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Niung bekenne, daß die lebenswichtigeren Zntereffen für das britische Reich in (Europa

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IDas französisch« Kabinett verlangt, das- Leutschland ohne Borbehalt vor der end­gültigen Unterzeichnung de« RdeinpaSte«

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Der Start zum Si-benstaatenflug der schen Presse.

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Der Leidensweg Deutsch-Jslaus.

Durch die Intervellation der deutschen Ab­geordneten Jellinck. Kaifka und (Senosien im tschechischen Parlamente werden nunmehr nähere Einzelheiten bekannt über den von den Tschechen ausgeübten Wahlterror bei den Stadtverordnetenwahlen in Jglau am ~i>. März d. Is., wodurch die deutsche Mehrheit in der Gemeindevertretung zu Fall eebt^)t wurde. Was sich hierbei tschechischer Macht­dünkel geleistet bat. verdient die weiteste Der- breitung in der Ocffentlichkeit, damit einmal das wahre Gesicht der tschechischenDemokra­tie", die ihr einziges politisches Ziel in der Unterdrückung und Vernichtung der nationa­len Minderheiten erblickt, enthüllt wird. In dieser Beziehung ist es lehrreich sich einmal die einzelnen Etavven der Tschechisierung Jglaus zu vergegenmärtigen, da sie em beson­ders eindringliches Bild von der allenthalben in der Tschcchei vor sich gehenden Vergewalti­gung der deutschen Bevölkerung geben.

Jglau, eine kleine S*abt von 28 000 Ein­wohnern, die seit Jahrhunderten ihr Deutsch­tum treu bewahrt hatte, war nach dem Um­stürze in besonderem Mabe den Tsmechi- sierungsbcstrebungen ausgesetzt, da die Stadt eine deutsche Sprachinsel mitten im tschechr- schen Sprachgebiet Mährens bildet. Nachdem die massenhafte Entlassung und Versetzung deutscher Beamten und ihr Ersatz du ch zuver­lässige Tschechen den deutschen Charakter der Stadt nur wenig hatte verändern können und auch die wüsten, von den Behörden stillschwei­gend geduldeten Ausschreitungen des tschechi­schen Pöbels gegen deutsche Geschäfte,, Fir­men- und Straßenbezeichnungen im Juli 1920 nicht den erwarteten Erfolg batten, wurden zu der ersten Gemeindewahl nach dem Kriege, die am 26. September 1920 stattfand. 3000 tschechische Soldaten in die Stadt als Garni­son verlegt, um auf diese Weise die nötige An­zahl tschechischer Wähler zu erhalten. Es ist dieses in der Tscheche? ja überhaupt eine be­kannte Methode, deutsche Gemeinden zu taschechisieren. Jedoch wurde dieses Ziel in Jglau am 26. September 1920 noch nicht er­reicht, Die Stadtverordnetenvertretung er­hielt wiederum eine deutsche Mehrheit: eine Tatsache, die die osiiziöse tschechische Zeitung .Revublica Cescoslovettska" zu der verärger­ten Bemerkung veranlagte, es sei bedauerlich, dah man nicht noch mekr Soldaten nach Jglau gesandt habe (!). Nunmebr versuchte man es mit anderen Mitteln. Die deutsche Ge­meindevertretung wurde aufgelöst und ein tschechischer Regierungskommisiar zum unum­schränkten Leiter der städtischen Selbstverwal­tung bestellt. Nachdem unter dessen jahre­langem gesetzwidrigem Regime di« Tschechi­sierung weitere Fortschritte gemacht batte, mürbe hm bc- Gemeindewabl am 20. März b. Is. alles aufgeboten, um die deutsche Mehr­heit zu Fall zu bringen. Nicht allein, dah dick tschechische Garnison erheblich verstärkt mürbe, während der einzige Truppenteil mit einer größeren Anzahl deutscher Soldaten, die Ar­tillerie, ausgerechnet am Tage vor der Wahl den Befehl zum Ausrücken zu einer mehrtägi­gen llebung erhielt es waren auch Hun­derte von deutschen Wählern in die Wahl­listen nicht eingetragen worden, so daß sie ibr Wahlrecht nicht ausüben konnten. Dagegen wurden am Wahltage in Sonderzügen von weit und breit alle die Tschechen herbeigeholt, die iraendeinrnal. und sei es auch nur für we- I nige Tage, in Jglau ihren Wohnsitz genom- I men hatten. Trotzdem der größte Teil von diesenfliegenden Wahlkolonnen" bereits in I anderen Gemeinden gewählt hatte, wurden I dieseStimmberechtigten" zur Wahl zugelas­sen, sodah sie ibr Wahlrecht zweimal ausüben I konnten. Während nach der Volkszählung von 1920 im ganzen nur etwa 13 000 tsche- I chische Einwohner in Jglau lebten, _gab I es auf einmal über 10 000 tschechische Wöh­ler. Mit Hilfe dieser Machenschaften, die I selbst auf dem Balkan ihresgleichen suchen, ge- I lang es denn auch den Tschechen, Jglau zu Ierobern"; von 42 Stadtverordnetensitzen fie- I len ihnen 22, den Deutschen 16 und den Kom- I munisten 4 zu. Damit ist die deutsche Ge- I seichte der alten Stadt rum Abschluß gebracht. I Nicht lange mehr wird es dauern, bi- die I tschechischeMehrbeit" mit Stumpf und Stiel I jede Erinnerung an die deutsche ?><,rgangcn, I heir auszutilgen versucht. Ob allndigns mit I dieser systematischen Unterdräckugr der uotie- I na Jen Minderheiten auf die Dauer d>m I Staatswesen ein Dienst erwieie.r wird, ist eine I Frage, die füglich nertunt werden darf, 'lebet

kurz oder lang wird sie rum Zusammenbruch

Nr.m. WMkg. Marburg ad. Lahn

Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespult. Zeilenmilliincter 0.08 GM., kleine Baranzeige« 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz­borschrist 50o/o Aufschlag. Sammelanzeigen 100 */» Auf­schlag. Reklamen der Millim. 0,35 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark '/^Dollar.

befindet sich noch ein Cbermonteur an Bord. Sowohl Fachleute wie Teilnehmer sind bet festen Heber jeugung, daß der 4000 Kilometerflug ohne jede Störung bon- statten gehen wird. Der Flug wird in der Geschichte des deutschen Verkehrswesens einen weiteren Markstein bilden.

Don den Flugteilnehmern wurden fol­gende Telegramme abgesandt:

An Reichspräsident b. Hindenburg, Berlin.

Die am Siebenstaatenflug teilnehmenden Vertreter der deutschen und österreichischen Presse entbieten Ihnen, Herr Reichspräsi­dent, beim Start ihren ehrfurchtsvollen Gruß. Hollstein, Klefei, Köne, Oben, Rei­ner ,Roth, Steinfurth.

An Reichskanzler Dr. Luther, Berlin.

Im Augenblick des Startes zu dem bom ReichSberband der deutschen Presse heran« statteten Siebenstaatenflug grüßen die deutschen und österreichischen Teilnehmer Sie, Herr Reichskanzler, in der lieber« jeugung, daß dieser Diertausend-Kilome- terflug zur Entwicklung der deutschen Luft­fahrt, die in Ihnen alle Zeit einen Förderer fanden hat, ein weiterer Markstein sein wird." (Folgen die gleichen Unterschrift.).

Sieben Staaten NtmöfluZ

Aw Empfang in Danzig

Die Paktvorschlage und die Dominions.

London, 20. Juni. Den hier vorliegen- eit Nachrichten zufolge scheint die Ansicht der milchen Dominions fast ausnahmslos gegen kn vorgeschlagenen Sicherheitspakt gerichtet 1 sein.

»Daily Expreß" benutzt das Material « einem Generalangriff auf die Cbamber- ainsche Außenpolitik.Montreal Ea-

Meter.

Auf dem Flugplatz In Danzig hatte eine riesige Zuschauermenge zur grüßung eingefunden. Als Vertreter Danziger Senats war Regierungsrat

Zwischenlandung auf Rügen.

Saßnitz (Rügen), 20. Juni. Nach glän­zendem Start in Danzig und schönem Flug bis zum Stettiner daff setzte plötzlich dichter Nebel ein, bet sich über Rügen so weit stei­gerte, baß bie Uebetquerung bet Ostsee dem erfahrenen unb vorsichtigen Piloten nicht ge­raten erschien. Jnfolgebesien würbe eine Zwischenlanbung auf Rügen beschlossen, die 6.20 Uhr zwischen Jagbschloß Granitz unb Sellin auf Etanitzet Feldmark glatt enolgte Die Passagiere nahmen die Landung zum An­laß, Vergleiche zwischen dem Siebenstaaten­flug und Amundsens Nord-Flug in humor­voller Weise aufzustellen..

°ns dieser^ Politik mit anderen Gefühlen 8wenü6erftänben als mit einem absoluten Skeptizismus. In ähnlichem Sinne äußert M) auch die in Neuseeland erscheinende »Auckland 61 a r.

Die polnische Presse zum Sicherheitsvakt.

Frankfurt a. M., 20. Juni. iTll.) Die »Franks. Zig." meldet aus Warschau: Die polnische Presse ist gegenüber der französischen

Dortnote zunächst vorsichtig und zurück- «rltend, doch kommt jetzt schon eine große Be- Mtuhigung darüber zum Vorschein, daß eine «are Bestimmung darüber fehlt, ob im Wege des Schiedsgerichtsverfahrens auch drei Fälle iertitotialer Art als solche übet die polnische sAjestgtonze entschied a werden sollen. Polen »eht c..f dem Standpunkt, daß jede Diskussion [einer Grenzen unzulässig und unter Umstän­den ein Kriegsgrund sei. Die der Regierung nahestehendeGazette Warszawska" hofft, daß es .... jliif) sein werde, eine 1 ölen genehmere Fassung im Traktat zu erreichen, während wohl grundsätzlich kaum eine Aendetung zu erzielen sei.

e 11 e erklärt, daß es nicht Sache der Mtralter, Südafrikaner und Kanadier sei, ie Brückenköpfe am Rhein oder die Ausgänge öenttaleutopas zur See zu kontrollieren. Die »Kap Times" in Südafrika erklärt, daß Tbamberlain sich augenscheinlich zu der Aitt-

fcegert. Sein Hauptch arakteri stikum, seine «nalität gegenüber Frankreich, sei an sich lobenswert, aber sie sei in hohem Grade zur Irreführung geeignet, wenn sie den Hauvtteil wt britischen Außenpolitik bilde. Wenn auch Tbambetlain das Kabinett überzeugt habe, « seine Espenlaubpolitik die richtige Politik

Großbritannien sei, so dürfe er doch nicht «warten, daß die Regierungen bet Domini-

Die erste Etappe de» Liebenstaatenfluges glücklich beendet.

Danzig, 20. Juni. (TU.). Das Groß­flugzeug mit den Pressevertretern an Bord traf heute mittag pünktlich 12 Uhr auf dem Flugplätze bei Danzig-Langfuhr ein. ES hat somit die erste Etappe des ©leben» staatenflugeS programmmäßig zurückgelegt. Trotz des ziemlich böigen, teilweise sogar heftigen Windes ging der Flug ohne die ge­ringste Schwierigkeit vonstatten. Er führte von Berlin aus über Stargard i. P. die Küste entlang über Rixhöft und die Dan­ziger Bucht und endete mit einer Schleife über der Stadt Danzig. Der 450 Km. lange Flug dauerte drei Stunden. Die gerade Linie nach Danzig konnte nicht be­nutzt werden, da bekanntlich das Ueberflie- gen des Korridors nicht gestattet ist. Die durchschnittliche Flughöhe betrug etwa 200

«uz dem Bericht de» Generalagenten für Reparationen.

Berlin, 20. Juni. (TU.) In dem gestern nacht verösfentlichien Bericht be5 Re- pai-ationS-Agenten Gilbert wird im wesent­lichen die amtliche deutsche Aunassung von der Lage der deutschen Wirtschaft bestätigt. U. a. wird festgestellt, daß die Kosten der Ver­waltung des ReparationSvlanes stark emge- schränki worden sind. Das Transferkomitee hat außer den Zinsen und einigen Beträgen für Verwaltungskosten keine Ueberweij una nach bem Ausland vorgenommen. Mit der Deui- schen Reichsbahn ist abgemacht worden, dan die Zahlungen der Reichsbahn nicht halbjährlich, sondern monatlich getriftet werden, um keine Lücken in der Kanensührung de? Reparations-Agenten herbeizuführen. Für vorzeitige Zahlungen wurde ein Diskont von 8 Prozent bewilligt. Be-wnderS wichtig ist die Feststellung, daß auch lamtliche Verpflich­tungen aus dem Kriege unter bie TaweS-An- nuität fall«. Tie Vereinbarung mit England Über die Zahlung der Ausfuhrabgabe begrün­dend, wird bedauert, daß der deutsch« Handel durch Einzelerhebung der Ausfuhrabgabe in Frankreich stark belastet wird. Ferner wird betont, daß läü die deutsche Wirtschaft in einem Heber«

gangSstadium befindet und heute noch nicht end­gültig beurteilt werden dürfe. Wenn _ cmch die bisherigen Reparationszahlungen befriedi­gend verlaufen sind, sei die zukünftige Entwicklung noch ungewiß, besonders da die Rentabilität der Reichsbahn sich.nadi nicht übersehen läßt. Eine große Schwierig­keit stellt das große Defizit der deut­schen Handelsbilanz dax. Dahermusfe eine Besserung der deutschen Handelsbeziehun­gen angestrebt werden. Bemerkenswert ist der Beschluß des Transferkomitees,

vorläufig von dem Verkauf von Eisenbahnobligatlonen ab«

zusehen.

Der Zeitpunkt der Ausgabe hängt von der Lage der Reichsbahn und der deutschen Wirtschaft ab, die den Kredit Deutschlands im Ausland bestimme . A m Schluß drückt der Bericht die Hoffnung aus, daß der jetzige ernstliche Kapital­mangel der Industrie und , des Handels bald durch Kapitalneubildungen in Deutschland be­hoben werden müsse.

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London, 20. Juni. DieTimes" meldet aus Konstantinopel: Scheich Abdullah und drei andere kurtifche Aufständige sind zum Tode, fünf weitere Angeklagte zu ie 10 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Ferber erschienen. Ferner waren zu­gegen der Generalkonsul des Deutschen Rei­ches, Dr .v. 2 ft e ermann, der deutsche Vizekonsul v. Sau cf en, der Komman­deur der Danziger Schutzpolizei, Oberft v Heftdebroeck, sowie die Vorstands­mitglieder des Vereins Danziger Redak­teure. Rach dem Begrüßungsakt fuhren die Teilnehmer in einer Anzahl von Auto­mobilen nach dem Danziger Ratskeller, in dessen historischen Räumen ein vom Senat zu Ehren der Presseleute gegebenes Früh­stück ftattfanb.

Der Empfang durch den Danziger Senat.

Danzig ,20. Juni. (TU.). An dem Essen zu Ehren der Fluggäste tm Dan­ziger Ratskeller nahmen außer dem Se­natspräsidenten Sahm, der deutsche Ge­neralkonsul, der österreichische Konsul, der schwedische Konsul, Vertreter der Behörden, der Presse usw. teil. Senatspräsident Sahm sprach den Vertretern bbr Presse den Dank für ihren Besuch aus und dankte gleichzeitig den JunkerS-Werken dafür, daß der Flug auch Danzig berührt hat. Als Vertreter der Danziger Presse sprach der Vorsitzende des Verbandes der Danziger Presse, Loops. Herr F i f ch e r v o n P o - t o r z h n überbrachte dem SenatSvräsiden- ten Sahm die Grütze von Prof. Junkers, während Chefredakteur Koe ne-Münster namens der Flugteiinehmer dankte und ein Hoch auf die Freie Stadt Danzig auS- brachte. Hierauf begaben sich die Herren in Automobilen wieder nach dem Flug­platz, wo um 2 Uhr der Weiterflug nach Kopenhagen begann.

Kundgebung in Danzig.

Danzig, 21. Juni. Heute fand eine große Kundgebung mit dem Motto: Xte5 Land ist deutsch unb will deutsch bleiben! auf dem Flugplatz statt, zu der sich viele Tausende ein- gefunden hatten. Sämtliche beutieften Vereine des Freistaates hatten Abordnungen mit Fah­nen entsandt, bereit Vorbeimarsch fast 3 Stunden dauerte. Nachmittags veranstalteten die Innungen einen Umzug mit symbolisch ge­schmückten Wagen. Die Gewerk'chasten hatten eine Feier unter dem gleichen Motto bernts am Sonnabend veranstaltet. Eine kleine Ge­gendemonstration der Kommunisten wurde von der Polizei mühelos zerstreut.

Düs WMin

gtgänsenbe Angaben zur Sicherheitsnote.

i$aris, 21 Juni. Auch der Quai d'Orsey umentiert heute die Meldung desPetit Seriften", wonach die deutsche Regierung eiten Fragebogen mit der Bitte um ergän- Itnbe Angaben über gewisse Stellen der fron«

Ischen Note vom 14. Juni der französischen lierung übersandt habe. Em solcher Schritt nicht erfolgt, ebensowenig sei ein offizieller ritt der deutschen Regierung bei dem Ber- gt französischen Botschafter de Margerie genommen worden. Es entspricht dagegen h einer offiziös beeinflußten Notiz des ntrnal des Debats" den Tatsachen daß fcnminifter Stresemann im Verlauf der »en Unterhaltungen, die er mit de Mar­ie batte, gewisie Auskünfte Über noch un- ic Punkte der französischen Note erbat, lenftanb der Anfrage des deutschen Außen- üfters bildeten:

Die Aufnahme Deutschlands in den Völ- kerbund,

2. Tie genaue Auslegung der Stellen der französischen Antwortnote, die von der et­waige« Intervention Frankreichs auf Grund von Verwickelungen in Osteuropa handelt.

3n der Notiz desJournal d e s D e - ats",heißt es: Die französisch- Regierung lirb, bevor entscheidende Verhandlungen er»

et werden, Gelegenheit haben, die entspre- den Stellen, über die Stresemann ergän- e Angaben wünscht, genauer zu präzi- n. Der Botschafter de Margerie wird mit esemann in Fühlung bleiben, llebrigens i bie Auffassung der franz.fischen Regierung

den beiden oben erwähnten Punkten sol-

Zustellungsgebühr, durch .25 GM.Für etwa infolge Mafchinendefekte oder ^itniaret Ereignisse ausfallende Litern wird kein Ersah ge- Verlag b. Dr. §. Hiheroth, bet Unid.-Buchdruckerei b. A Aliq. Koch, Markt 21/23. ^sprechet: Nr. 55. u. Nr. 666. ^scheckkonto: Amt Frankfurt t$. Nr. 5015. Sprechzeit Redaktion bon 1011 und P i/2l1 Uhr.

Berlin ,20. Juni (TU.). DaS _ Junkers - Verkehrsflugzeug ist heute morgen mit allen vorgesehenen Teil­nehmern an Bord zum Siebenstaatenflug der deutschen Presse gestartet. Auf dem Tempelhofer Feld hatte sich trotz deS leicht einsetzenden Regens eine Anzahl Zuschauer eingefunden. Um 8.50 Uhr hob sich daS Flugzeug ,daS von einem der besten deut­schen Verkehrsflieger, Horn, gefahren wird, in die Lüfte. Außer dem Flugzeugführer

[ in den Völkerbund tritt,

hlbaft die entmilitarisierte Rheinland,one keine unüberwindbare Schranke bildet, auf s Grund deren Deutschland einen Nachbar, I ftaat im Osten angteifen könnte.

Der Brief Ehamberlains an Briand vom 8. uni läßt über diese Stellen der französischen niworte nicht den geringsten Zweifel be- iben.