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St. 116. eoMrg. Marburg a.Labn

Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. ZeUenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bet Plah- dorschrift 50/, Aufschlag. Sammelanzeigen 100/, Auf­schlag. Reklamen der Millim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt als Darrabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark V«,,Dollar.

Berlin, 18. Mai. (WTB.) Ausländische Zeitungen bringen Meldungen, wonach die deutsche Regierung kürzlich den alliierten Re­gierungen zu versieben gegeben haben soll, daß sie im Rahmen der Sicherheitsverbandlungen auch zu einer Garantierung der deutschen Ost­grenzen bereit sei, falls dafür der Anschluß Oesterreichs an Deutschland zugelassen werde.

Das WTB. erfährt bierzu von zuständiger Stelle, daß diese Meldungen völlig aus der Luft gegriffen sind. Es ist höchst anfallend, daß sich gewisse ausländische Zeitungen immer wieder in Kombinationen ergehen, die sich auf eine Aenderung und Erweiterung der deutschen Anregungen in der Sichcrbeitsirnae beziehen. Seit langem bat nicht die deutsche Regierung, sondern haben die alliierten Regie­rungen das Wort. Meldungen der bezeich­neten Art liegt allem Anschein nach nichts an­deres zugrunde als die Absicht, den deutschen Standvunkt zu verdächtigen und Verwirrung in den Gang der Verhandlungen zu bringen.

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eu, ^vb-rbessische 3-itung" tt- sechsmal wöchentlich. De- monatlich 2 GM. aus- ^ßl. ZustellungSgebühr, durch S^o(l2.25 GM.Für etwa infolge «tttgi, Maschinen defekte oder ^entarer Ereignisse ausfallende Mmmi-rn wird kein Ersatz ge- yflfL Verlag v. Dr. §. Hiheroth, »xmk der Univ.-Buchdruckerei v.

Slug. Koch, Markt 21/23* -^isprccher: Nr. 55. u. Nr. 666. ^mcheckkonto: Amt Frankfurt «K. Rr. 5015. Sprechzeit

hi Redaktion von 1011 und 1,11 Uhr.

Deutschlands Außenpolitik

Sr. SIMmann tott unsre NeMungm rum Ausland

London, 18. Mai. (WTB.) Rach Reuter kann angenommen werden, daß die Rote der Alliierte» in der Frage der Entwaffnung Deutschlands im Laufe dieser Woche in Berlin überreicht wird. Die französische Antwortnote a nDeutschland auf die letzten deutschen Vor­schläge für den Sicherheitspakt, die der briti­schen Negierung bereits mitgeteilt V* wird aller Wahrscheinlichkeit nach dem briuche» Kabinett der nächsten Sitzung vorgelegt.

--*--

Das SKMuvksblem

Der Weltgläubiger rührt sich.

Amerika hält den Zeitpunkt für gekommen, um aktiv und in amtlicher Form das Problem der Schuldenrückzahlung in Fluh zu bringen. Wenn auch die Botschafter bei sämt­lichen in Frage kommenden Staaten den Auf­trag erhalten haben, auf Vereinbarungen über die Fundierung der Krieghsfchulben zu drängen, so ist doch aus der Begleitmusik zu diesem Schritt deutlich zu ersehen, wer ge­meint ist. Frankreich ist der Hauptschuldner und zwar mit einem Betrag von über 4 Mil­liarden Dollar. Washingtoner Meldungen erklären zum Tkeberfluh noch, dah man in erster Linie die Schuldenzahlung derjenigen Staaten wünsche, die angesichts ihrer mili­tärischen Aufgaben anscheinend dazu durch­aus in der Lage seien. In Paris dürfte man bei den gegenwärtigen finanziellen Schwie­rigkeiten, die ja kürzlich erst zur Minister­krise geführt haben, den amerikanischen Schritt mit etwas gemischtem Gefühl gegen­überstehen. Allerdings scheint man auch in England den gewählten Augenblick taktisch für durchaus nicht günstig zu halten. Wan scheint es in London lieber zu sehen, wenn Amerika mit endgültigen Forderungen solange warten würde, bis der Sicherheitspakt abge­schlossen ist. Hat Frankreich bisher doch immer wieder daraus Butzen zu ziehen ge- wuht, dah gleichzeitig mehrere in verschiedener Dichtung liegende Fragen auftraten, die dann von der außerordentlich geschickten französi­schen Diplomatie gegen einander ausgespielt wurden. Möglicherweise verspricht man sich aber gerade angesichts der schwebenden finan­ziellen Schwierigkeiten Frankreichs durch einen finanziellen Druck Amerikas eine günstige Rückwirkung auch hinsichtlich der Klärung der europäischen Verhältnisse. Diese Taktik würde aber im Gegensatz dazu Reben, dah Amerika

beiden Länder eines Täges der Hilfe Frank­reichs bedürfen, so dürfe es nicht geschehen, daß Sifchen Frankreich und ihn?» eine unüber-

reitbare Grenze gesetzt wäre. Weiter er­klärt das Matt, daß Frankreich sich zu fei­nem Kuhhandel in bezug auf die deutsch-pol­nische, die deutsch-tschechische und die deutsch­österreichische Grenze hingeben werde. Die Be- tsttmmungen des Versailler Vertrages, der diese Grenzen Mgesetzl habe, dürften nicht revLiert weiden. '

Soweit derPetit Parisien". Nach düsen Mitteilungen muß man allerdings zu der Auf­fassung kommen, daß die französischen Vor­schläge nur aus Vorbehalten bestehen. Ktivv und klar wird hier gesagt, daß Frankreich im Falle östllcher Komplikationen sich das Recht Vorbehalt, seinen Vertragspartner Deutschland im Westen anzugreisen. Wenn die französische Note, die ja nunmehr nicht mehr lange aus sich warten lassen dürfte, in Wirklichkeit so aussieht, wie es hier dargestellt wird, dann werd ta das Kapitel Sickerbeitsvertraa bqld geschlossen wer­den können. Denn keine deutsche Regierung, weder die gegenwärtige, lisch eine, die sich even­tuell auf die Unterstützung der Svzralvemokra­lle Berufen könnte, ist jn der Sage, auf solcher Grundlage überhaupt noch weiter zu verhan­deln. Wir Müssen jetzt abwarten, ob es auch hier Herrn Briand gelingen wird, England wie­derum auf die Seite Frankreichs zu bringen.

trgegeben, daß Deutschland kaum in ber Sage sm oetbe, die ihm diktierten Entwaffnungs- chimmungen der Note noch in diesem Jahre * erfüllen. Was das heißt, braucht nicht »nger ausgeführt zu werden. Man muß sich »bet Erinnerung rufen, baß noch vor toe- *flen Tagen die offizielle englische Meinung Ain ging, daß Köln gleichzeitig mit dem brbrgebiet am 15. August geräumt werden küsse. Wir werden uns mit dem Gedanken kttraut zu machen haben, daß bas nicht der E sein wird. Ja, wir hegen begründeten wtifeL baß man tm Lager der Sanierten die

richten wird. Denn in parlamentarischen ! helfen neigt man zu der Ansicht, baß wir 3 tgentoärtig am Vorabend großer hochpo-

felloS von Bedeutung. Die ReichSregte- rung wird diese Frage einer weiteren Klärung zuführen. Sie will die Not­wendigkeiten politisch zur Geltung bringen, die sich aus unsrer besonderen Lage ergeben. Eine gedeihliche Zusammenarbeit im Böl- kerbund ist nicht möglich, solange akute Differenzeu zwischen «ns und de« Allb» irrten bestehen, z. B über die angebliche« Verfehlungen i« der E«twassn«ngSsrage und solange die Räumung der nördliche» Zone nicht durchgesührt ist.

Der Minister schließt mit dem Hinweis auf die bestehenden Schwierigkeiten, die aber keinen Grund böten, an der Möglich­keit einer befriedigenden Gesamtlösung zu zweifeln . Diese liege im Gesamtinteresse aller Völker. Alle Regierungen müßten sich entschließen, im Geiste vertrauensvoller Verständigung zusammenzuarbetten. Die Reichsregierung sei dazu bereit. Dieser Geist müsse aber auch bei den anderen Mächten vorhanden sein, die es in der Hand haben, Europa den Frieden zu geben. Gebe man uns Friede und Gleichberechtigung, so werde die friedliche Entwicklung der Völker in einem friedlichen Deutschland ihre beste Stütze haben.

itischer Enis cheidungen stehen. Ent­hebungen, die insbesondere unser Verhält- ü zu den Westmächten betreffen. Die Bot-

7* Absicht habe, auch das Ruhrgebiet ebenso die Sanktionsstädte Duisburg und Düssel- °rf an dem vertraglich Termin zu raumen, hs Ausführungen des Verfehrsminfsters im bmeh 'Voineare, Je Troauer. 8o§ die 'Regie Jter in dem genannten Gebiet in Funktion P*en muß, Iaffen uns das schlimmste be­achten.

so ist man sich im Lager der Alliierten wahrscheinlich darüber völlig im Klaren, daß die dadurch herbeigeführte Tatsache prinzipielle Folgen zeitigen müßte, die die bisher auf dem Wege der Verständigung geschaffene Sage illusorisch machen würde. Ei« Irrtum sei es, wen« man glaube, u«s durch die Verquickung der Abrüstung mit der Aufhebung der Besetzung jeder Forderung gegenüber gefügig zu machen.

Er weist bann darauf hin ,daß die eigent­liche Abrüstung Deutschlands nicht ein Endzweck, sondern nur eine Vorleistung für die allgemeine Abrüstung sein solle. In dieser Richtung sei bisher so gut wie nichts geschehen. Das Bestehen eines Sicher­heitsproblems als Schutz gegen deutsche An­griffe könne Deutschland unmöglich anerken­nen. Der Minister gibt dann einen Ueber« blick über die verschiedenen Stadien, die die Sicherheitsfrage in den letzten Jahren durchgemacht hat. Der deutsche Standpunkt in dieser Frage werde von dem Gesichts­punkt bestimmt, daß

eine Lösung ohc» Deutschland eine Lö­sung gegen Deutschland

wäre ,die dem europäischen Frieden nicht dienen könne, und die für Deutschland eine schwere Bedrohung darstellen würde. ES sei eine der wichtigsten Aufgaben der deutschen Außenpolitik, dem labilen Zu­stand unserer Westgrenzen durch eine klare Regelung ein Ende zu machen. Daher konnte die Reichsregierung sich positiver Mitarbeit an der Regelung der Sicher­heitsfrage nicht entziehen. Sie konnte dabei an frühere Entschließungen anknüpfen, z. B. an den Vorschlag des Reichskanzlers Cuno, wonach die am Rhein interessier­ten Staaten sich zu getreuen Händen der Regierung der Bereinigten Staaten ver­pflichten sollten, ein Menschenalter hin­durch keinen Krieg gegeneinander zu führen. Der Außenminister erklärt darauf, daß er selbst als Reichskanzler im September 1923 den Abschluß eines Reichspaktes zur Er­örterung gestellt habe. Die Anregungen, die nun neuerdings den alliierten Regie­rungen übermittelt wurden, sind im Grunde nichts anderes, als eine Zusammenfassung der früheren deutschen Vorschläge. ES sollte eine Grundlage für Verhandlungen über diese Frage geschaffen werden. So­bald die Antwort der Alliierten oder einer der laut des Memorandums zur öffent­lichen Diskussion zu stellen, in dem die Darlegungen unserer Botschafter niederge­legt sind. Man habe von einer deut­schen Verzichtsp olitik gesprochen. Wenn diese Auffassung richtig wäre, so würden die Franzosen ja die größten Toren sein, wenn sie nicht sofort zugriffen und sich die deutschen Vorschläge zu eigen mach­ten. Jn Wirklichkeit seien wir bis heute auch in der Frage des Garantiepaktes ohne Antwort seitens der alliierten Mächte und der französischen Regierung. Der Tatbe­stand ,fuhr der Minister fort, daß die Si­cherheitsfrage ein wesentlicher Be­standteil des europäischen Problems ist, bleibt bestehen. Ob dieser Tatbestand zu der friedlichen Verständigung führt, wird von der Haltung abhängen, die die Alli­ierten und insbesondere Frankreich uns gegenüber einnehmen. Erstaunlich war, daß man in unserem Vorgehen eine ag­gressive Spitze gegen Polen sehen wollte. Die polnische Presse hat sogar be­hauptet ,da ßwir auf eine vierte Teilung Polens ausgingen und das Ziel verfolgten, unsre Nachbarn im Osten zu überfallen, alles deshalb, weil wir die östliche Grenze nicht in den Garantiepakt einbeziehen wol­len. Das beruht auf völliger Unkenntnis des Schiedsvertrages oder auf bewußter Entstellung. Aus unfrer Auffassung über unsere Ostgrenze haben wir nie ein Hehl gemacht.

ES kau« deshalb für Deutschland auch keine Regelung der Sicherheitsfrage iu Betracht komme», die eine nochmalige Anerkennung dieser Grenze iu sich schließe» würde.

Eine gewaltsame Aenderung seiner Ostgren­zen herbeizuführen, hat Deutschland nicht die Macht und den Willen.

Der Minister bespricht bann die Frage des Eintritts Deutschlands iu den Völker­bund. Die Reichsregierung habe bereits die Grundsätze bargelegt, von benen sie sich bei einem eventuellen Eintritt Deutsch- lanbs in ben Völkerbunb leiten lassen würbe. DaS entwaffnete Deutschland, fuhr der Minister fort, kann nicht wie andere gerüstete Staate», eine kriegerifche Verwick­lung auf sich nehmen.

Der Hinweis in ber Note des BölkerbundS- rats auf die Einflußmöglichkeiten, die Deutschland als Ratsmitglied bei allen wich­tigen Entscheidungen haben würde, ist

W, Die große außenpolitische Debatte, die am

s"j «Mag im Reichstag begonnen hat, ist, bas J jnß ausdrücklich festgestellt werden, nicht et* 2 pa deshalb auf die Tagesordnung gesetzt toor- weil ein besonderes Bedürfnis vorlag, e Ansicht des Parlaments über die schwe- enben außenpolitischen Fragen zu hören. Sie er vielmehr ihren Ursprung febiglid) in der Tatsache, daß die Etats des Reichskanzlers nd des Auswärtigen Amtes im Rahmen der it einigen Monaten laufenden allgemein»«, tobebatie jetzt zufällig an die Reihe ge­winnen sind. Diese beiden Etats hätte» 6e- äts lange verabschieedt sein können, wenn ich! die Reichspräsidentenwahlen jede sach- che Arbett für lange Zeit unmöglich ge­lacht hätten. Wie lange die jetzt begonnene rgenpolitische Aussprache dauern wjrd, läßt -T- tz noch nicht übersehen. Es besteht aber Heil et große Wahrschenlüchkeit, daß sie, mit einer Binder, <mz geringen Unterbrechung, noch eine durch Pri, csondere Umstände hervorgerufene Fortsetzung

Berlin, 18. Mai (WTB.). In der heutigen Sitzung des Reichstags ergriff zur Begründung des Etats beS Auswärtigen Amtes nach erfolgter Berichterstattung durch den Abgeordneten Hoetzsch

Reichsminister Stresemau«

als erster das Wort zu einer län­geren außenpolitischen Rebe. Der Minister verwies zunächst barauf, daß der Abbau bei der Zentralbehörde in Berlin durch­geführt fei, daß aber die weltwirtschaft­lichen Interessen des Reiches einen weiteren Abbau im Auslande nicht mehr zuließen: vielmehr sei bezüglich der Auslandsvertre­tungen eine Erhöhung der Zahl der Be­amten unabweiSlich. Der Minister ging alsdann zur außenpolitischen Sage über. Die Regierung habe sich seinerzeit mit allen Kräften dafür, eingesetzt, das Sonboner Schlußprotokoll mit bem bamit zusammen­hängenden Gesetz zur Annahme zu bringen. Wir hielten bisher bei der Durchführung des Planes jeden Termin ein. Er ist von uns dem Buchstaben wie bem Geiste nach ausgeführt worben, was auch bte Gegenseite Wieberljoft ausdrücklich anerkannte. Die deutschen Zahlungen haben nach unserer Auffassung nichts mit ber Frage ber Ge­rechtigkeit ober der Schuld zu tun. Sie sind eine Saft, die der Sieger kraft seiner lleber- macht dem Besiegten aufgezwungen hat. Wenn wir die Vereinbarungen ttotzdem in freier Entschließung annahmen, so geschah das deshalb, weil es uns nach fünfjährigen vergeblichen Bemühungen durch das Son- boner Protokoll gelungen war, die Repa­rationsfrage aus dem Bereich der Macht­politik herauSzulösen und sie auf die Grund­lage einer vernünftigen wirtschaftlichen Ueberlegung zu stellen.

Wir werde« de« DaweSPla« i« derselbe« Weise wie bisher auch i« Zukunft durch­führe«.

Parlamentarische Mehrheiten im Reichstag und die Zusammensetzung ber ReichSregie- rung mögen wechseln; ich kann mir aber keine Konstellation vorstellen, die von die­ser Richtlinie unsrer Politik jemals abwei­chen könnte. Selbstverständlich aber er­warten wir, daß auch die von unseren Re- varationsgläubigern in London übernom­menen Verpflichtungen mit der gleichen Ge­wissenhaftigkeit eingehalten werden, die wir bewiesen haben und weiter beweisen wer­den. Ich verwahre mich gegen die in der deutschen Presie hier und da vertretene Auffassung, als wenn die Räumung des Ruhrgebiets «u» des Sanktionsgebietes zu dem itt de« Londoner Vereinbarungen feit- gesetzte« letzte« Dermin am 16. August ir­gendwie gefährdet sei« könnte. Ich darf bemerken, daß ber französische Ministerprä- fibent nach Beginn ber Schwierigkeiten über die Räumung der nördlichen Rhein­landzone spontan zum Ausdruck brachte, daß die Verpflichtung ber französischen Re­gierung zur Räumung biefer Zone in kei­ner Weise burch biefe Differenzen be­rührt werben könnte. Sollte an biefer Auffassung irgenbein Zweifel möglich sein,

ÜS!

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.Auch in der Sicherheitsfrage werden wir 7® klar sehen. Die französische Antwott M die deutschen Vorschläge liegt qegentoär- 2® dem englischen Kabinett zur 'Kenntnis- J^Dte vor. lieber ihren Inhalt sind wir ^läufig auf die AnLaben französischer pnd Mischer Blätter angewiesen. Was wir zu Kurten haben, sehen wir deutlich aus den -- *5<iben, die derPetit Parisien" darüber zu können glaubt. Seiber müssen S*r an nehmen, daß die Mitteilungen dieses y°ap ^Ees nicht aus der Suft gegriffen sind.

^uach schlägt Frankreich vor. daß Deutsch» r® einerseits unb Frankreich und Belgien "^rerfeitS die Westgrenzen Deutschlands go- . «^tieren. Dfese Garantie wäre sodann von m' Ödland und Italien zu ratifizieren. Ter höfische Antwortentwurf enthalte einen Vor- *alt. Er erklärt, daß durch den Garantie- *tttrag die französischen Verpflichtungen ae- °2jüber Polen und der Tschechoslowakei in kei- *tt Weise berührt werden dürfen. Wenn diese

chafterkonferenz soll nunmehr, nach- em sie von Woche zu Woche an- und abge* Htrog worden ist, nach den neuesten Meldun- j it in ganz kurzer Beit zusammentreten, um - -" ir Votum zu ber von Marschall Foch aus- i.h°s"D«lrbeiteten Entwaffnungsnote zu ge- ~' ... t. bereits

Hl tatfaäjlid) den zähen und energischen Be­mühungen des neuen französischen Außen- ... »iMers Briand gelungen ist, England zu rr französischen Auffassung zu bekehren. Gut P 54 vernichtete französische und englische Blätter ;;t.' selben übersistnimmend, daß die Regierungen ggg rankrsichs und Englands nun endlich über j i «s Verzeichnis der deutschenVerfehlungen" lfl Ul in i g geworden seien. DerObserver" weiß Uulll » berichten, daß das an Deutschland zur m36L «sendung kommende Dokument Sine ganze guter von Forderungen enthalte, die Deutsch- b 1452 wd zu erfüllen habe, damit die Vertrags- ieten. irpsllchtungen ass erfüllt betrachtet werden ischek hinten. Das englische Blatt fügt hinzu, daß t enterte Note im deutschen Volkeine ge- EBfl üfTe Ueberraschung" Hervorrufen werde. Wir :rte» «üben das auch. Denn in vielen anderen M »gli scheu Blätern findet man die Ansicht wie-

Äbechessische Zeitung

fhau, Arbeiteten Entwaffnungsnote zu ge- l en. Diese Note wird, das kann -Man bereits sagen, ohne ihren Inhalt tm einzelnen > tu^t 1 Emnen, wiederum eine