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Btrftx, Hannover, PaM x.

Speculations-Fieber.

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den geschäftlichen Ver-

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nicht herrlich genug aus-

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von einer glänzenden Zn- und gar die Gegenwart.

weide». Die Annahme der von der Kommission vorgeschlageuen Zwaugsbestimmnng könnte aber den Gedanke» nahelrge», die gleiche Fürsorge auch auf alle anderen ErwerbSthätigen, bis hinauf zum ®e< lehrte» und Beamten, auszudehnen. Dem allgemeinen Maximalarbeitsrage wäre auf diese Weise ein breiter Weg geebnet. Solche prinzipiellen Erwägungen sollte» im Verei» mit den berührten praktischen Bedenken den Reichstag veranlassen, den Kommisfionsbeschluß, be- tteffend den reichsgesetzlichen einheftlichen Ladenschluß, abzulehnen, die Bestimmungen der Gewerbeordnungs­novelle hingegen anzunehmeu.

Frage von großer Wichtigkeit. Die Ober rech- nungskammer hatte sich hier in einem Falle gegen die Zulässigkeit der Anrechnung der Privat» doeenteujahre ausgesprochen, der K u l t u S» und Finanzminister vertraten de» entgegengesetzten Standpunkt. Ihne» hat sich die Rechnungs - kommission der Abgeordnetenhauses mit großer Mehrheit angeschloffen. Ist die Ent­scheidung formell rechtlich auch nicht ganz unbedenklich, so sprechen doch so überwiegende Grunde der Billig» feit für die Auffassung der Staatsregierung, daß wir nicht zweifeln, daß auch das Abgeordnetenhaus selbst dem Beschlüsse feiner Kommission beitrete» wird. Selbst die Gegner der Privatdocentengesetzes werden anerkennen müssen, daß diese Stellungnahme eine nothwendige Konsequenz dieses Gesetzes und dem Stande der Privatdocenteu förderlich ist.

Sie merkte nicht, wie sich ihre Bekannte» »ehr und «ehr von ihr zurückgezoge»; sie sah die hämischen Seitenblicke nicht, mtt deueu die anderen junge» Damen der Stadt sie musterte», sie sah aber auch

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thümer werde» zu sollen, zumaleu.

Ueber den Träume« kunft vergaß Ella ganz

kehr geschlossen fein."

Der Kommisfionsbeschluß

Perlen. Sie empfand über die Schmucksachen um so größere Freude, als fie auf Befehl ihres Vaters die Geschenke Frederigo's bei Aufhebung der Ver­lobung hatte zurückschicken müssen. Außdem waren die Geschenke John's für ihre» Geschmack weil schöner, da fie mehr i» das Ange fielen, während Frederigo's Geschenke stets seinem ernsten Charakter entsprochen hatte». Ella begriff jetzt überhaupt uicht, wie man Frederigo Prado hatte intereffant finde» könne». Welch ein Unterschied zwischen ihm und John Lee! Frederigo mochte ein hübscheres Gesicht, chöuere Augen und dergleichen Aeußerlichkeite» be- itze». Das war aber doch nicht die Hauptsache bei einem Mann! John Lee zeigte ein weit gewandteres weltmännischeres Auftreten, er war witzig geistreich, a vielleicht etwas leichtfertig, aber dafür ein Cavalier »nrch und durch und von einem Reichthum, von »elfen Größe man fich in Deutschland kaum eine Borstellnng machen konnte. Und dieser Reichthum «ar fest begründet, nicht wie der Frederigos, welcher auf so unficheren Verhältniffe» geruht hatte. Wenn John Lee von den Millionen erzählte, welche sein Sater in der englischen Bank liegen hatte, oder von de» väterlichen Eisenwerken und Kohlengruben in Schottland, die Tausende und Abertausende von Arbeitern beschäftigten, dann ward es der armen Ella, welche in kleinen Verhältnissen ausgewachsen war, ganz fchwindlich zu Sinne und fie vermochte ich das Glück, einst die Mitbesitzerin dieser Reich-

Inder Kanalkommission des Abge­ordnetenhauses wurde am 16. Mai die Be- rathung über die Vorlage, betreffend den Bau des Rhein-Elbe-Kanals» fortgesetzt und es kam zur Abstimmung. Abgestimmt wurde zunächst über die einzelnen Theile des § 1 Absatz 1 (Dort- mund-Rhein-Kanal) wurde mit 17 gegen 11 Stimmen abgelehnt. Dagegen stimmten die beide» konservativen Parteien und vom Centrum die Abgg. Herold, Graf Strachwitz und Lctocha. Der Auttag Herold auf Wahl der Lippe-Linie wurde mit 19 gegen 9 Stimmen abgelehnt. Absatz 2 (Ergänzungsbauten am Dortmund-Rhein Kanal) wurde mit 14 gegen 14 Stimmen abgelehnt; dagegen stimmten die beiden konservativen Parteien. Absatz 3 (Mittelland-Kanal) wurde mit 18 gegen 10 Stimmen abgelehnt. Dagegen stimmten die beiden konser­vative» Parteien und vom Centrum die Abgg. Letocha und Graf Strachwitz, Herold und Schwarze — die beiden Letzteren, weil die Lippe-Linie abgelehnt wurde. Damit ist der ganze § labgelehnt. § 3 wurde ebenfalls mit 14 gegen 14 Stimmen abge­lehnt, nachdem Abg. Dr. Wiemer über die im Gesetz offen gelassene Frage, welchem Reffort die Ausführung des Baues übertragen werden solle, wie über einige andere Punkte sich Anträge für das Plenum Vorbehalten hatte. Bei § 2 entspann sich eine Verhandlung über den Antrag Stengel, der eine anderweitige Bemessung der Jnteressentenbeittäge verlangte. Geheimrath Dombois bezeichnete den An­trag als unannehmbar, er sei nur eine andere Form für die Ablehnung. Ebenso bekämpfte Minister v. Miquel den vom Abg. Gamp vertheidigteu Au­ttag. Die Abgg. Schmieding und Wallenborn sprechen sich ebenfalls gegen den Anttag aus. Der Antrag Stengel wurde darauf mit 15 gegen 13 Stimmen abgelehnt. Bon den Konservativen stimmte Abg.

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g®, daß fie den Bttten JohnS nachgab und auch

Geschenk annahm. Nachdem der Anfang ge- Mt war, hielt es für John nicht sehr schwer, Ella S zur Annahme anderer Gr schenke zu überreden.

Lee verstand so geschickt zu bitten, daß sie nicht Tviderstehen vermochte und dann, er war ja so daß ihm die Ausgabe für diese Geschenke durch- S keinerlei Schwierigkeiten bereitete. Der einzige ^Aerz Ella'» war, daß fie die kostbaren Geschenke p, uicht öffentlich trage« durste, sonder« daheim । chr Schmuckkästchen einschließen mußte. Wen« i iidoch der Abends allein in ihre» Zimmer saß, F* fie die Kostbarkeiten hervor, schmückte fich mtt p8 mb freute fich über da» bläuliche Aufblitze» * Diamanten und den matten Glanz der echte«

Regierungen hingegen empfehlen freie Ent­schließung unter Berücksichtigung örtlicher und b e r u f l i ch e r E i g e n a r t. Die nach Zeit und Ort in großer Mannigfaltigkeit wechselnden An­forderungen an den Handverkauf aus offenen Läden lassen sich überhaupt nicht unter die von der Kom- »lission aufgestellte einheitliche Formel bringen, ohne die kategorische Regel von Anfang an durch eine lange Reihe von Ausnahmen zu durchlöchern. Man darf auch nicht außer Acht lassen daß der Ladenschluß an sich noch keineswegs die Ausdehnung des Arbeiter- schutzes auf eine bestimmte Gruppe von abhängige» Personen, also die Handelsangestellte», bedeutet. Letztere werde» vielmehr vor Ausbeutung ihrer Arbeits­kraft durch die gleichzeüig gesetzlich zu ordnende Minimalruhezeit nicht durch den Ladenschluß geschützt, da die Angestellten, falls ihnen nicht eine Minimalruhezeit gewährt würde, auch nach dem Laden­schluß noch weiter beschäftigt werde» könnten. Bei der Frage des Ladenschlusses komme» lediglich selbst­ständige Unternehmer in Betracht. Ihnen gegenüber bedeutet die Begrenzung der Verkaufszeit eine» Ein­griff in ihre berufliche Betätigung. Daher sollte mit einer solche Reglementirnng nicht über die durch die Umstände geforderte» Schranke» hinausgegangen

Ella habe fich in der Gesellschaft unmöglich gemacht und nur eine öffentliche Verlobung mit John Lee könne ihre» Ruf wieder Herstellen. Mao bedauere Ella all­gemein, daß sie fich von dem als gewissenlosen Lebe­mann bekannten Engländer zu solchen unüberlegte» Schritte« habe hinreißen laffen, den» man habe Ella wegen ihrer Liebenswürdigkeit stets sehr gern gehabt, aber man müsse verlangen, daß fie jetzt dem Verhält- »iß zu John Lee auf die eine oder andere Weise ein Ende mache. Man wiffe, daß Fredda einen sehr günstigen Einfluß auf ihre Cousine ansübe, deßhalb wende man sich an fie, solange überhaupt noch Ab- hülfe zu schaffen sei.

Ella schluchzte laut auf, als fie z« Ende gelesen hatte. E» war ficherlich nicht wahr, war in dem­selben über John Lee gesagt war, a-er sie mußte doch anerkennen, daß der Briefschreiber i» einer Be­ziehung Recht hatte, nämlich daß ihr Verhältniß zn John Lee ans die Dauer unhaltbar war, wenn es nicht die Sanktion der Oeffenilichkett erhielt. John Lee hatte Unrecht gethan, fie solange hinzuhalten und gleich bei der heutigen Zusammenknnft wollte fie mit John ernsthaft sprechen.

Dieser war anfangs ebenfalls sehr Überrascht, als Ella ih« den anonymen Brief überreichte und ihn mit vorwurfsvollem und traurigem Blick ansah. Sie hatte das Vertrauen zn ihm, daß er fie von dem Verdacht der Leichtferttgkett, welchen fie durch da» Eingehen auf ein heimliches LiebeSverhältniß auf fich geladen hatte, in kürzester Frist befteien werde. Sie sagte indeffen kein Wort, sonder« hing nur mtt bitte«, den Blick an feinem Antlitz, das fich in ärgerliche Faltt» gelegt hatte.

„Die dumme« Leute/ fuhr er da»« los mit ihrem einfältige« Geschwätz l WaS sollen wtt mm beginne» ?

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ist. Diese find nicht — wie einige Börsenblätter meinen — zurückgegangen, weil der Typus der drei- procentigen Anleihen unter den jetzigen Verhältnissen nicht berechtigt sei. Schon die Thaisache spricht da­gegen, daß diese Papiere zum großen Theil im Aus­lande untergebracht find und dort immer mehr be­gehrt werde». In fremden Ländern schätzt man eben den Credit deS deutschen Reiches und Preußens höher, als unsere Kapitalisten unter dem Einfluß des Spekulatious-Fiebers. Erst wenn die unausbleiblichen Enttäuschungen ihre Opfer gefordert haben, wird fich auch bei uns wieder eine stärkere Nachftage nach sichern Staatspapieren geltend machen.

nicht die beleidigende Verttaulichkett, mit welcher die Studenten und Komilitonen John's fie auf der Straße grüßten. Als Fredda noch bei ihr gewesen, war man ihr allerseits mit jener achtungsvollen Freundlichkeit entgegen gekommen, welche man einer jungen hübschen und liebenswürdigen Dame gegen­über zu zeigen pflegt. Das war, wie gesagt, anders geworben, doch Ella merkte es entweder nicht, oder fie setzte fich in ihrem Leichtsinne darüber hinweg.

Aus dem Taumel deS Glücks und der Leiden­schaft sollte fie indessen gor plötzlich erweckt »erden. Von Fredda hatte fie, settdem jene fie verlosten, »och keinen Brief erhalten. Um so erstaunter war fie, als nach längerer Zeit ein Brief ihrer Cousine ihr von dem alten Mertens au8 „Glück auf" überbracht wurde. Hastig öffnete fie den Brief, aus dem ihr zwei Schreiben entgegen fielen. DaS eine nur wenige Zetten ent­haltend war von Fredda und lautete:

Liebe Ellal

Ich habe heute Morgen de« anliegende« ano- nymen Brief erholten, welcher fich mit Deinen An­gelegenheiten sehr eingehend beschäftigt. Ich sende Dir den Brief, da Du selbst am Besten wissen wirst, waS Du zu thun hast; Wie ich über der- gleichen Angelegenheiten denke, brauche ich Dtt wohl nicht weiter auseinander zu setzen. Mtt bestem Gruß an Onkel und Tante Lore.

Deine Coustne Fredda.

Ella erschrak heftig. Aber eine ttefe Bläste Über­zog ihre Wangen, als fie daS anliegende anonyme Schreiben durchflog. Sie ersah daraus, daß ihr Ser» hältulß »ft John Lee, welches fie vom tiefste» Ge- heimniß umhüllt glaubte, in der Stadt allgemein be­kannt z» fein schien. Der anonyme Briefschreiber sprach wenigstens stets von der Gesellschaft deS Stäbchens, welche fich über Ellas Benehmen fumdalifire.

„Von 9 Uhr Abends bis 5 Uhr Morgens müssen Verkaufsstellen für

. , _ befürwortet staatlichen Zwang und allgemeine Reglementirnng, die verbündeten

Umschau.

Die Reichstagskommission, welche mit der Vorberathung der GewerbeordnungSnovelle be­traut ist, hat, entgegen den Vorschlägen der Re- gierungSvorlage und ttotz der dringenden Abmahnungen Seitens der in der Kommission anwesende» Vertreter der verbündete» Regierungen, für den obligatorischen einheitlichen Ladenschluß fich ausgesprochen. Ihr Votum lautet:

Industrie in den letzten Jahre» genommen haben, frt —fe erfreulich er ist — auf dem Geldmärkte Erscheinungen hervorgerufen, die Beforgniß Biegen. Wir befinden uni wieder in einer Periode Mhschaftlicher Gründungen wie Anfang der 70 er Zahn. Ein Zeichen der Zeit ist er, daß man häufig chmoncen folgenden Inhalts begegnet: „Betrieb mit Mich so und so viel Reingewinn zu veräußern, üsrch Verwandlung in eine Actien-Gesellschast kann

Doppelte verdient werden." Nach den inner»

Bei der vorjährige» Berathung des Gesetzes über die Disciplinarverbältniffe der Privatdoceaten vorn 17. Juni 1898 ist schreibt die „Köln Zig.", von Freunde» btril@egnern der Vorlage ein Gesichts­punkte nicht beachtet worden, der für die Stellung der Privatdocenteu von einer gewissen Bedeutung ist; das ist, daß die dem Gesetze zugrunde liegende An­schauung dahin führe» muß, die Z e11 der Privat- doceniur bei einer später» Pensionirung als «»rechnllngsfähige Dienstzeit anzusehen. Neuerdings ist dies nun in einem Falle geschehen. Grundsätzlich wird zwar der Beginn der Dienstzeit vorn Tage der Ableistung des Diensteides gerechnet. Damit würde an fich die Thätigkeit als Privatdoceut ausscheiden, weil der Privatdoceut keinen Diensteid zu schwöre» hat. Geht man doch davon aus, daß der Privatdoceut in einem beamtenähnlichen Verhält­nisse steht, f) verlangt die Billigkeit die Anrechnung .dieser Zeit. .. Der Privatdoceut benutzt nicht bloß die staatlichen Hörsäle und Lehrmittel, er zieht nicht nur die ihm gebührenden Collegiengelder unter Mitwirkung staatlicher Behörde» ei», wesentlich ist, daß Vor­lesungen eines Prioatdocente» für de» zum Höre» be­stimmter Vorlesungen verpflichteten Studenten gleichwertig find denen eines Universitätsprofessors, und daß der Privaidocent befugt ist, voll­gültige Beschkinigungen über den Besuch einer Vorlesung auszustellen. Ganz unerheblich ist in dieser Beziehung, daß der Privaidocent kein Gehalt vom Staate bezieht. Der Bauführer und der Referendar erhalten auch keine Besoldung. Nun ist es bei der gewöhnlichen Laufbahn eines Privatdoceuten an der Univerfität allerdings gleichgittig, ob die Zeit als Privaidocent bei der Penfiouirung anrechnnngsfähig ist, weil die Universitätslehrer überhaupt nicht unter das Pensionsgesetz fallen, sondern bei Dienstunfähig­keit unter Fortbezug ihres Gehaltes von der Ver­pflichtung zum Halten von Vorlesungen entbunden werden. Anders ist es aber in den in neuerer Zeit nicht gerade seltenen Fällen, daß ein Privatdoceut der Universität Lehrer an einer technischen Hochschule wird ober in ben Bibliothekdienst tritt. Hier ist die

(355g «lkkvirthschaftlichen Gründen die den Actienbettieb lieht rechtfertigen, wird kaum noch gefragt. Es

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt fftt die Kreise Marburg und Kirchhain.

«*■#6»; >»h leg. «och, llnioersttäts-Buchdrucker« in Marburg. Jllustrirtes Sonntagsblatt. LroantworMch für bfe Äebdttw: Redakteur M. Hartman» l» Marburg.

(Nachdruck verboten.)

Glück auf!

Roman aus dem Harze von O. Elster.

(Fortsetzung.)

paschte eine ungesunde Neigung, um jeden Preis en-Gesellschaften zu gründen, blos um der Dividende , die zum wirthschaftlichen Selbstzweck gemacht . DaS Börsenfieber hat weite Kreise erfaßt. Hauffe-Bewegung in Actien und Industrie-Werte» kein Ende nehmen. DaS nach hochverzinslichen e-Werten suchende Publikum läßt alle Warnungen hört von sich abpralle» und bildet selbst den in der Speculatio», während berufsmäßige Börsen- e ganz Wider die Gewohnheit das zügelnde ent bei dem gegenwärtigen allgemeinen Wettrennen hohem Zins-Einkommen sind.

Bon der Stimmung des spekulierenden Privat- ikums giebt ein Börsenblatt ein anschauliches , indem es schreibt: „Hausse bleibt die Parole, der letzten Woche hat sie noch intensivere Fort- tk gemacht und auch noch weitere Gebiete erfaßt. Spekulation ist so sanguinisch, so zuverfichrlich, himmelhoch jauchzend, daß fie kaum noch Grenzen . Allerdings treten ja auch augenblicklich nur ige Factoren in die Erscheinung, die wiithschaft- Prosperität springt allenthalben so in die Augen, sie unwillkürlich den Unternehmungsgeist auf» eit und zum Eingreifen ermuthigt." Wie die e der Jndustrie-Werthe in die Höhe getrieben n, zeigt die Thatsache, daß an der Berliner e vom 2. Januar bis zum 1. April s Jahres, also in drei Monaten, nicht weniger 23 Industrie-Papiere um 30 bis 174 ocent (!) gestiegen sind.

! Daß so gewaltige Kurssteigerungen unmöglich ® Innern Werthe derActien entsprechen, Irste auch dem Laien einleuchten. Früher oder f ifer muß ein Umschwung eintreten, durch den zahl­te kleine Kapitalisten in Mitleidenschaft gezogen । irden. Viele von diesen haben, um an dem Curs- । totnn theilzunehmen, ihre sichern Reichs- und w vrßischeu Staats Papiere verkauft und ihr Geld Dividenden Papieren angelegt. Das ist auch der Md, weßhalb der CnrS der Staatsanleihen gefallen

Der Aufschwung, den Deutschlands Handel und len: * " ‘ '

„ gW* Mich-ußer «c Wnvag« nach konn- und Fttertagen. WA «M»igmnehm«ttiyy»■. Vtt Expedition diese, Matte», die Annonce«.

lVo”A 1,3 2 ML, bei all« JjWWVUTg »urcaur von Haascnstrin & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd» ni

Postämtern 2,25 Mk. (effi Bestellgeld).^JnsertionSgebühr- H«y 1Q sTn . 1QOQ Stoa, Wien: Rudolf Moste, Frankfurt e. M., Berlin, Münch«. «Sta; 64.

Donnerstag, 18. Mai 1899. CS. Deik * <»., Frmkfurt«. »„ 8«rftx, Hannover, PaM x.

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Ella ließ fich nur zu gern überreden, liebte fie ch John Lee in der That und hiett es in ihrem blendeten thörichten Herzen für sehr romantisch, so

Mich im Schatten des rauschenden Waldes mit dem andliÄ ®t6ten zusammen zu treffen. John Lee war aber ch bet aufmerksamste Liebhaber, ben man fich nur Aschen konnte. Nicht nur, daß er Alles entzückend ch, was Ella sprach und that, nicht nur, daß er ch neue Schmeicheleien für die Schönheit Ella's chie, so er auch stets kleine lleberaschuugen ’Malt von mehr ober weniger kostbaren Geschenkt» >11 Bereitschaft. Ella sträubte fich, Anfangs diese Ge- ?ke anzunehmen. Aber ein Ring mit prächtigen - , Alanten, welche einen echten Rubin umgaben, brauchte

" L hoch nicht zurück zn weisen, und die Armspange

Perlen und Diamanten verziert war so großartig