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N. Jahrgang Schlächtern / September-Oktober l?l? Nummer 5»/10

JSer Tugend ist noraumerfen, daß sie immer glaubt, die Well fange mit ihr an, dem filier aber noch öfter, daß es meint, mit ihm höre die well auf. Hebel.

psie Wahrheit richtet sich nicht nach uns, fon- Vera mir müssenUuns nach ihr richten.

TW Llandius.

wieder zu ?saus.

von Reinheit* Braun.

frch, meines Herzeus wildes Heim- verlangen, nun ruht es aus . . .

Und Liebe hält die Lieb' umfangen: Zu Haus! Zu Haus!" -

Nun sinkt, was Dunkles unser Muge schaute, stll' Not und all' Beschwer . . .

Und alles Liebe, Schöne, Herzver- traute kommt freundlich her . . .

Und spricht - und ist wie einer Mutter Sagen:

's ist alles wieder dein!" Und in mir tsi's - wie einst in Kinder­tagen

der Wechnachtsscheln.

Uch, meines Herzens wildes Heim- verlangen nun ruht es aus . . .

Und Liebe hält die Lieb' umfangen- Zu Haus! Zu Haus!"

Saat und Ernte!

^^^ie' die Saat, so die Ernte" das weiß der Bauer von Jugend auf und jeder Herbst, den er erlebt, bestätigt es ihin aufs neue. Auch mancher Städter, der, durch die Not der Zeit gezwungen, auf einigen Ar oder etlichen Ouadratmetern Pachtland sich etwas Gemüse und Kartoffeln angebaut hat, lernt in diesen Jahren

durch seine eigene Erfahrung:Wie die Saat, so die Ernte!" Daß bei dem Ausfall der Ernte aller­hand mitspricht, weiß man ja; aber daß das Saat­gut dabei das Wichtigste ist, weiß mau auch; oder wer es nicht ivußte und es deshalb bei der Wahl des Saatgutes nicht bedachte, der lernt's jetzt durch das Lehrgeld, das er bezahlen muß. All der