Kasseler Neueste Nachrichten
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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 140. Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.
Freitag, 15. Juni 1928.
Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.
18. Jahrgang
Das Ausland hält uns den Spiegel Dor»
habe, eine Regierung auch ohne die Volks
das
r das Land, dessen Wille vom
Ge
Partei zustandezubringen und zwar mit erheblicher Mehrheit. Die Wirtfchaftspar» t e i hat bereits ihre Bereitwilligkeit, sich an der Regierung zu beteiligen, zum Ausdruck gebracht. Die Deutsche Bauernpartei hat sich noch nicht entschieden, einen Widerstand erwartet man jedoch auch von dieser Partei nicht.
Gs wir- schwer halten.
Ein Arktisforscher über RobileS Rettung.
Profeffor Fehr soll jetzt bereit sein» an der Regierung teilzunehmen und zwar als Ernährungsminister.
Der Wirtschastspartei würde voraussichtlich
Deutsch als Amtssprache tn Senf
Genf, 1'4. Juni. Die Jnterationale ArbeitS» konferenz nahm den französisch-belgischen Antrag das die Einführung des Deutschen, das die Mehr»
Stockholm, 14. Juni. (Eigene Drahtmeldung.)
Das Wasserflugzeug „Savoya 55" des J'talie-
die am 2. Oktober beginnt dürften die in Aussicht gestellten Verhandlungen über die Erweiterung und Umbildung des Kabinetts schon weiter gefordert sein. Nach anderen Meldungen liegt der Zeitpunkt für den Urlaub Brauns noch nicht fest.
Verkehrsministerium zufrllen. Die Lage ent- wickelt sich immer mehr zu einem Zweikampf zwischen Hermann Müller und der Deutschen Bolkspartei, da Herman» Müller sich zu seinen Entschlüssen nicht zwingen läßt. Mit der Bahri- scheu Voltspartei würde eine künftige Regierung fmmt auf der Grundlage der ursprünglichen
Weimarer Koalition an und für sich gesichert werden. Ob es jedoch hierzu kommt, wird man abwarten müssen. Zur Zeit verhandeln die für die Koalition in Betracht kommenden Parteien gemeinsam mit Hermann Müller. Die meisten Fraktionen haben ihre Sitzungen erst für den Nachmittag einberufen, nur die Bayerische Bolkspartei schon um 11 Uhr.
wie in Preußen bezüglich der Volkspartei her- beisührt. Im Reichstag weist man darauf hin,
Rom, 14. Juni. Bon der Eitta di Milano" wird gemeldet, daß von der „HoKh" eine HilfS- expedition mit Schlitten und Polarhunden über das Rordostland ausgeschickt worden ist, um der Gruppe entgegenzueilen, die vom AbMrzort der Italia" aus nach dem R o r d k a p unterwegs ist. Der Dampfer „Bran- ganza" führt Hundegespanne und oöes von Robile verlangte Material mit sich, um es durch die Flugzeuge Lützow Holms und Larsens a b - wersen zu lassen.
Schon in ihrer Namensgebung legen die französischen Parteien Wert darauf, links gerichtet zu sein. Der Zug nach links ist dabei so stark ausgebreitet und vorherrschend, daß auch einem nüchternen Mann die Erinnerung an das feuchtfröhliche Studentenlted kommen kann: „Rechter Hand, linker Hand, alles vertauscht, Straße Wie wunderlich siehst du mir aus ..."
Ein maßgebendes Pariser Blatt hat die Fraktionen kürzlich selbst charakterisiert. Ueber die Kommunisten ist kein Wort zu verlieren. Die'Sozialisten sind den deutschen sehr ähnlich, doch sind sie längst nicht so international eingestellt wie diese. Sie sind zunächst Franzosen und in zweiter Linie erst Sozialisten. Die Radikalen und Radikalsozialisten stehen links. Das gleiche muß auch von den Unabhängigen der Linken und der radikalen Linken gesagt werden. Schon die ersten vierzehn Tage der neuen Kammer zeigten, daß eine Annäherung dieser Parteien im Gange ist. Da die genannten Parteien in der neuen französischen Kammer über die Mehrheit verfügen, erblickt das Regierungsorgan Poincares in dieser Entwicklung eine
Die Kunstpause.
Auch in Paris ewige Krise. — Was kommt nach Poincare?
Es ist verlockend, vom ney eröffneten Reichstag mit der Kunstpause zwischen der Regierungsbildung nach Frankreich hinüber in das Palais Bourbon zu schauen und sich dort einmal die Fraktionen der neuen Kammer anzusehen. Um es gleich zu sagen, gibt es in Frankreich
Die Wirtschaftspakte! regiert mitt
Berlin, 14. Juni. (Eigener Informationsdienst) Die Wirtschaftspartei wird heute ihre Haltung zur Regierungsbeteiligung festlegen undihre Stellung zur Frage der Regierungsbildung bekanntgeben.
Awa doch Weimarer Koalition?
Wenn die Volkspartei aus Preußen besteht. Auch Müller bleibt halsstarrig. — Aussichten sür Weimar.
denn das Treibeis das sich je nach der Richtung der Winde aufschiebt, bringt die Schiffe in Gefahr, einzufrieren oder unter den Pressungen des EiseS zu havarieren. Fliegern werde es jedoch möglich sein, die Schifssbesatzung mit Lebensmitteln und Kleidung zu versehen, bis ihr Hilfe gebracht werden kann. An eine Landung der Flugzeuge sei nicht zu denken. Leider gebe es kein Luftschiff, das groß genug ist, um hier eingesetzt zu werden. Sollte Amerika den „3- R. 3" nicht freigeben können, bliebe als einzigste Möglichkeit, die Jtaliamannschaft zu retten, eine gemeinsame Hilfsaktion von Flugzeugen und Hundeschlitten übrig.
Berlin, 14. Juni. (Eigener Informationsdienst.) Es ist anzunehmen, daß Hermann Müller heute eine Klärung sowohl im Reiche
Müller kommt nicht vorwärts
Die Bolkspartei versteift sich auf Preußen.
Berlin, 14. Juni. (Funkspruch.) Die Regierungsverhandlungen haben sich dadurch versteift, daß die Bolkspartei die Große Koalition in der unbestimmten Form der Gleichzeitigkeit auch für Preußen verlangt hat. Hermann Müller wies darauf hin, daß seine Einwirkungsmöglichkeiten aus Preußen nur gering wären. Man bewnt jedoch, daß die Verhandlungen sich erst im Anfangsstadium befinden und daß man deshalb Schwierigkeiten, wie sie bei jeder Regierungsbildung aufzutreten pflegen, noch nicht t r a g i s ch zu nehmen brauche. Jedenfalls gehen die Verhandlungen weiter und das fei daS Wesentliche. Der Reichstag wird sich nun mindestens bis Mitte nächster Woche vertagen, wahrscheinlich wird er aber dem Präsidenten Vollmacht geben, um erst zu geeignet erscheinender Zeit wieder einzuberufen zu werden,
*
Bin 2 Oktober wieder zu sprechen.
Berlin, 14. Juni. (Funkdienst.) Laut Pressenotiz tritt Ministerpräsident Braun, mit dem Hermann Müller heute wegen der Volkspartei- Forderung in Verbindung treten will, einen längeren Erholungsurlaub an. Der für den 1. Juli vorgesehene Wiederzusammentritt des Landtags ist lediglich für die Neuwahl des Land- tagSpräfidiums bestimmt. Dis zur Herbsttagung
Prof. B e r s o n äußerte sich kurz vor der Ab
reise nach Leningrad zur Internationalen Ta- „ ... .
gung der Arktis-Gesellschaft, daß die Rettung I ners Maddalene ist in Lulea eingetroffeu und RobileS sehr schwer halten würde. Mit EiS- wird mit frischem Benzin nach Lingsbay wei- brechern vorzudringen, erscheint unmöglich, Itersliegen.
Wahltag nicht beachtet wurde. In der Tat liegt die innerpolitische Entwicklung Frankreichs in einem völligen Dunkel, wofür au ch der Umstand bezeichnend ist, daß drei Dutzend Abgeordnete bisher sich noch nicht darüber klar werden konnten, welcher Fraktion sie sich anschließen sollten. Das ist ein für unsere Verhältnisse nahezu u n- glaublicher Fall. Als liberale Parteien sind anzusprechen die drei Gruppen der demokratischen und sozialen Aktion, der Linksrepublikaner, sowie der unionistischen und sozialen Linken. Sie verfügen in der neuen Kammer zusammen über 109 Sitze. Die übrigen Fraktionen sind, gemessen an deutschen Verhältnissen, als die parlamentarischen Vertretungen der französischen Rechtsparteien anzusprechen.
Ganz überraschend hat nun der Wahlaus- f ch u ß die Wahlen der elsässischen Autonomisten Dr. Ricklin und Rosse für gültig erklärt, sehr gegen den Wunsch Poinearss, der mit der Stellung der Kabinettsfrage droht» wenn dieses Thema aus die Tagesordnung gesetzt wird. Ob der große Deutschenfresser tatsächlich eine Schwenkung vollziehen wird und die Verhafteten freiläßt, ist noch sehr ungewiß, nachdem er eben erst Mieder ein halbes Dutzend aufrechter Elsässer fast für Lebenszeit hinter »et« kermauern oder in der Verbannung verschwinden ließ. Die Mehrheit der französischen Kammer wünscht keine RegierungSkri- s i s. Der Beschluß des Kabinetts, den französischen Franken endgültig zu stabilisieren, mutz von Poincare durchgeführt werden. Er hält auch als Finanzminister alle Fäden in der Hand und niemand kann oder will ihm diese Arbeit abnehmen. Hat die Kammermehrheit somit den Wunsch, Poincare an seinem Stabilisie- rungswerk nicht zu hindern, sonder« ihm zu einer möglichst schnellen endgültigen Stabilisier rung zu drängen, so erscheint heute schon am politischen Horizonte Frankreichs die Frage, was nachderFrank-Srabilisierung aus der Kammermehrheit PoincaröS werden soll und auf Welcher neuen politischen Basis im Palais Bourbon die Politik deS Landes fortgesetzt werden soll. Das ist die Frage, die heute nicht nur das Palais Bourbon beschäftigt.
Das Ausland lächelt wie-er
... über das Berliner Regierungstheater.
Wenn nur Stresemann bleibt ...
London, 14. Juni. Die deutsche Regierungsbildung wird in der Presse ausführlich behandelt. Die Blätter unterstreichen die Schwierigkeiten, die der Regierungsbildung auch diesmal entgegenstehen. Außenpolitisch wird u i ch t m i t Ueberr «schlingen gerechnet. Die Wiederkehr Stresemanns als Außenminister gilt als sicher.
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Denkt an -as Schwerste!
Amerika muß uns zur Einigkeit mahnen.
Rewyork, 14. Juni. Ein Blatt schreibt, daß sich in Deutschland jetzt unvermeidlich alte Par- teibündniffe lockerten, nachdem sie nicht mehr durch die Spannung, wie sie vor dem Locarnotage bestanden habe, zusammengehalten würden. Jetzt stehe die Frage der Ersetzung des Dawes- planes durch eine feste Reparationssumme im Vordergrund. Auch die Lösung dieser Aufgabe müsse durch eine Parteikoalition erfolgen, die eine entscheidende Mehrheit des deutschen Volkes darstelle. Jedenfalls dürften angesichts einer endgültigen Lösung der Reparationsfrage, verbunden mit der Beendigung der fremden Finanzaufsicht und der Räumung deS Rheinlands, die Parteien bereit fein, sich kleineren Problemen gegenüber zu gedulden, um sich der Hauptfrage der... nationalen Befreiung widmen zu können.
zwölf Fraktionen mit 612 Abgeordneten, wim »um u»m»^ »m,
wobei die Gruppe der „Wilden" mit 36 Abge-Idatz Müller-Franken durchaus die Möglichkeit ordneten nicht milgezählt ist. Sonst wäre die'«'»''- «••<* «f>„. ui. sn«r f a.
Unglückszahl Dreizehn vollkommen erreicht.
(Sitte Vorzeichen.
So gefällt uns der Reichstag. — Geschäfte liches und Amnestieanträge.
Die erste Relchstagssttzna« »ab« seftem eot überfüllte» Tribüne» eine» sehr viel würdigere» Verlaus als der erste Landtag, »as eI6 gute Vorbedeutung für die weitere« Verhandlungen des «eugewäblte« Parlaments gelte» möge.
Ms Mtersprästdeni eröffnete der 82jährige Abg. Bock (Soz.) die Sitzung. Er gedachte zunächst, während sich die Abgeordneten von den Sitzen erhoben, der furchtbaren Eisenbahnkatastrophe bei Siegelsdorf und sprach den Hinterbliebenen der Opfer das herzliche Beileid des Reichstages aus. Er betonte nach Berufung des Schriftführers kurz, daß der Reichstag vor großen Aufgaben stehe und die Not lindern solle, unter der weite Volksschichten leiden. Bei denr dann folgenden Aufruf der Namen der Abgeordneten gab es gelegentlich mehr oder minder witzige Zurufe von rechts oder links bei der Nennung solcher Abgeordneten, die in den Partcikämpfcn int Mittelpunkt des Streites gestanden haben. Abgesehen von diesem harmlosen Ulk
verlief der Namensaufruf ohne Störung. Er ergab die Anwesenheit von 462 Abgeordneten, also die Beschlußfähigkeit des Hauses. Sodann wurden verschiedene Amnestieanträge verlesen. Die Kommunisten wollen die Fememörder, die Deutschnationalen den Landesverrat und den Verrat militärischer Geheimnisse ausnehmen. Das Zentrum fordert schleunige Hilfsmaßnahmen für das besetzte Gebiet. Die Kommunisten beantragen die sofortige Freilassung des gewählten Kommunisten Kippenberger- Hamburg. Die Anträge wer- den für Donnerstag zurückgestellt. Abg. Dr. Frick (Nat.-Soz.) eilte zwar nach vorn und verlangte das Wort zur Geschäftsordnung. Der Alterspräsident nahm ihm aber einen Antrag ab, ohne ihm das Wort zu erteilen. Zum Präsidenten wird heute Abg. Loebe (Soz.), zum 1. Vizepräsidenten Abg. Graes (Dntl.), zum 2. Vizepräsidenten Esser (Ztr.) wiedergewählt, wahrend um den 3. Vizepräsidentenpo. st en ein Kampf zwischen der Deutschen Volks- Partei und den Kommunisten entbrannt ist.
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Das Glend im Bergbau.
Waldeck und Kohlenkrise im Landtag.
Berlin, 14. Juni. Der Landtag entschied gestern giegen den zweimaligen Versuch deS Wg. Haake (Nat.-Soz.) den Antrag auf Aus- Hebung des Redeverbots für den „Frontsoldaten Adolf Hitler" in Preußen auf die Tagesordnung zu bringen. Weiter wurde der Ein- spruch des Abg. Golke gegen seine Ausschließung für acht Sitzungen wegen der Prügelausschreitungen abgewiesen. Ohne wesentliche Debatte leitete das Haus die Vorlage über die Vereinigung Waldecks "mit Preußen in He Ausschußberatung.
Desgleichen auch große Anfragen über beabsichtigte Zechenstillegungen im Ruhrrevier. Bei scharfen Konrmunistenanträgen gegen die Berg- arbeiter-Entlaflungen bei der Bergwerks-A.-G. Recklinghausen und einige Stillegungen ergab ich eine grundsätzl. Debatte über die besondere Krise. Handelsminister Dr. Schreiber wies aus die scharfe englische Konkurrenz hin. Auch sei in Europa die Kohlenkrise eine internationale Erscheinung, der man erfolgreich erst zuleib« gehen könne, wenn auch eine
internationale Verständigung der Bergwirt, schäft erfolge,
wie dies auch die Bergarbeiter-Internationale eingesehen habe. Trotzdem müsse man natürlich in Deutschland auf Mittel und Wege sinnen, um die soziale Lage der Arbeiter zu ver. bessern. Die Regierung könne aber nicht in Einzelheiten des Wirtschaftsbetriebes auch der staatlichen Bergwerke eingreifen. Otter (Soz.) meinte, daß sich in Mitteldeutschland erwiesen habe, daß die Bergunternehmer höhere Löhne ohne Schaden zahlen könnten. Die Stillegungen seien nur eine Demonstration gegen den Schlich, ter und den Reichsarbeitsminister, die Absatzschwierigkeiten aber eine Folge der Kohlen- Preis-Erhöhungen. Abg. Dr. v. Waldchaufen (Dtl.) verlangte Ermäßigung der Frachttarife damit nickt mehr z. B. in Hamburg die deutsche Kohle um rund sechs Mark teurer pro Tonne fei. Abg. Harsch (Ztr.) betonte, daß der we- fenrlichste Gesichtspunkt das Wohl der arbeiten- den Menschen fein müsse.
Auf Hundeschlitten zu Nobile
Flieger werden RettungS- und Lebensmittel abwersen.
Roch immer lein Urogramm.
Berlin, 14. Juni. (Funktelegramm.) Die bisherigen Regierungsparteien im preußischen Landtag sind nicht für einen Eintritt der deutschen Dollspartei. Man nimmt an, datz die Hoffnung der Volkspartei auch stark durch die Verhandlungen mit dem Stahlhelm beeinflußt werden wird. Im Uebrigen haben auch die Ver- bandlungen zwischen S. P. D. und Zentrum noch zu keinem endgülttgen Regierungsvro- gramm geführt. Gegensätze sind jedoch im We- seitlichen nicht vorhanden. Ein Programm tn einzelnen Punkten wird nicht aufgestellt werden. Man wird sich darauf beschränken, datz die wtch- tigften Punkte in die Regierungserklärung deS Kanzlers mit ausgenommen Werde«.
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Nichts ohne die Partei.
Berlin in den Augen Dänemarks.
Kopenhagen, 14. Juni. Ein Blatt schreibt: Die größte Schwierigkeiten bei einer deutschen Regierung sei immer die, daß man nicht mit einzelnen Politikern, sondern mit Parteien verhandeln müsse. Hermann Müller selbst sei an die Wünsche der Sozialdemokraten gebunden und er werde es erleben, daß auch seine Partner in Bezug auf Programm und Einzelfragen an die Partei gebunden sein würden. Es gebe überhaupt nur zwei Möglichkeiten, entweder eine wirklich tiefgehende Klärung der Begriffe die allerdings die Krise verlängern und eine Regierungsbildung vielleicht unmöglich machen würde, oder andererseits eine oberflächliche Verständigung, die jedoch zu keinem haltbaren Zustand führen würde.
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