Einzelbild herunterladen
 

»1,11 Uhr.

DnzeiyerMldasMher kurWsckelGberhessewHwMches VerkünLigungsblEfi^dkreisWarbuly

Nie Zoröerungen -re Ausländsdeutschen

Das Ergebnis der Berliner Tagung. Telegramme der Deutschen Akademie des

8 , ... Rercksbankprastdenten Dr. Schacht und -vr.

r . en CsakIa MArttiiTTArt ornff. __- z . (QaUaII Xni*

rlin, 31. Aug. Heute vormittag eröffi

Nl

d

ir

Ser Preisabbau

sa

Sie MbGrrAnge» in Sonden

Die zur Tagung des Auslandsdeutfchtums der Heimat versammelten Auslandsdeut-

Marburgrr ragesaWtge

Ministerialrat Gauß nach London.

s Be r l i n. 31. Aug. (TU.) Ministerialrat Gauß hat sich gestern zur Teilnahme an insormatorischen Zuristenkonferenz über. Sicherheitspakt nach London begeben.

Mische Landeszettuns

Siendtm, 1. ßevtbr. ISA

Nr. M W.Sabrs. Marburg a. Laba

Zertrauensstelle der Ausländsdeutschen in der Heimat

Eckeners, die den lebhaften Beifall der Versammlung fanden. An Dr. Eckener wurde I ein Danktelegramm gesandt, in dem die Ver­sammlung die Versicherung gibt, daß das Aus­landsdeutschtum Dr. Eckener in jeher Werse unterstützen werde. Zum Wahlrecht der Aus­ländsdeutschen wurde eine Entschließung vor- aclegt, durch die verlangt wird, daß die Rerchs- regierung den gesetzgebenden Körperschaften eine Novelle zum Reichswahlgesetz vor legen möge, die Bestimungen darüber trifft, in welcher Weise die im Auslande ansässigen ReichsangehSrigen das ihnen verfassungsmäßig

zustehende Wahlreicht ausüben können.

Reichswirtschaftsgerichtsrat Vernarb hielt einen Vortrag überDie Fragen der Staats­angehörigkeit". ' Hierzu wurde eine Entschlie­ßung vorgelegt, durch die die Reichsregierung gebeten wird, den gesetzgebenden Körperschas- tcii einen Gesetzesvirschlag vorzulegen, wo­durch Deutschen fremder Staatsangehörigkeit, die sich im Reiche niederlassen, grundsätzlich em

Rechtsanspruch aus Einbürgerung im

PainlevS fährt nach Elsatz-Lothringen.

ff. Paris. 1. Sept, lieber die geplante Seife des Ministervräfidenten Painleve nach Elsatz-Lothringen teilt .Jour­nal mit. daß er wahrscheinlich am 9. Sept, in Mühlhausen und Colmar, am 10. in Straßburg und am 11. in Metz sein werde, von'wo er noch am selben Tage nach Paris zurückkehren werde.

tote ^vberhessische Zeitung- et- scheint sechsmal wöchentlich. De-

l plgsprcis monatlich 2 GM. a«s- k schließ!. Zustellungsgebühr, durch I di«Post2.25 GM.Für etwa infolge i Streiks, Maschinendefekte »der I elementarer Ereignisse ausfallend« Kummer» wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag b. Dr. §. Htheroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Zoh. Aug. Koch, Markt 21/23.

f Fernsprecher: Nr. 55. n. Rr. 666. f Postscheckkonto: Amt Frankfurt - a. M. Rr. 5015. Sprechzeit l der Redaktion bon 1011 und

Dr. der den

den die anderen Sachverständigen zu einer informellen Besprechung heute nachmittag zu­sammenkommen. Der Umstand, dah die rta- lienische Regierung den Wunsch hat, bei diesen Besprechungen vertreten zu sein, wird hier als interessant und als ein hoffnungs­volles Zeichen für den Fortgang der Ver­handlungen betrachtet. Man erwartet hiev ebenfalls, dah an der später stattsindenden Konferenz der Außenminister auch eut italienischer Staatsmann teilnehmen wird, wahrscheinlich sogar Mussolini selbst.

Regierung wisse, datz sie sich mit ihrer For­derung, Preissteigerungen zu vermeiden, nicht nur einseitig an den Erzeuger und den Händler richte, sondern» zugleich an den Kon­sumenten und den Käufer, und datz die Frage der Preisbildung nicht nur eine folche wirt­schaftlicher Tendenzen, sondern vor allem eine Frage des Entschlusses und der Psyche fei. Sie richte daher an die zur Messe versam- melten Kreise die Ditte, sich dem Gebot der Stunde nicht zu verschließen und, erfüllt von dem Verantwortungsgefühl für die ganze Wirtschaftslage, sich hinter die Erklärung der Reichsregierung, zustellen. Sn einer Ent- , chlieh ung wurde zum Ausdruck gebracht, dah die Zentralstelle bereit sei. die Reichs­regierung in ihrem Bestreben, eine allgemeine Preissenkung herbeizuführen, zu unter­stützen.

Wegen Teilnahme Italiens auf Dienstag verschoben.

L o n d o n, 31. Aug. Der amtliche britische Funkdienst meldet: Infolge der in letzter Stunde angekündigten Beteiligung ita­lienischer Sachverständiger an den Besprechungen der deutschen, belgischen, fran­zösischen und britischen Sachverständigen sind die formellen Sitzungen auf morgen b e_r tagt worden, da der italienische Sachverstän­dige Pilotti wahrscheinlich erst dann in Lon­don eintreffen kann. Nichtsdestoweniger wer-

Abreise der englischen Vertreter nach Genf.

London. 31. Arg. (TU.) Austen Cham­berlain ist gestern nach Genf abgereist. Die Hauvidelegierten des britischen Reichs sind neben Chamberlain Lord.Cecil, Sir Cecil H u r st. Herzogin von A t h o l l und Samuel Sir G r a h a n e. Indien wird von Lord Wellington und den Maharadscha von Patiala vertreten sein, Australien durch Sir Joseph Cock. Chamberlain wird die Verhandlungen in der Mossulfrage persönlich führen. Man erwartet in London einen scharfen erbitterten Kampf, da der türkische Delegierte von seiner Regierung die In­struktion erhalten haben soll, keine Kon­zessionen zu machen.

evlMsche Zeitung

wer AnzeigevpretS beträgt» dm 10 gespult. Zell-nmillimettr 9.08 GM., kleine Baranzeigeu- 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 DM. Sei! schwierigem Satz sowie bei Platz-' Vorschrift 50»/, Aufschlag.; Sammelanzeige» 100% Aus­schlag. Reklamen der Millim.

0,40 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Belege werden berechnet, ebmso Auskunft i durch die Geschäftsstelle und! Zusmdung der Angebote.

süllungsort Marburg.

1 Goldmark --- V^Dolll»

les Prefsabbauprogramm der Reichsregierung.

Leipzig. 31. *Qtug. (TA.) Sn der Zen- tralstelle für Sntereffen der Leipziger Muster­messe sprach am Sonntag abend im Aamen der Deichsregierung Oberregierungsrat Dr. S o s e n über das Thema Preisabbau. Der Redner wies darauf hin, daß das Ziel der Reichsregierung, in der Wirtschaft wieder gesunde Lebensbedingungen zu schassen, im vorigen Sahr in der Währungsgesetzgebung Ausdruck gefunden habe. Das Gesetzgebungs- Werk des Sommers bilde eine weitere Etappe auf dem von der Regierung beschrittenen Wege. Sein Ziel sei die Entlastung der Wirtschaft von Steuern, wie sie in dem Ein­kommensteuergesetz und in der Senkung der Umsatzsteuer vorgesehen sei. Die Regierung habe sich daher mit ihrer Erklärung vom 27. August an alle Kreise gewandt, um ihnen die Rotwendigkeit aber auch ihren sesten Dillen zum Bewußtsein zu bringen, das Preisniveau zu senken. Richt nur die Vertreter der Sndustrie.und des Han­dels der Danken und des Handwerks, sondern auch der Konsumvereine und der Gewerk­schaften seien in Cinzelverhandlungen von dem Ernst der Lage in Kenntnis gesetzt wor­den. Sie alle hätten zugesagt, die Re­gierung bei ihren Bestrebungen zur Sen« hmg der Preise zu unterstützen. Die Reichs« regierung werde in erster Linie gegen Klau­seln vorgehen, die als Ausdruck des Miß« trauens in die Beständigkeit der Währung aufgefaßt werden könnten, ferner gegen Klau­seln, die die Abnehmerschast einseitig durch Treurabatte, Preisbindung und Revers im Kartellinteresse festlegen oder den natürlichen Preis- oder Risikoausgleich in der Wirtschaft hindern könnten. Zu letzteren zähle vor : allem die Klausel freibleibender.

Preise, die auf der Leipziger. Messe 1923 in der Inflationszeit entstanden sei und die, wie erwartet werden dürste, auf der jetzigen Herbstmesse zu Grabe getragen wird. Die

ändert.

Irreführende Nachrichten über die Perso­nalpolitik der Reichsbahngesellschast. Berlin, 31. Aug. lieber ein in Eisen« bahnerkreisen verteiltes Flugblatt erfährt b<e Telegraphen-Umon von unterrichteter S«te folgendes: Ein in E'senbahnerkreisen verteil­tes Flugblatt mit der Unterschrift:Gewerk­schaft deutscher Eisenbahner, Gau Köln", ver­breitet irreführende Nachrichten über die _ zu­künftige Per'onalpolitik der deutschen Reichs­bahngesellschaft. Insbesondere wird behaup­tet, die deutsche Reichsbahngesellschast plane, die Reichsbahnbeamten in den Besoldungs­gruppen 1 bis 6 in das Arbeitsverhältnis, bte der Besoldungsgruppen 7 bis 9 in da^ An­gestelltenverhältnis unter absichtlicher Miß­achtung der in den Reichsbahngesehen und in der Personalordnung verankerten Rechte der Reichsbahnbeamten zu überführen und die An- stellungs- und Beförderungssperren zu ver­ewigen. Die in hem Flugblatt aufgestellten Behauptungen sind falsch. Derart fantastische Pläne bestehen bei keiner Stelle der deutschen Reichsbahngesellschaft. Der Inhalt dieses Flug­blattes ist deshalb umsomehr zu bedauern, als es gerade in einem Augenblick verbreitet wird, in dem die wirtschastsfriedlichen Verhandlun­gen vor dem Schlichter wegen der Lohnforde­rungen der Reichsbahnarbeiter noch nicht ab­geschlossen sind. Aehnlichste falsche Behaup­tungen sind übrigens auch int Frühjahr 192o während der damaligen Lohnbewegung der Reichsbabnarbeiter verbreitet worden, offenbar in der Absicht, die im Personal vorhandene Unruhe noch künstlich zu steigern.

Re»« «erhanMnese» mit den Eiseubah- »er«.

Berlin ,31. Aug. Im Reichsarbeits- Ministerium haben am Samstag Verhand­lungen stattgefunden, in denen die Diffe­renzen zwischen den Arbeiterbeisitzern und dem Vorsitzenden des Eisenbahnerschieds­gerichts, Oberbürgermeister a. D. Zie- - t h e n, besprochen wurden . Es ist eine i Grundlage für die Wiederaufnahme der Verhandlungen gesunden worden. -Die Ta- riforganisationen der Eisenbahner treten heute zusammen, um über den Fortgang der Verhandlungen ihrer Beisitzer mit den Vertretern der Reichsbahn endgültig Be­schluß zu fassen. Am heutigen Montag be­ginnen Verhandlungen wegen der Auf­besserung der Löhne der Reichs« arbeitet" ,bie ungefähr 2 Pfennige bte Stunde weniger als die Eisenbahner be­ziehen. Das Reichsfinanzministerium wird | die Wünsche der Reichsarbeiter entgegen«

Lande ihres Niederlassungsortes gewahrt wird. Die Abstimmung über diese Entschließung ebenso wie über die zum Wahl­recht eingebrachte Entschließung wurde aus eine besondere Abendsitzung. vertagt. Ange­nommen wurde dann noch eine Entschfteßur^, durch die verlangt wird, daß die un Reiche ansässigen Ausländsdeutschen durch entspre­chende Verwaltungsmaßnahmen den Retchsan- . geböriren tunlichst gleichgestellt werden. Fei­l' ner wurde

eine Entschließung zur Flaggenfrage angenommen, in der darauf hingewiesen wird, daß die Flaggenfrage auch das Auslands- deutfchtum in zwei feindliche Lager zu zerre,- ßen droht. Die Versammlung verlangt einen Volksentscheid, und zwar unter Einbeziehung der Reichsdeutschen im Auslande.

Schließlich nahm die Versammlung noch eine Cntschließullg an, in der die Ausländsdeutschen an die Reichsregierung die Bitte richten, sich mit allem Nachdruck dafür einzusetzen, daß die Beschränkungen des Aufenthalts der Nieder­lassung und der gewerbpolizeilichen Gleichbe­rechtigung, sowie der Paßzwang beseitigt und der Vorkriegszustand der internationalen Frei­zügigkeit wiederheraestellt werde., Samtt hat die Gesamttagung ihr Ende erreicht. Außer der bereits erwähnten Sondersitzung zwecks Abstimmung über die zurückgestellten Ent­schließungen wird nachmittags eine öffentliche Versammlung stattfinden.

Pin Flughafen im beschien Sebitt

Essen, 31. Aug. (WTB.) Die Eröffnung des ersten Berkehrsflughafens des besetzten Gebietes, des FlughafensRuhrgebiet", fand Sonntag in Gegenwart von Oberpräsident Granowski und Regierungspräsident Bergemann sowie der Oberbürgermeister saft aller Städte des Industriegebietes statt. Oberbürgermeister Bracht hielt als Vorsitzen­der des Aussichtsrates der Lurag (Luftver­kehrsgesellschaft Ruhrgebiet) die Weiherede auf jbem im Mülheimer und Essener Stadtgebiet gelegenen Handelsflughasen, der als erster aber nicht als einziger Handelsslughasen im Westen Deutschlands der Angliederung des gesamten cheinisch-westfälischen IndustMegebietes in das internationale Retz des Flugverkehrs dienen werde. Im Anschluß an die Eröffnungsfeier fanden zahlreiche Rundflüge statt.

hen fordern, daß die Reichsregierung bei allen ch bietenden Gelegenheiten im Auslande auf ie Kolonial- und Kciegsfchuld- ü g c hinweist und sich mit Nachdruck für das recht der nationalen Selbstbestimmung und er kulturellen Autonomie einsetzt."

lieber die Wegnahme des Privateigentums iurd) die gegnerischen Mächte im Weltkriege referierte W. v. M i l I i n ck c o d t - Haag und Rechtsanwalt Dr. B i t.t e r - Hamburg.. Nach pen beiden Vorträgen, in denen die grundsätz­lichen Anschauungen über die allem Recht wi­dersprechende Befchlagnahme von" Privateigen­tum dargestellt und die Schwierigkeit der vollen Entschädigung der im Auslande. geschädigten Deutschen erklärt wurde, nahm die Versamm- htng einstimmig eine Entschließung an, in der u. a.

gegen die entschädigungslose Wegnahme des deutschen Privateigentums int Auslande

auf Grund des Versailler Vertrags Verwah- ; rung eingelegt und von der Reichsregierung verlangt wird, diese Schädigung des deutschen Privateigentums bei »llen sich bietenden Ge­legenheiten wieder gutzumachen.

Im ferneren Verlaufe der Vormittaassitzung verlas der Vorsitzende, Admiral v. Truppe!,

MimMmgen btt ter Reich- bahn

Berlin, 31 .Aug. Die Schlichtungs­verhandlungen in dem Lohnstreit zwischen der Deutschen Reichsbahngesellschaft und den Gewerkschaften, die sich um die bis zum 31. August gekündigten Lohnbestimmungen des Tarifvertrages drehen ,sind bekanntlich am Donnerstag vergangener Woche dadurch ge­scheitert, daß die Arbeitnehmer vor der entscheidenden Abstimmung die Verhandlun- I gen verließen. Um die Äeichsbahnarbetter I unter der entstandenen bedauerlichen Ver- I zögerung durch das Reich nicht leiden zu lassen, hat die Deutsche ReichsbahngeseN« schast von sich aus zum 1. September dieses Jahres alle die Maßnahmen zugunsten I ihrer Eisenbahnarbeiter angeordnet, die sich im Rahmen dessen, was der Betrieb ft- I nanziell tragen kann, halten, und zu beiten sie sich bereits bei den Verhandlungen be­reit erklärt hatte. So treten am 1. Sep­tember ds. Js'. an einer großen Zahl von OrtS- und Wirtschaftsgebieten nicht unwe- I sentliche Lohnerhöhungen ein, wie in Ber­lin ,Groß-Hamburg, Leipzig, Dresden, Chemnitz /Zwickau, München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Groß-Frankfurt, I Hannover, Bremen, Köln, Ludwigshafen, I Mannheim, Württemberg, Baden usw. Für I die im Betrieb und Verkehr beschäftigten | Arbeiter wird die Schichtzulage erhöht. Die I Lohnbezüge einzelner Berufsklassen, der

Mechaniker usw. werden verbessert. Auch I wird die Deutsche Reichsbahngefellschaft vor- I aussichtlich am 1. Oktober ds. Js. die Ran­gierzulagen für die im Rangierdienst be- schäftigten Arbeiter und Beamten wesent­lich verbessern. Die am 1. September fälli­gen Mehrbezüge sollen den Arbeitern beim I ersten Zahlungstermin gezahlt werden, um sie möglichst bald in den Genuß der ihnen zugedachten Verbesserung zu bringen und um jeden Zweifel daran zu beseitigen, datz der Ablauf des Streiks selbst an der Be- I reitwilligkeit der Deutschen Reichsbahnge­sellschaft, ihre Zusagen einzulösen, nichts

a > wünschenswert bezeichnet wird, damit die e gste Zusammenarbeit aller in der Heimat für d s Auslandsdeutfchtum tätigen Verbände und £ ganifationen gefördert wird. Im Anschluß d ran sprachen über das Auslandsdeutschtum i t Dienste der Heimat Staatssekretär a. D. 5 cofessor Korodi-Temeschburg und Prof. ! c. S o l g e r, und es wurde einstimmig fol- i nde E n t s ch l i e ßu n g angenommen:

Mrlin, 31. Aug. Heute vormiliag eroftl nete Gouverneur a. D. von Trupp et dis Tagung des Auslandsdeutschtums. Der Senior der Tagung, Herr D e h n h a r d , der als erster Deutscher in Ostafrika Farmen anlegte und Dr. Peters den Anstoß zum Erwerb der deut, sch«n Kolonie gab, wurde einstimmig zum Ehrenpräsidenten der Tagung gewählt N« einem Referat des Oberregierungsratz Gioffe (Berlin) überDie Heimat im Dtznste des Auslandsdeutschtums" wurde ein. ftiitmig eine Entschließung angenommen, wo. ha h für die Wahrnehmung der Belange des Aislandsdeutschtums bei den heimischen Be- hchden und Volksvertretungen

int nachhaltig sich einsetzende, dauernde

EisenSMunglüS in Hamburg

Hamburg, 31. Aug. (WTB.) Montag früh fuhr ein von Ohlsdorf nach Blankenefe fahrender Stadtbahnzug auf einen vor dem Einfahrtssignal des Dammtorbahnhofes halten­den Zug derselben Richtung von hinten auf. Fünf Reisende wurden verletzt, von denen drei ins Krankenhaus überführt wprden. Zwei von ihnen wurden kurz darauf wieder entlas­ten. Aerzte und der Eisenbahnhilsszug waren stfort zur Stelle. Mehrere Achsen sind ent­gleist, so datz beide Stadtbahngleise gespertt sind.

Der Zusammenstotz erfolgte gerade über der Unterführung, die das Alsterglacis mit dem Reuen Jungfernstieg verbindet. Während der auf der Strecke haltende Zug nach Freigabe der Strecke durch Einfahrtssignal sich gerade in Bewegung setzte, fuhr der andere Vorortzug auf ersteren auf. Der Zusammenprall war sehr stark. In zahlreichen Abteilen zerspran­gen die Fensterscheiben. Die schweren Stahl- , Puffer sind vollkommen verbogen. Der 2. und 3. Wagen des ausfahrenden Zuges wurden in­einandergeschoben. In den betroffenen Zügen befanden sich zumeist Arbeiter aus dem Wege zu ihren Arbeitsstätten. Die Aufräumungs­arbeiten gestalten sich sehr schwierig. Arbeiter sind mit Schweitzapparaten beschäftiyt, um die ineinandergehakten Abteile ausemanderzu- bringen. -...