Nummer 15*
Dienstag, 19. Januar 1932
22. Jahrgang
Hessische Abendzeitung
und Familien-An^igen die 30 mm. Zelle 11 Pfennig »reht, «.»h».
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Mer Neueste Nachrichten
Paris meldet: Lausanner Konferenz verschoben!
Eine S-vae-tNärung / Verlängerung Moratorium« um ein Zahr? / Reue Zoll,Notverordnung / politische Schießerei tu Neinickendors
Nur Sachverständigen-Beratungen?
(Eigener Drahtbericht.)
Frankreich vor Lausanne
(Von unserem pariser Korrespondenten.)
Paris, 19. Januar.
In einer sichtlich offiziösen Charakter tragenden Auslassung erklärt die Agentur Havas unter Hinweis auf die gegenwärtig zwischen den am Youngplan interessierten Mächten geführten diplomatischen Verhandlungen und insbesondere den gestrigen Besuch des deutschen Botschafters bei Ministerpräsident Laval:
Wegen der Wahlen, die im Laufe des Jahres in Frankreich. Deutschland und den Vereinigten Staaten stattfinden sollen, verbreitet sich in den interessierten internationalen Kreisen immer mehr die Ansicht, daß man gegenwärtig unmöglich zu einer detaillierten endgültigen Lösung des Reparations- u. Kriegsschulden problems gelangen kann. Man scheint jetzt in Paris und London einig zu sein, für Deutschland das am 1. Juli 1932 ablaufende Hoover Moratorium lediglich zu erneuern und unter gleichen Bedingungen für sechs Monate oder ein Jahr zu verlängern. Gleichzeitig würden die europäischen Schuldner der Vereinigten Staaten, die Gläubigeransprüche an Deutschland haben, in einer gemeinsamen Erklärung für ihre Rechnung von der amerikanischen Regierung als Bedingung und während der Dauer des neuen Deutschland zu bewilligenden Moratoriums gleiche Behandlung fordern.
2TCHH W Verständigung auf dieser Grundlage zwi sü>en den Unterzeichnern des Uoungplanes aus diplomatischem Wege erzielt werden kann, wird die Lau-
außenPolitischenLage gewidmet sein und sich sowohl auf das Tributproblem wie auf die Frage der Richtungsbegrenzung beziehen.
Oie Amerikaner bleiben im Hintergründe
Washington, 19. Januar.
Die amerikanische Delegation s-te die Abrüstungskonferenz wird am Mittwoch Aus diesem
Anlaß wurden von maßgebender Stelle heute die hauptsächsten Richtlinien flüchtig skizziert, die man der Delegation mit auf den Weg gibt. Danach wird Amerika diesmal keine führende Rolle spielen sondern im H i n t e r g r u n d e bleiben. Amerikas' Hoffnung auf Erfolg der Konferenz beruhe auf der Erwägung, daß die schwere Weltdepression die Nationen wahrscheinlich geneigter zu einer Reduzierung der Rüstungen machen dürfte als bisher
vr. Pz. Paris, 18. Januar.
Es ist kein Geheimnis, daß die umgebildete Regierung Laval zur Stunde noch unentschieden ist, welche Taktik sie in Lausanne verfolgen, welche materiellen Forderungen sie stellen soll. Nie war die allgemeine Verwirrung an» Vorabend wichtigster Entscheidungen größer, nie aber auch das Bestreben, keinen Buchstaben der französischen „Rechte" preiszugeben.
Vor der Hand ist Herr Laval geradezu krampfhaft bemüht, allen Schwierigkeiten zum Trotz ein vorheriges Abkommen mit England zu erzielen. Man kennt die Verhandlungen mit Sir Frederick Leich Roß, die mit einem völligen Mißerfolg endeten; nirgends zeigte sich eine Grundlage für ein gemeinsames Vorgehen, un>d ein unverdächtiger Zeuge berichtet, man habe ganz den Eindruck gehabt, als ob die Unterhändler zwei verschiedenen Welten angehörten, trotzdem der französische Finanzminister Flandin fließend
Neue Zollmaßnahmen
(Eigener Drahtbericht).
sanner Konferenz vorläufig gegen st andslos werden, da der Kern des Probleins nicht vor Ablauf des Jahres von bin interessierten Regierungen erörtert werden wird. Unter diesen Umständen könnte eine Zusammenkunft von Finanzsachverständigen für die Ausarbeitung eines zwecks stillschweigender Verlängerung des laufenden Hoovermo- ratoriums notwendigen Abkommens genügen.
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Ob dieser Havasmeldung bereits feste Beschlüsse zu Grunde liegen, oder ob sie nur als ein Versuch, die öffentliche Meinung im französischen Sinne zu be- einslussen, zu werten ist, läßt sich im Augenblick noch nicht übersehen. Die folgenden verzeichneten Londoner Meldungen geben auf diese Frage noch keine klare Antwort:
London und die Konferenzveriagung
London, 19. Januar.
,Ssimes" erklärt, es sei noch immer unsicher, ob die Lausanner Konferenz zustandekommen wird. Auf jeden Fall werde Sir John Simon am Sonnabend planmäßig abreisen, da die Tagung des Völkerbundsrates am gleichen Tage beginne. Im City-Teil der „Times" heißt es: Das Gefühl der Enttäuschung für den Fall, daß die Lausanner Konferenz vertagt werden sollte, wird wahrscheinlich bald verschwinden, da das Reparationsproblem einer Lösung ständig näherkommt.
„Morning Post" sagt in ihrem Finanzteil, die City nehme an, daß in einigen Monaten die B e d i n g u n- gen^für eine gründliche Prüfung des Reparationsund Schuldenproblems besser sein werden. Gleichzeitig herrsche natürlich wegen der Lage in Deutschland einige Unruhe.
„News Chronicle" führt aus, es sei nicht ratsam, die französische oder die deutsche Regierung zu veranlassen, sich in der Reparationsfrage vor den Wahlen unwiderruflich festzulegen. Rach den Wahlen aber müsse eine jedermann verständliche europäische Politik zustandekommen, die das amerikanische Volk bei seinen eigenen Wahlen im November vor Augen haben werde.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" berichtet über einen angeblichen sranzösischen Vorschlag, die Konferenz bis zum Zusammentritt der Abrüstungskonferenz zu verschieben.
Sondierungen Lavals in !l S A.
London, 19. Januar.
Nach einer Reutermelduna aus Washington läßt der französische Ministerpräsivent Laval gegenwär- ttg die Auffassung der verantwortlichen Kreise der Vereinigten Staaten über die Möglichkeit einer Verlängerung des H o o v e r- M o r a t o- -räums sondieren.
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Heute vormittag findet in Paris ein K a b i n e t t s- r a t statt, in dem die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten geprüft werden wird. Im Anschluß daran soll ein Ministerrat unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik abgehalten werden, der den Wortlaut der Erklärung endgültig festlegen wird. Wie in politischen Kreisen zuverlässig verlautet, soll die Regierungserklärung fast ausschließlich der
Berlin, 19. Januar.
Auf Grund des Artikels 48 Absatz 2 der Reichsverfassung hat der Reichspräsident folgendes verordnet:
Artikel 1: Die Rcichsregicrung wird ermächtigt, im Falle eines dringenden wirtschaftlichen Bedürfnisses
1. bei der Einfuhr von Waren, die aus Ländern stammen, deren Währung unter die Goldparität gesunken ist, für eiozelne Waren oder Warengruppcn Ausgleichszuschlüge zu erheben,
2. für Waren, bk aus einem Lande stammen, mit welchem das deutsche Reich nicht in einem handelsvertraglichen Verhältnis steht, oder welches die deutschen Waren ungünstiger behandelt als die Waren eines dritten Landes, erhöh le Zollsätze festzusetzen. Von der Erhebung der erhöhten Zollsätze kann bis zur Dauer von höchstens sechs Monaten Abstand genommen werden, ro nn mit diesem Lande Handelsvertrags- Verhandlungen schweben oder bevorstehen. Die Reichs regierung kann bei einzelnen Waren von der Anwendung der erhöhten Zollsätze ganz oder teilweise absehen.
Artikel 2. Die Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft.
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Unsere Berliner Schriftleitung meldet uns über die gestrigen agrarpolitischen Verhandlungen des Kabinetts noch folgendes: Das Reichskabineti hat sich gestern mit denagrarpolitischenAn- trägen des Reichsernährungsministers beschäftigt, in denen vor allem die Erhöhung des Butterzolles und der Zollsätze für einige andere agrarische Produkte (Gemüse usw.) int Vordergründe stehen. Es hat die Beratungen über den Schutz der bäuerlichen Veredelungswirtschaft beendet und über die Vorlage des Ministers Schiele Beschluß gefaßt. In dieser Vorlage
Berlin. 19. Januar.
Die Korrespondenz Osthilfe berichtet: Die Ost- stclle arbeitet zur Zeit an einer ganz neuen Vorlage, die dem Bedürfnis nach neuen und wirklich ausreichenden Mitteln Rechnung tragen soll. Die Annahme, daß ein Bedarf von insgesamt 80o Millionen RM. für das Sicherungsverfahren einerseits und die Entschuldung andererseits in Frage kommt, scheint dem Entwurf zugrunde zu liegen. Natürlich bereitet die Beschaffung solch enormer Mittel große Schwierigkeiten, in welche die Währungsfrage, die Wirtschasts-und Handelspolitik, ja sogar die außenpolitisch Situation hineinragen. Dir Vergebung der Gelder soll durch die Jndustriebank erfolgen, zu der die ostdeutsche Landwirtschaft gerade wegen ihrer sachlichen kaufmännisch-unpolitischen Arbeitsweise Vertrauen hat. Die Tatsache, daß von den 50 Milli onen Krediten der Obligationenbank bisher noch nicht
Prozent verloren gingen, ist der beste Beweis für die innere Gesundung der ostdeutschen Landwirtschaft.
Schwerer politischer Zusammenstoß
Berlin, 19. Januar.
In der Laubenkolonie Felseneck in Reinickendorf Ost am Schünholzer Weg kam es heute früh gegen 0,45
spielt vor allem die Erhöhung der Butterzölle auf 150 Mark für den Doppelzentner eine wichtige Rolle. Durch diese Zollerhöhung soll die deutsche Butterpro- duktion geschützt werden; allerdings sind von der Zollerhöhung sehr bedeutende Kontingente ausgenommen und zwar auf Grund des finnischen Handelsvertrages, der auf Grund der Meistbegünstigungsklausel von siebzehn anderen Staaten in diesem Punkte ebenfalls in Anspruch genommen werden kann Finnland Hai ein jährliches Einfuhr-Kontingent von 5000 Tonnen Butter nach Deutschland zum alten Zollsatz, und wenn man diese achtzehn Staaten zusammengerechnet, so werden durch diese Kontingente ungefähr 40 Prozent der gesamten deutschen Buttereinfuhr erfaßt. Immerhin bleiben dann noch 60 Prozent der Buttereinfuhr frei, die durch den erhöhten Zollsatz wesentlich erschwert bzw. verhindert werden können
Das Reichskabinett har sich in seiner gestrigen Sitzung der Vorlage des Reichsernährungsministers nicht in allen Punkten angeschloflen, sondern es ist eine ziemlich komplizierte Neuregelung getroffen worden. Die vom Kabinett beschlossene Neuregelung auf dem Wege der Notverordnung ist heute verkündet und in Kraft gesetzt worden.
Die Sozialdemokraten hatten den Reichskanzler vor einer Beschlußfassung gewarnt und hatten darauf hingewiesen, daß die deutsche Butterproduk- tion durch derartige Maßnahmen keinen Vorteil erlangen werde, weil der Rückgang des Butlerpreises int wesentlichen durch die sinkende Kaufkraft der städtischen Bevölkerung hervorgerufen worden sei. Eine Preiserhöhung für Butter, die sich im Gefolge von Zollerhöhungen einstellt, würde also nur zu einer verstärkten Abwanderung zum Margarine-Konsum führen und würde außerdem im Widerspruch zu der Preissenkungsaktion der Reichsregierung stehen.
Uhr zu einer schweren Schießerei zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. Bisher sind zwei Tote, ein Schwer- und sechs Leicht verletzte zu verzeichnen. Bei den Toten handelt es sich um den 60jährigen Professor und Kunstmalerc Ernst S ch w a r z aus Frohnau, der der NSDAP angehört, und um den 50 Jahre alten Arbeiter Fritz K l e m k e aus der Kolonie Felseneck, der der K. P. D. angehört Der Kunstmaler wurde durch einen Messerstich in die Herzgegend getötet. Ter Arbeiter Klemke wurde durch Brust- und Kopfschutz getütet. Die politische Polizei und die Mordkommission weilen zur Klärung des Tatbestandes an Ort und Stelle. Bisher wurden etwa 50 Verhaftungen vorgenommen. Die Verletzten wurden nach ihrer Vernehmung dem Krankenhäuse Reinickendorf zugeführt.
Japan seht seinen Vormarsch fort
Moskau, 19. Januar.
Nach russischen Meldungen aus Peking wird der japanische Vormarsch nach der Jnnenmongolei fortgesetzt. Die chinesischen Behörden haben beschlossen, die Hauptstadt der Provinz Schehe, die Stadt Tschende, kampflos den Japanern zu überlassen, um ein Blutvergießen zu vermeiden.
Noch 800 Millionen Mark Osthilfe?
englisch spreche, lieber den französischen Vorschlägen, die, wie man weiß, eine Beleihung der Reichseisenbahnen in i>er Zinsenhöhe der „ungeschützten Zahlungen" (660 Millionen RM jährlich) vorsahen, schlugen die Engländer nach dem gleichen Gewährsmann ,/die Hände über dem Kopf zusammen"; nachdem sie sich von ihrer ersten Bestürzung erholt hatten, erklärten sie rundweg, eine solche Belastung sei schlimmer als alles Vergangene und lasse das sogenannte „Moratorium" verderblicher erscheinen als selbst die unmöglichen deutschen Zahlungen! Vor der Aussichtslosigkeit, eine gemeinsame Verhandlungsgrundlage ausfindig zu machen, stellte man beiderseitig das „herzliche Mißverständnis" fest und einigte sich dahin, die Besprechungen auf diplomatischem Wege Weilerzuführen. Der französische Botschafter in London, Herr de Fleuriau, ist ein feiner aristokratischer Kopf, der ausgezeichnet repräsentiert und gesellschaftlich eine hervorragende Rolle spielt, aber doch wenig geeignet erscheint, trotz der Instruktionen Lavals, in einer so schwierigen Angelegenheit irgendwelche Erfolge zu erzielen; so beschränkt man sich vorläufig aus reine Stimmungsmache, die mit Hilfe gewaltiger Geldmittel und nicht ohne Erfolg in England betrieben wird.
Die Stimmung i» F r a n k r e i ch felbet kann augenblicklich am besten durch den Schlaglatz gekennzeichnet werden: „Gehen wir nicht nach Lausanne!" Selbst das „gute Kind" Herriot frägt sich trotz seines Radikalismus noch immer, was denn eigentlich Frankreich in'Lausanne zu tun habe, und die gesamte Rechte wiederholt: Lausanne ist für Frankreich eine Wolfsgrube. Mehrfach wird gefördert: Gehen wir hin, und benützen wir die Gelegenheit, um vor aller Welt feierlichst unser „Recht" festzustellen. Wird uns dieses Recht bestritten, so bleibt uns der andere Ausweg: den Haag. Aber sofort machen sich wieder zweifelnde Stimmen geltend: Dem Haag dürfe Frankreich nicht mehr trauen. Man habe sich dort dem „deutschen Machtgedanken" mit Leib und Seele verschrieben, und jede Entscheidung dieser angeblich unabhängigen Richter habe den Beweis für diese Parteinahme erbracht. Es braucht nicht betont zu werden, daß damit der Schiedsgedanke überhaupt für die maßgebenden Kreise in Frankreich gerichtet ist. Er gehört nicht mehr zu dem eisernen Bestand der „drei Einheiten", Sicherheit, Schiedsverfahren, Abrüstung, und im Ernstfall würde man wohl Mittel und Wege finden, ihn völlig unwirksam zu machen.
Verdächtiger noch ist die weitschichtige Bewegung, die aus eine Einheitsfront der europäischen Schuldnerstaaten Amerika gegenüber hin- zielt. Darunter versteckt sich, von Frankreich aus gesehen, ein Doppeltes: Einmal soll der Gedanke dazu bienen, möglichst rasch und ohne größere Opfer eine Einheitsfront der ehemaligen Siegerstaaten zu bilden, deren Spitze sich natürlich gegen Deutschland richtet; zweitens will man dadurch erreichen, daß Frankreich ohne jeden Verzicht seinerseits das Reich in eine Gegnerstellung zu den Vereinigten Staaten drängt, wobei es nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren hätte. Deutschland käme auf diese Weise zwischen zwei Feuer, und es bedürfte nur einer geschickten Taktik Frankreichs, um ihm jeden Rückzug zu versperren. Tenn setzen wir selbst den günstigsten Fall: Die Einheitsfront gelingt, und bie Vereinigten Staaten lassen sich soweit einschüchlern, baß sie auf alle ihre Forderungen ihren ehemaligen Verbündeten gegenüber verzichten. Tann wird Frankreich voller Großmut der Welt verkünden, daß es seinerseits den Deutschen die geschützten Zahlungen erläßt: was aber die ungeschützten angeht, so sinb sie bekanntlich „heilig" unb barum unantastbar. Aus guter Quelle wird uns übrigens versichert. Amerika würde es als eine wahre Herausforderung ansehen, wenn die europäischen Schuldnerstaaten, womöglich mit Einschluß Deutschlands, eine geschlossene Aktion vornähmen, ohne damit bestimmte, die Abrüstung betref-, send, zu verbinden: und man kann sicher sein, daß dem heutigen Frankreich Garantien solcher Natur so fern wie nur möglich siegen!
Welche Entwicklung auch die Dinge in der kurzen Frist vor Lausanne nehmen werden, die Tatsache steht fest daß Frankreich entschlossen bleibt, fein theoretisches^ .Rech " vor aller Welt zu betonen und nus dieser Stellungnahme auch die praktischen Folgen Nder äußersten Rechten, die sich tag- tagltw tn Anschuldigungen und Beschimpfungen DeuticiVands überbietet, bis tief in die Reiben der soztaltt en htnein ist die nationale E i n h e i t s- f r o n t geschloffen, und es hieße, sich g^fäff'-lichsten 'E^t?nen hingeben, wolle man auf einen Riß ein Abspltttern. ein Rachgeben rechnen Je uabestimm- ter und Verwirr er die französischen Forderungen
*?,elncn fein mögen, je ungewisser sich die Lage selv,t m den Köpfen der Verantwortlichen Staatsmänner sviegeln mag. um'o hartnäckiger besteht man aut dem Grunddogma am Vorabend von schwierigen technischen und politischen Verhandlungen ist eine wlche Einstellung gefährlicher als jede andre Vor wenigen Tugen sprach man noch von der .großen Geste", die dasaröß e Blatt der radikalen Partei und des französischen Südens überhaupt mit gewaltiger Gebärde Vorschlag. Heute schreibt der Vor-