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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitunq

Aessssche Abendzeitung

W 4

Nummer 130.

Sonntag, 3. Zuni 1928.

Einzelpreis: Wochentags 1(1 Pfennig

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

18. Jahrgang

Was schafft öer Völkerbund im Lum?

Massen, und Filchner mußte sich mit feineff '

Wieder eine Woche Genf

den RatSmitgliedern Hi Chile ausgearbeitete B«

bricht ist dagegen geeig-

DieSmal ohne die Großen. - Ungarn Rumänien bleiben sich feind. Erledigung des ®t GotthardfallS. Günstige Ansichten für die deutschen Vocks schulen in Polen.

Kopenhagen, 2. Juni. Der deutschmmerika-> einen Ozeanflug Chicago-Stockholm abgeschlof nisch« Flieger Richard Hoffet und der dänische« sen. Der Flug soll Mitte Juli ducchgeführt Forscher Bangsten sowie die grönländische Han- I werden Hoffet wird ein amerikanisches Was delSvrrwaltung haben die Berhandlungen über I (erflug,eng benuden.

net, die endgültige Bereinigung deS Zwischenfalls herbeizuführen. Beim Viu- derhektenschutz wird der Rat zu der im März vertagten deutschen Beschwerde wegen der VokkSschulen im Sinne der inzwischen er» folgten, der deutschen Minderheit günstigen

* * *

Sie mischen die Karten.

Chamberlain spricht erst bei Brtand vor.

ternotionake« Zug zwischen Tientsin und Peking lausen zu lassen. Alle Mächte wirten zur Verteidigung der Sonzessione« und Schaffung einer Verteidigungslinie i« der Nähe der Grenze zusammen. Sin «merikaner- Rcgiment wird mit anderen ausländischen Trup­pen bei der Verteidigung der Konzessionen zu­sammenwirken ES verlautet, daß die amerikani­schen Marinetruppen nur innerhalb der Nieder- laffuug verwendet werden können. Bier Son­derzuge find gestern abend und weitere vier heute vormittag mit den Familie« leitender mandschurischer Beamten von Peking «ach Mulde« abgefahren. Telegramme sind der Zensur unterworfen.

scheu Vorschläge zur präventiven Verhinderung von Kriegen beraten, über die der Belgier Solin JacquemynS rin umfangreiches Memorandum ausgearbeitet hat. Puch Moskau wird vertreten sein. Ferner tagte im Juni noch die Mandats- kommisfion und verschiedene Wirtschaftskomitees.

Paris, 2. Juni Laut Pressenotiz wird Chamberlain bei der Durchreise in Pans mit B r i a n d nicht nur über das Genfer Programm die Befugnisse des Borsitzenden des BSllerbun. des, den polnisch-litauischen Sonslikt, sonder« auch über KelloggS Anti kriegSpakt und endlich übe» die Lage in China beraten. SklSdann werde Brtand den französischen Genfer

harrt, erscheint die erwartete Eittschcivung da­mit ebenso in Frage gestellt wie die Anbich, nung direkter Berhandlungen. Der in Sachen des ZwitchenfaSs von St. Gotthard von Rolland, Finnland und

Der nächste Oyanflug

Mitte Juli startet ein Deutsch-Amerikaner nach Stockholm.

Genf, j. Juni. In der am uächften Vinn- tag beginnenden 50. Ratstagung stehen trotz der Abwesenheit Briand-Strescinan« interessante Fragen zur Debatten, da Rumänien im Optan­tenstreit mit Ungarn auf seinem Widerstand be-

Taufend Abenteuer in Tibet.

Das kann nur ein Deutscher! Wie sich Fitch ner durchschlug. Totkrank, gefangen, halb verhungert und erfroren. Die Wissenschaft wird ihm danken.

Flüsse ausgetrocknet

waren. In der Hoffnung, in Lhasa, wo man eine englische Garnison vermutete, Unterstützung zu finden, ging die Karawane südwärts. Diese Hoffnung erfüllte sich aber nicht. Die Expedi­tion wurde von der Bevölkerung mit Argwohn angesehen und das Weiterkommen wurde ihr

Adk, Koifertraum!

Glück und Ende deS größten modernen Abenteurers. Völkerschlacht zwischen Ja­pan und Südchina an der Großen Mauer?

Nun scheint endlich auch die schicksalSstunde für Tschangtsolin geschlagen zu haben, dem gro­ßen gelben Soldatenkaiser und Nachfolger auf dem Mandschu-Thron in Peking, den er sich in seinen kühnsten Träumen schon als erblich und legitim vom wiedervereinigten Pierhunden- Millionenvolk der Chinesen übertragen vorge­stellt hatte: Die Düdarmee klopft an die Tore der Stadt, die heut« vielleicht schon so gut tote ge­räumt ist. Niemals war der dämonische KriegS- abenteurer in bedrängter«! Lage als heute, wo ihm bekanntlich auch die Japaner die Rückkehr in fein ursprüngliches AuSgangSland, die Mand­schurei, als letzte Verteidigungsbasis unmöglich machen. Der schon fast gestürzte Diktator ist 1875 irgendwo in allerärmlichsten Verhältnissen ge­boren. Sein Aufstieg begann damit, daß er, als er, noch ein halbwüchsiger Junge, mit einem Bauern als Knecht durch die Nordmandschurei zog und dieser von Räubern überfallen wurde, sich mit diesen Räubern kurz entschlossen verband. Die Cnergte und der klare Scharfsinn deS noch nicht Zwanzigjährigen machte ihn in kurzer Zeil zum Hauptmann dieser Räuberbande, die bald die stärkste und gefiirchtetfte der ganzen Mandschurei wurde. Die Haupiiuteresfenten des Landes, die Russen und das Kaiserhaus in Pe­king, versuchten zunächmit Waffengewalt, dann durch Bestechung sich der 2000 Mann starken Bande TsÄangtsolins zu versichern, die zu jener Zeit die stärkste Mtlitärgewalt in der Mandschu­rei war.

ist. Wird er noch allzu lange auf seinem Gut in der Lüneburger Heiden bleiben? Der Reichs­tagsfilm ist jedenfalls amüsanter als das ein­tönige Landmannslos. Da haben es Graf B e r nst o r s f und D r. H e u ß viel besser. Graf Bernstorf hat in Genf zu tun, und Heuß hält Kurse an der Hochschule für Politik und schreibt Artikel. Auch Herr von Graefe, der elegante yforettfedrter, mutz sich auf seiner mecklenburgi« chen Klitsche über seinen Mißerfolg vom 20. Mai trösten. Reserve vor, die Neuen, Unver­brauchten! Unter ihnen der JohanniSburger Landrat Gottheiner, der dir Deutschnatto- nalen trotz seine« jüdischen Namens in den Reichstag schicken. Seine Schwester ist die be­kannte Nattonalökonomin Dr. Mtmann-Gott- deiner, der erst« deutsche weibliche Professor. Er ist radiert, tote man zu sagen pflegt, denn feine frau ist eine geborene von Glasenapp. Ein Debütant ist auch der berühmte Deutschoftafrika.

ner, General von Lettow-Vordeck. Er war nicht nur draußen entschlußfreudig. Da« zeigt die Geschichte seiner

Berlobung mit einer reizende« jungen Witwe,

London, 2. Juni. (Eigene Drahtmeldung.» Wie der in L e h (Nordindien) angelommene Ti- betforscher Filchner einem Pressevertreter schil­derte, war seine erste Aufgabe di« Vollendung der magnetischen Vermessungen durch Herstellung der Verbindung Kuldscha (Nordost-Stnkiang» mit Kansu (China» In der Näh« des tibetani­schen Klosters Kumbum pflegten den Schwer- erkrankten englische und amerikanische Msistonare wieder gesund, obwohl er eine Zeitlang in Le­bensgefahr schwebte. Wegen politischer Unruhen und der Unnrögltchkeit, mit den Behörden in Deutschland in Fühlung zu treten, war Filchner In eine außerordentlich beorängte Lage geraten, in der sich die Hilfsbereitschaft der Missionare eri.eut bewährte. Mit zwei Missionaren brach er dann nach K a s ch g a r aus. Nach einem Monat a'.e sich jedoch, daß es unmöglich war, den ur-

nglichen Plan einzuhalten, weil olle tibeta­nischen

London, $. Juni. Tschangtsolin teilte mit, daß er sich südlich PeklnS, noch einmal de« Süd- trupven stellen werde, bis die Räumung der Stadt beendet ist. Die Südtruppe» wollen Tientsin nicht besetzen, bevor Peking geräumt ist ES verlautet, daß ächt Armeen aus Hankau zur Verfolgung TschangtsolinS über die Große Mau­er hinaus entsandt werden sollen. Japan dürfte edoch den Einmarscb in die Mandschurei ner- »indem.

* * * Selbstschutz -er Europäer.

Wenn Tschangtsolin Peking verläßt.

London, 2. Juni. Wie verlautet, beabsichtigt das Diplomatische Korps in Peking einen i«-

Der klug witternde Banditsnkönig verließ je­doch bald die Russen und trat insgeheim unb nur als Spion und Franktireur in den Dienst Japans. Nach dem Siege Japans über die Rus­sen ließ er sich mit seiner ganzen Räuberschar in die chinesische Armee aufnehmen, und er selbst wurde Oberst dieses höchst eigenartigen Regt- mentcS. Fünf Jahre später ist er Militärgou- verneur von Mukden: et wird erster Ratgeber deS Viznkönigs der Mandschurei, und als die Monarchie zusammenbricht, versteht er eS, unter dem Deckmantel der Wiedereinsetzung d«S Kai- serhauses für sich selbst eine überragende Stel­lung in Gesamichina zu erringen und ist schon nach wenigen Jahren anerkannter und sakiisch unabhängiger Oberherr der Mandschurei und dazu noch Oberkommissar der Mongolei. Bei den Unruhen 1924 reißt er die Hauptstadt an sich und erklärt die Diktatur, indem er im eige­nen Auftrag sich zum Qberkommandierenden zu Wasser und zu Lande in der ganzen Republik China ernannte. Run aber beginnen die großen und wechselreichen Kämpfe der letzten drei Jahr«, die ihm ein paarmal fast die Herrschaft kosteten Südchina steht gegen ihn auf und seine Freude, die Japaner, geben ihn skrupellos Preis.

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wieder die kleine Frau Spediteur m der Tcmpelhofet Dorfstraße und die Zei­tungsartikel, die ihr früher mit fünfzig MSR pro Stück aus den Händen gerissen wurden, weil da-M. d. S." unter dem Namen stand, wandern heute in den Papierkorb. Auch der Reichstagsvizepräsident Rießer von der Volkspartei hat dem Parlament Adieu gesagt. Er steht zwar nicht im achtzigsten Lebensjahr, wie Vater Kahl, sondern ist erst vierundsiebzig. aber er ist, was für die Volkspartei etwas Pein­lich, zu hundert Prozent jüdisch, und so hat man ihn aus Angst vor den Völkischen seit Jahren auf keine Wahlversammlung mehr geschickt. Auch bet den Demokraten kommt mancher nicht wie­der, z. B. der ehrgeizige LegationSrat Freiherr von Richthofen, der 1924 soviel Geld bet der Hamburger Handelsbank verlor, nun aber durch die Erbschaft seiner reichen deutsch-amerikanischen

Schwiegermutter auS allen Sorgen

Entscheidung deS Haager Gerichtshofes jiiouunn iueroe «rinno oen frunzommeu yienfcr Stellung nehmen müssen Außerdem wird dass Delegierte« Boncour und Loucheur die SchiedSgerichtSknmitce unter Benefch di« deut l endgültigen Instruktionen geben.

Ml MM mit Mm Mm?

Tschangtsolin räumt Peking «üdchina bk eibt ihm auf den Berfen. Völkerschlacht an der Große« Mauer?

schlacht entbrennen wird Allerdings kann nerälen, die von Süden her heranrücken, und ob man bei den verwirrten Parieigruppierungen in nicht doch wieder Tschangtsolin diese Uneinigkeit China nie wissen, ob nicht eine neue Partei benutzen kann, um seine Herrschaft von neuem Zwietracht stiftet unter den drei verbündeten Ge- zu befestigen.

Gefährten als Gefangene betrachten. Da« Volk zeigt« sich durch bie von der Expedition mitgeführten wissenschaftlichen Instrumente beunruhigt, irgendwie hatte sich bei ihm der Merglaube festgesetzt, daß unter dem Einfluß der ihm unverständlichen Geräte das Weideland verdorren werde und da« Vieh zum Hungertod verurteilt sei. Die Lage wurde allmählich gefährlich. Einer der Mlssio- nare sandte durch einen geheimen Boten drei Briefe mit der Bitt« um Hilfe an den Bizekönig von Indien, an den Dalai Lama und an den britischen Vertreter in Lhasa. Obwohl niemandem gestattet war, bei Nacht die Zelte zu verlassen, gelang eS Filchner, seine wis­senschaftlichen Arbeiten fortzusetzen und durch ein Loch im Zeltdach Sternbeobachtungen anzustellen. Endlich erreichte ein Geheimbrief fein Ziel und der Dalai Lama wurde von den britischen Behörden bewogen, die Karawane nach Leh Weiterreisen zu lassen. Der Lama stellte sogar der Expedition einen besonderen Führer und eine große Menge Mehl zur Ver- fügung. Die Karawane geriet in heftige Stür- me. Filchner hatte keinen Mantel, seine Schuhe waren durchlöchert und seine

Hände mit Frostbeulen bedeckt.

Sein Glück und Ende stand eigentlich immer in den Sternen geschreiben, denn im Grunde ist er immer der Räuberhauptmann geblieben: Ein Mensch, mit dem sich nur paktieren läßt, wenn sich die beiderseitigen Interessen decken, auf den aber keinerlei Verlaß ist, wenn die Pläne deS Bundesgenossen sich nicht mit einen eigensten ehrgeizigen Intentionen decken sollten. Gerade also jene Wesenszüge vo Mensch und Herr­schaft die ihm in den Wirren der letzten dreißig Jahre zu seinem unerhörten Aufstieg verhalfen, gerade jene W.jenszüge müssen den Diktator und Tyrannen heute wieder herabreißen. Denn wenn er auch besonders in seiner Hetmai- unb AusgangSprovinz, in der Mandschurei, Un­geheure« geleistet hat für die wirtfchafttiche Blüte diese« bis dahin ziemlich vernachlässigten Lan­de«, so hat seine Herrschaft als eine reine Mili­tär-Diktatur mit unerbittlichem C- erdrück, sich auch niemals dort, wo dieses Regiment doch an­dererseits fördernd war, und noch viel weniger in den eigentlichen chinesischen Gegenden durch­setzen können. So ist mit jeder militärischen Nie­derlage Tschangtsolins sein ganzes Regime be­droht, und im entscheidenden Augenblick wird keiner gleich )b Bundesgenosse ober Untertan - etwas Entscheidendes für ihn tun. Heule steht Peking wieder den Südlruppen offen: Auch in der Mandschurei soll es gären, und die Japa­ner wollen auf keinen Fall gestatten, daß Tschangtsolin den Kampf um die Oberherrschas! in China dorthin verlegt. Wenn die Nachrichten nicht trügen, so werden ste die große chine­sische Mauer, die etwa Hunden Kilometer nördlich von Peking einen Querriegel darstellr. auf dem Wege in die Mandfchurel befetzen und hier, friedlich oder mit Waffengewalt, den vor- rückenden Südarmeen Einhalt gebieten, sodaß hier vielleicht die nächste groß« Völker» .

Frau Htnckeldeyn geborene Wallroth. Er ver- chrre sie, die Im Kriege Witwe geworden war, eit langen Jahren und hatte mit ihr während einer Internierung in reger Korrespondenz ge- standen. So hat er telegraphisch auf der Rück­reise um ihre Hand. Falls sie ihm sagte, sollte sie ihn am Lehrter Bahnhof abholen Die Ver­lobung erfolgte bann auch dort, und kurz darauf im März 1919 war die Trauung. Bet den De­mokraten ziehen neu ein: Reinhold, der kluge ideenreich«, Tantzen, bet derb« urkräf- ttae Sandmann, der wohl wieder als Minister­präsident an die Spitze seiner HeimatlandeS Oldenburg treten wird, und Georg Bern­hard, der impulsiv«, explosive, dessen kluge Po- llttfch interessiert« Frau ihren Salo« nun noch stärker politisieren mutz als bisher. Das alte Wort vom Karten.

Dreißig Jahre, hat Georg Bernhard auf ein RelchStagSmandak gehofft. Für die christlich-nattonale Bauernpartei zieht Major e. D. Heinrich von Svbel, Direktor tut

Gehen und Kommen.

Lieblinge der Partet. und BollSgunst.

Sffls »«uhutei! wrtretex wirkt, »eigen die launigen Simen nttfere« gut bewauociieu Mitarbeiters, b« imertffante Streiflichter ans Me nen «ko- taten M. d. R.'S falle« läht.

Dem jungen Fürsten Bismarck wird kaum schwer fetn. statt der Luft de« Platzes der Repu­blik die des Hyde-Parkes zu atmen. Er hat feinen Dienst bei der Deutschen Botschaft in London angetreten und wird bann gleich mit feiner hübschen blonden jungen Frau dem eng* ltschen Königspaar vorgestellt werden. Utto über dem Glanz und Trubel der Londoner season wird er den Retcbstag, in dem ör doch nicht all­zu oft war. vergessen. In dieser alücklicken Lage ist fein früherer Fraktionskollege Graf Schulen- burg-Tressow nicht, trotzdem gerade er, als frü­herer Miliiärattachö in London den viele« ver-. gessen machenden Zauber der englischen Gefell- schäft kennt. Man schob ihn auf einen auSsichts- losen Platz der ReichSliste, weil er die EtcttS- rede des neuen Reichswehrministers Groener nicht scharf genug kritisierte. Die Feme, die in eder Partet mächtig ist. Setn schöner mecklen­burgischer Besitz muß ihm über feine politi­sche Kalistellung hinweghelfe,r. Noch schlimmer ist Frau Clara Mende dran, die schon in der Nationalversammlung saß und treu und unent­wegt die Volkspartei in jedem Reichstag brav vertreten hat. Die Aermste. Seit dem 20. Mot ist sie nicht mehr die vieletngeladene, viel hofier- te Fran Reichö-agsabgeoinN^', die hinter be» AMffr« nicht ohne LMflEwsc, sondern

£'* Zubrl«! Mtucfttn Hu<bri*t«n er übern en wbdienmeb -edtemat na4mtttae« $et »bonnementeprete beträgt fflt Öen Monat 2.20 X bet freier Zustellung in« Hau« in bei ®ef*an«iteHe abgebolt 2 - X Durch bk pokt monatlich z.M x aus'chUekl-ch .Huitelliinuoaebübi Äermoredier «51 unb 852 Äth nnnerlangt e nae'tnbte etetnräae kann tue illeö.iffem eine iHeramroortuna oder iStmähi in fernem ftbernrhrnen sHüifi.ibhtna be# 6etug?ae!be# ober flnforfidle wegen e'waigei tHtbt orbonnefmäb'flet liefern naft «n?aei<tlofien Volttcheckkonw wrin.nr» « v< flimmei roten V ntelnnmmer 10 4 Sonntagfnnmmer 9' J

unmöglich gemacht. Schließlich wurde sogaLhr« Völlig erschöpft erreichten sie die indische Gren» gesamte tibetanische Garnison in Lhasa ze, adc«-- es -üvnqrn, eine vollständig« Vte Reifenden mobilisiert. Karie oer gesanr^.i ducchretften Gegend zu eni-

der Expedition wurden von Postenketten-- werfen, und von Kuldscha beginnend 157 mag. Massen, unb Filchner mußte sich mit feineff netische Stationen festzulegen.