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* t zwangloser Folge. * *

Wer seine Heimat liebt, muß sie auch verstehen; wer sie aber verstehen will, muß überall in ihre Geschichte zu dringen ------------suchen,------------ Jakob Grimm

eimat

Mitteilungen des Heimatbnndes, Uerein für Heimatkunde u. Heimatpflege im Breife Schlüchtern

Nr. 19. Mit 1912.

Sei deines Willens Herr und

Deines Gewissens Knecht!

M. v. Ebner-Eschenbach.

Neutral! Neutral! Ein schlimmes

Wort

In großen Angelegenheiten!

Den Bessren trieb's von jeher fort, Für's Gute kühn zu streiten.

H. v. Fallersleben.

Nun fallen leis die Blätter ab, Und die jungen Früchte schwellen. Lächelnd steigt der Frühling ins Grab Und tritt dem Sommer die Herrschaft ab, Dem starken, braunen Gesellen.

König Sommer bereist sein Land Bis an die fernsten Grenzen;

Die Achten küssen ihm das Gewand, Er segnet sie alle mit reicher Hand, Wie. stolz sie nun stehen und glänzen!

HZmg HemmM.

Es ist eine Pracht unterm neuen Herrn, Ein sattes Genügen, Genießen, Und jedes fühlt sich im innersten Kern So reich und tüchtig. Der Tod ist fern Und des Lebens Quellen fließen.

König Sommer auf rotem Roß

Hält auf der Mittagsheide

Müdigkeit ihn überfloß;

Er träumt von einem weißen Schloß

Und einem König in weißem Kleide.

Gustav Falke.

IM HLVPVlM.

Wie glänzen in des Abends Feier Die Berge dort, des Liedes wert! Sie sind befreundet mir und teuer Und durch Erinnerung verklärt. Es schauern in bewölkte Lüfte Die Felsenwälder dort empor, Es ringen aus der Nacht der Klüfte Beschäumte Ströme sich hervor! (ühland.)

Sichevlich die meisten Leute, die schon einmal über die kahlen Rücken der Hohen Rhön dahingewandert sind, haben mit Bedauern den nahezu gänzlichen Mangel an Wald empfunden. Bekanntlich waren das ganze Rhöngebirge und seine Grenzgebiete eine große Waldung. Die schönen Waldbestände sind aber ver­mutlich durch eine unverantwortliche, schlechte Forst­wirtschaft der früheren Jahrhunderte bedeutend gelichtet. Der Eigennutz, die schier unerschöpfliche Baulust und der Unverstand der vielen früheren Gebietsherren