Ein Plakat der W i r 1 schaftspartei bringt den Kopf Bismarcks und seinen Ausspruch an den Mittelstand: ,Jch konnte für euch im Parlament nichts erreichen, darum organisiert euch, werdet eine Macht, dann kommt wieder!' — Ein Plakat der B. V. P. zeigt die Zustände von 1918: Einen Mordbrenner mit roter Fahne, blutroten Himmel, Häuser in Flammen. Die rechte Hälfte des Bildes zeigt einen Burschen in Lederhose mit weiß-blauer Fahne, im Hintergrund wird friedlich gearbeitet. Das soll 1928 sein. Ein lustiges Plakat der Nationalsozialisten bringt ein Manifest von Parker Gilbert, beginnend: „Wir Parker Gilbert, Kaiser der deutschen Republik, Generalagent der 300 Wei- sen aus dem Morgenlande, geben kund.' Es fordert die Deutschen aus, nur fett zu blechen, sowie nur Parteien zu wählen, die ihm treu ergeben sind. *
Wie t>er Kleinhandel trankt
Wenn heute gerade der Kleinhandel sich in einer unbestreitbaren Notlage befindet ,so kann dies weder dem Konsumenten noch dem Staat als Steuereinnehmer gleichgültig sein. Ein Hauptgrund dieser Nottage besteht in der ungeheuren Konkurrenz. Nicht nur, daß der Klsinh indel durch Warenhäuser, Konsumgenossenschaften usw. eine unliebsame Konkurrenz erhält, auch der Kleinhandel selbst nimmt sich durch Ueberfüllung des Gewerbes gegenseittg den Le- bensraum weg. Diese Uebersetzung des Kleinhandels ist vielfach durch daS Hereindrängen berufsfremder Elemente zu erklären. Abgebautc Beamte, arbeitslose Angestellte usw. glauben auch ohne geschäftliche Erfahrung durch Ueber- nahme eines Ladengeschäftes eine Existenz zu finden .eine Gefahr, die für das Handwerk viel weniger besteht. Infolge der Ueberfüllung des Kleinhandels bleibt der Umsatz des Einzelnen immer bescheiden und die damit verbundene geringe Verdienstmöglichkeit wird dann noch durch Steuern und sonstige allzuhohe Lasten bis zu
einem Minimum geschmälert. Dieser geringe Umsatz zwingt nun wiederum dazu, die Preisaufschläge so zu halten, daß dennoch eine erträgliche Existenzmöglichkeit dadurch gesichert erscheint. Hier ist auch der Punkt, wo sich das Jnterefle des Konsumenten mit dem des Kleinhandels berührt.
Helfen könnte hier daS alte kaufmännische Prinzip, daß durch Umsatzsteigerung bei geringem Nutzen das Geschäft sich vergrößert, der Gewinn sich erhöht und wodurch dann noch der Verbraucher infolge der niedrigeren Preise seinen Vorteil hätte. In dem damit verbundenen scharfen Wettbewerb würde von selbst der Geschäftsuntüchtige, der von seiner Branche nichts versteht,von selbst ausscheiden. Aber daran ist heute noch kaum zu denken, darum mutz der Kleinhandel selbst Unberufene von seiner Organisation fernhalten. Das konnte vor allem durch eine verständige Kreditpolitik geschehen, die aber gerade den Kleinhandel als Stiefkind behandelt. Und doch müßte gerade hier die Hilfe einsetzen, weil nur mit entsprechendem Kapital ein verbilligter Warenbezug, Reklametätigkeit, verbunden mit Preisherabsetzung möglich ist, wodruch andererseits die Kaufkraft der Konsumenten gewinnen würde.
was. schmiedet Bimesch.
Engerer Zusammenschluß Mittel-Europas?
London, 14. Mai. In diplomatischen Kreisen erhält sich die Auffaffung, daß der Besuch Be- neschs in London, soweit er auf die A n n S h e - rung Oestereichs an Tschechoslawien Bezug hat, von erheblichem Erfolg gekrönt fein dürste. — ES verlautet ferner, daß der Besuch Beneschs in Berlin auf die zukünftige engere Gestaltung der Beziehungen zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei sowie Oesterreichs von erheblichem Einfluß sein dürste.
Ob Zureden hilft?
Ein Pariser -Statt wirbt für den Antikriegspakt
Paris, 14. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Ein Statt schreibt, daß Frankreich, um einer Isolierung zu entgehen, de« Antikricgspakt-Vorschlag annehmen müsse. Immerhin wäre zu hoffen, daß Kellogg in einem Zusatzartikel die Einwendungsvorschläge festlegen werde, um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Lein anderer als Stresemann.
Eine Wahlprognose auS England.
London, 14. Mat. In einer Vorschau über die bevorstehenden Reichstagswahken schreibt ein Blatt: Auch wenn eS einen Ruck nach links geben sollte, so wird doch Stresemann in jeder Regierung für unentbehrlich gehalten. Keine einzige Persönlichkeit im deutschen politischen Leben ist bedeuttingsvoller als er. Sein 50. Geburtstag wurde von allen Parteien gefeiert. Wie auch daS Wahlergebnis ausfallcn wird, die Fortdauer der deutschen Versöhnungs- Politik ist gesichert.
Moderne Prinzen-Abenteuer.
Die Flugblatt-Expedition nach Rumänien.
London, 14. Mai. Ein Teilnehmer an dem Komplott des Prinzen Carol namens Maurice Lewis, der zusammen mit einem Journalisten und einem Hauptmann die Expedition nach Rumänien zur Verteilung der Carol-Manifeste unternommen hat, schildert jetzt ein Stück eines Detektivsromaus, wie die in London gedruckten Manifeste unterwegs verloren gingen und bei der Ankunft „in einem Balkanlande" ne« gedruckt werden mutzten, wie der Plan, die Manuskripte durch einen ehemaligen Kampfflieger über rumänischem Gebiet miszustreuen, fcheitertc und wie die Manuskrivte scbließlich „einer Anzahl von Banditen" übergeben worden seien, die sie verteilen sollten. Wo di« Flugblätter -blieben find, sei unbekannt.
Die presse im MittelvunKt.
Glückwünsche von Nah und Fern.
öln, 14 Mai. Der Reichspräsident hat an Oberbürgermeister Dr. Adenauer ein herzliches Glückwunschtelegramm gerichtet, in dem er bei Preisa einen vollen und nachhaltigen Erfolg wünscht.
Köln. 14. Mai (Privattelearamm). Der Ausstellungsleitung sind zur Eröffnung eine
unübersehbare Fülle von Glückwünschen auSI allen Teilen des Reiches und des Auslandes zugeggan. Erwähnt seien Glückwünsche des Präsidenten des Reichsgerichts, Dr. Simons, des Reichsbahn-Generaldirektors. Dr. Dorp- müller, des Roten Kreuzes, ferner von Zeitschriften-, Verleger- Buchhändlerverbänden, des internationalen Verbandes der Fachpresse, Paris des Schweizerischen Zeitungsverlegervereins Telegramme aus London. Paris. Moskau, Prag und Riga heben die kulturelle Bedeutung der Preffa hervor. lS. Artikel 1 S. 4 SP. und der gestrigen Sonntagsausgabe 1. Seite 1 Sp.
„rr 100“ fliegt im August.
Englands Riesenzeppelin als Ozeanpionier.
London. 14. Mai. Abg. Kommandor Sir Burhcn äußerte sich über seine Besprechungen in Amerika, die der Vorbereitung des Fluges des englischen Luftschiffes „R. 100" über den Ozean im Verraufe des Spätherbstes galten: Dem amerikanischen Kongreß sei bereits eine Vorlage unterbreitet worden, durch die das amerikanische Postministerium ermächtigt wird, bis zu drei Dollar po Pfund für die auf dem Luftschiff beförderte Post zu bezahlen. Die R 100 nähert sich schnell ihrer Fertigstellung. Der erste Flug würde wabrscheinl'ch im August angetreten werden. Für die Errichtung eines trans- atlandischen öffentlichen LnftschiffdiensteS werden mindestens vier Luftschiffe benötigt werden, die die Reise nach den Vereinigten Staaten in 48 Stunden und umgekehrt in 36 Stunden zurücklegen sollen. Die R 100 wird in der Lage sein, neben 10 Tonnen Post hundert Passagiere mit ihrem Gepäck aufzunehmen.
8Mge statt... rranonen.
Wie Amerika unsere Flieger feiert.
Milwaukee, 14. Mai. Der Empfang der Bremenflieger hatte fast die gesamte Bevölkerung herangezogen ES heißt, daß die Mengen in den Straßen größer waren, als bei dem Empfang Lindberghs. Bürgermeister Hoom führte ans, der Flug der Bremen sei ein weiterer Schritt, um daS Feuer der Kanonen für alle Zeiten unmöglich zu machen. Gouverneur Zimmermann nannte den Bremenflug einen Beweis dafür, daß der Frieden ebenso große Helden hervorbringen könne wie der Krieg. Der Abflug der Flieger von Chicago hatte siebzigtausend Menschen herbeigelockt.
* * • Komm lieber Alai.
Am Balkan herrscht wieder Winter. — Schwere Wein- und Saatschäden. — Unwetter und Neber- schwemmung.
Wien, 14. Mai. (Eigener Drahtbericht.) Strenge Nachtfröste haben in Riederösterreich die Rebenkulturen z. T. vernichtet. In Baden bei Wien zeigte das Äfermometer in der vergangenen Nacht ein Grad unter Null. , Die Winzer schichteten hohe Reisighaufen auf und zündeten sie an, um durch Rauch, und Wärmeentwicklung die jungen Reben vor Frostschäden zu schützen.
Budapest, 14. Mai. iEigene Drahtmeldung.) In der ungarischen Tiefebene herrscht strenger Frost. Aus Südungarn werden Schneefälle gemeldet. In Nyiregtzhaza fiel die Temperatur auf minuS fünf Grad. Der Frost hat in den Weingärten enormen Schaden angerichtet, z. T. auch an der Getreidesaat.
Belgrad, 14 Mai. (Eigene Drabtmeldüng.) AuS allen Landesteilen kommen Meldungen über Unwetter, Frost und Ueberschwemmungen. In Bosnien ist anSgiebig Schnee gefallen. Die Save steigt weiter.
weiter Mai im blauen Lüben
Jenseits der Alpen schneit es noch immer.
Mailand, 14. Mai. (Eigene Drahtmeldung > Aus den toskanischen Apenninen und den floren- tinischen Bergtand wird reichlicher Schneefall ge meldet. Ebenso hat es in den Hochliegenden Ge genden von Umbrien geschneit. Der Tiber hat bei Peruga eine ausgedehnte Ebene über schwemmt. In Neapel iß infolge des Unwetters ein Neubau eingestürzt.
Der Lug tn den Ffutz gestürzt.
Wien, 14 Mai. (Privattelegramm.) Rei- sende erzählen, daß zwischen Arad und Zövis ein Personenzna nut der MaraoS-Brücke entgleist sei. Zwei Wagen sollen angeblich in den Flntz gestürzt sein. Zahlreich Personen tollen getötet und viele schwer verletzt worden sein Diese Nachricht ist noch nicht bestätigt.
Was die Zeitung will.
Köln als Markstein. — Auf dem richtigen Wege.
Die Kasseler Neueste» Nachrichtea habe» bereits in der Sotttttagseumtn« das «rotze Ereignis der Weltvressefcha» in Löt» gebührend eewiit» Bigt. Heute lasse» wir noch die Regierungs- Häupter und Pro»i»c»te» itt Worte kommen, die der Presse gebe», was der Presse ist und thr Ben Weg zu weltgeschichttiche« Aufgaden evuc» helfen.
Nach einleitenden musikalischen Darbietungen dankte der Kölner Oberbürgermeister Dr. Adenn u e r allen Veranstaltern der Riesenausstellung und hieß den Völkerbund, sowie dir 43 ausstellenden fremden Staaten willkommen. Der Redner schloß mit dem Wunsche, daß die Ausstellung ein Werkzeug des Friedens werden möge. Die Geschichte des menschlichen Wortes, vermittelt durch die Presse sei die Geschichte der Menschheit .ihrer Kultur, ihrer Religionen, ihrer Gesittung, ihrer Kämpfe, ihrer Revolutionen, ihres Ringens und Strebens. Der Ausstellungs-Vorsitzende Generaldirektor Esch würdigte die Bedeutung der Presse als geistige Macht, als Kulturfaktor, als verantwortlich für den Geist der Ration und der Welt um als zweites, ihre Bindungen an Wirtschaft und Technik zu zeigen, als drittes, die Weltgeltung und die Weltbedeutung der Presse vor aller Welt offenzulegen. Die Zeitung sei nicht nur zur Befriedigung des Unterhaltungs-Bedürfnisses, sondern stelle den sich täglich erneuernden Äiederschlag des Zusammenwirkens verschiedenarüger geistiger Kräfte dar und ziehe mit tausend Fasern im Erdreich des gesamten nationalen und Weltgeschehens wurzelnd auS dem
Leben Nahrung, das Leben wieder befruchtend Weltwirtschaft, Weltverkehr, Weltpresse sind Erscheinungen, die untrennbar zusammengehören, die aber nur aufgrund ihrer Wechselbeziehungen zu werten und zu verstehen sind. Der Redner fchlotz: Wir haben nur eine Saat geworfen, der ein gütiges Geschick fruchtbares Gedeihen verleihen möge. (Die sodann folgende Rede des preußischen Ministerpräsidenten Braun wurde von den K. N. N. bereits in bei Sonntagsnummer veröffentlicht. Die Redaktton.)
* * *
presse und Publikum.
Wir streben gemeinsam vorwärts. — Was unS die Dame lehrt. — Sie überbrückt die Menschheit.
Auf dem Festbankett zur Eröffnung der Kölner Presse-Weltschau (stehe auch Artikel 1. Seite 4. Spalte) führte Innenminister a. D. Dr. Külz gestern wie folgt aus: Was wären Politik, Wirtschaft und Kultur ohne die Presse! Dieser Bedeutung sei sich die Presse ebenso bewußt wie die Staatsmänner. Der Redner verglich die öffentliche Meinung mit dem Chor im politifchen Schauspiel. Für die Gesamtheit des Spiels sei zwar nicht ein Unisono, wohl aber Harmonie nötig. Zu den sttmmfiihrenden Instrumenten, die diese Harmonie schaffen, gehöre die Presse. Da die fortschreitende Entwicklung der Menschheit die international.n Gemeinschaftsbedürfnisse stärke, so stelle auch diese Ausstellung sich in den Dienst des Menschheits-Gedankens. Hüter und Förderer einer aufwärts und vorwärts gerichteten Menschheitsentwicklung im eigenen Volk und in der Welt, das sollte die Presse sei«, das
sollten wir alle sein.
Zeitungsverleger Prof. W o 1 ff- Dresden betonte alsdann: Zeitung entstehen machen, das tst im Grunde eine Kunst und ist vor allem eine Leidenschaft. AuS diesem Lebensprozeß läßt sich das wichtigste nicht für andere sichtbar, nicht einmal fühlbar machen, wohl aber allerhand aus der Denktechnik und Arbeitstechnik der Presse zeigen» Presse — die große Mode. DaS ist für unS Leute vom Bau etwas sehr Schmeichelhaftes. Aber der Chor der Laien, der glaubt, jeder, d ein Vokabularium und einen Bleistift besitzt, könnte das auch, wollte doch nun etwaS mehr von dem Trouffeau dieser Dame sehen, die so in Mode gekommen ist. Die Damen tragen zwar in den Lä.der«, ton es noch nicht von amts« wegen verboten ist, das Röckchen sehr kurz .aber tte wirkliche Dame macht immer noch charakteristische . »uvfbewegungen über . as Knie hinweg, wenn jemand etwas genauer hinschauen will« Run hat die Presse
Cott sei Da k nichts $* tbe- n.
Aber die Grenzen dessen, toaS eine kultivierte Tarne sehen läßt, sind doch irgendwie bestimmt. Der Redner rühmte die Energie der Veranstalter sowie die Zusammenarbeit von Redakteuren und Verlegern, die zum Wabrzeichen werden möge für die gesamte deutsche Presse. Das zu-