12, Jahrgang
Schlüchtern / MärZ^pril 1?20
Hummer 3/4
Ädjickfalsschlnge bilden erst dann sttt» liche Werte, wenn sie die Psorte zur Leibfleinkebr ausstosteu.
^strist ist erstanden von der
Marter nlle; des foll'n wir alle srost sein, Christ will unser unser Trost sein!
✓ftib dem Tag die Meiste, indem du deine er- sten Gedanken dem Herzen Gottes zuwendest. Die erste Morgenstunde ist das sidnder des Tages, flugustinus.
Einsame Glocken geben Runde Jn liebvertrautem feierklang, Daß einst in einer Osterstunde Von einer Gruft das Siegel sprang.
- Doch einstens wird ein Ostern tagen.
Es getst aus nimmermüden süßen Glutroter Schmerz durchs deutsche Land. Kein lichter Stern mehr will es grüßen, Weglos ein Volk im Wüstensand! -
Jn allem Weh ein frühlingsahnen.
Der ersten Glüten keusch Geblink, Der Wald hißt wieder grüne sahnen, Vieldunte Weisen übt der sink.
Ein herber Hauch aus feuchten Schollen Steigt aus wie Dust vom Rauchaltar, Die Saat gleicht einer demutvollen, Geweihten jungen Geier schar.
Und wie ein großes, tiefes Seien Dnrchbebt's die österliche Zeit, Ms ob die Schöpfung neu durchwehten Die Schauer der Unsterblichkeit.
Auch Deutschland ward ans Rreuz geschlagen.
Haß zimmert ihm den Totenschrein Doch einstens wird ein Ostern tagen, Das wälzt von seinem Grad den Stein!
Helene Vretsm.