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Zeitung

Titel
Nassauer Beobachter : nationalsozialistische Halb-Monatsschrift
ErschienenWiesbaden : Habicht, Im Digitalisierungsprozess 1927,Fastnachts-Nr.; 1928 - 1930,Sept.
Erscheinungsfrequenzzweimal monatlich
Serie
Digitale Sammlungen Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain
Online-Ausgabe
Wiesbaden : Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain, 2014 - 2017
URNurn:nbn:de:hebis:43-89 
Links
Nachweis
Archiv METS (OAI-PMH)
Jahrgänge

Hintergrund: Wiesbadener NS-Zeitungen

Das „Nassauer Volksblatt“ war das Sprachrohr der NSDAP in der Region Wiesbaden. Seine mehrfach verbotenen Vorläufer „Nassauer Beobachter“ (1927-1930) und „Rheinwacht“ (1930-1931) wurden noch von Theodor Habicht (1898-1944) redigiert, der später bei Gauleiter Sprenger in Ungnade fiel. Ab September 1931 erschien die Zeitung als Ableger des „Frankfurter Volksblatts“ täglich, ihre Wiesbadener Geschäftsstelle befand sich in der Großen Burgstraße 9. Schriftleiter war ab Oktober 1933 der SS-Obersturmbannführer Wilhelm Ihde (1899-1968, vorher: Niedersächsische Tageszeitung). Später findet man auch die Namen Karl Kreuter, Fritz Günther und Walther Hadlich, für den Wiesbadener Lokalteil verantwortlich war Kurt Pfeil. Nach der Auflösung des „Tagblatts“ Mitte 1943 war das NS-Blatt, jetzt unter dem Namen „Wiesbadener Zeitung“ die einzige verbleibende Tageszeitung der Stadt, bis auch sie im März 1945 eingestellt wurde. Die letzten beiden Ausgaben vom 22. und 23. März sind in der Bibliothek nicht erhalten.