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13, Jahrgang. Schlüchtern / JuliOktober 1^21 Hummer 7-10

man muß viel lernen, um zu erkennen, TTXnhres Leben beginnt erst dort, wo die

daß man wenig weiß. Selbstoerlengnung beginnt.

Montaigne. Cartyle.

Weltwende.

frerr, wir schleppen durch die Tage Tausendjährige Ketten mit, fügen zu der alten Plage Neue Schuld mit jedem Schritt; Uns der Erde Dann und Vlei Starker Gott, mach du uns frei!

wissen wir auch herzusagen Unsre Sprüchlein weis und gut, Ohnmacht hat uns doch geschlagen, Jn uns kocht ein krankes Glut; Drum zu neuem Weg und Lauf, Großer slrzt, hilf du uns auf!

Vrauchst du jetzt des Schicksals frommer, Daß das alte Wesen fällt, Schick' uns, Herr, nach Sturm n, fammer Deinen Maien in die Welt! Leben quillt aus dir allein, Du mußt Licht und Odem sein!

Tauf uns in der Welten Wehen Heilger Gott, mit deinem Geist, Daß wir fromm die Wege gehen, Die dein altes Wort uns weist, um uns her wohl Lärm und Streit, fn uns deine Ewigkeit.

fldolf Maurer.

Er hat seinen bösen Tag!"

st es nicht so: es braucht gar kein Unglück mit brutaler Faust einzugreifen in unser Leben, es brauchen nicht kleinliche und boshafte Menschen unsere Lebenskreise zu stören; die gewohnte Arbeit kann

uns obliegen und dennoch können Tage kommen,, die uns wie verhext erscheinen, kritische Tage, ruie sie unsere Wetterpropheten kennen, Tage, an denen die kleinen und großen Unebenheiten, die doch immer da