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13. Jahrgang

Schlächtern / Mm-Ium 1?2]

Hummer 5/6

TTXaß man nicht kann hassen

Und noch weniger kann lassen, O Lferz, da ist kein Mittel geblieben, Kls von ganzer Seele lieben.

Küekert

^>ur eine Mutter weist allein, was lieben heißt und glücklich fein. Chamisso.

wenn wir nur wollten , , A

wir können einander viel Pein bereiten wir tun uns wehe mit Wort und Mienen, Mit herben Blicken; Die wir hier wandern; wir tragen so schwer in Einsamkeiten Und altes Verschulden, das uns erschienen, Und sehn keine Drücken . . . Liegt beiden andern".

wir könnten einander so selig machen,

i wenn wir nur wollten . . .1

Es perlte gar bald ein frohes Lachen - wo Tränen rollten!

Marie Sauer.

Von der (Duelle des Segens und Unsegens der Völker.

enn der Krieg über ein Dorf dahin gestürmt ist, dann ist alles zerstört; die Felder ver­wüstet, die Gehöfte zerschossen und verbrannt, Hab und Gut verloren. Eins ist noch da: die Brunnen. Auch wenn die Brunnenschächte verschüttet sind, der labende Quell lebt noch unter bem Schutt und wartet dienstbereit, daß er- wieder Erquickung spende denen, die das Dorf aufbauen wollen.

Unser Volk ist zerstört; wo der Blick hinfällt, sieht er Verwüstung. Wo sind Treu und Glauben, Ordnung und Recht, Opfersinn und Verantwortlichkeitsgefühl?

Aber die Brunnen, aus denen unser Volk einst Leben geschöpft hat, sind noch da; wohl vielfach verschüttet und verunreinigt aber sie sind noch da! Zu ihnen gehört die Familie und das Familienleben.

Du hast deine Frau, deine Gehilfin im Kampf des Lebens; du hast deinen Mann, deinen guten Kameraden, der mit seiner Hände oder seines Kopfes Arbeit dir durch das Leben hilft. Daß eines die Last des anderen trage, mit willigem Herzen und fester Hand, daß eins dem anderen diene, ja über das irdische Tagewerk hinaus, daßeins das andere mit sich in den Himmel